Amazon (Thema)
Freitag, 13.12.2013 um 20:15 Uhr
Die digitale Vernetzung bringt einen Paradigmenwechsel mit sich, der in seiner Konsequenz genauso weitreichend ist wie der Buchdruck. Sie hat Konsequenzen bis in die Tiefenstruktur des Denkens, der Empfindung und des Habitus. So brauchten wir heute eine digitale Anthropologie, eine digitale Ethik oder Politologie.
Vom Buchhändler zum Big Data-Player. Als Jeff Bezos im Jahr 1994 von der Ostküste der Vereinigten Staaten Richtung Westen fuhr, hatte er eine Idee im Kopf, die die Art und Weise wie Menschen Bücher kaufen, vollkommen verändern sollte. Das Unternehmen, das er in Seattle gründete, heißt Amazon.
Info
Wir und Amazon - Eine Stellungnahme zur aktuellen Debatte
Nach dem ARD-Bericht über den Umgang mit Leih- und Saisonarbeitern bei amazon.de (Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon) ist endlich eine breitere Öffentlichkeit dafür sensibilisiert worde, dass die wunderbare, heile Online-Einkaufswelt vielleicht doch nicht so heil ist und dass der virtuelle Einkauf doch sehr reale Grundlagen und Folgen hat.
Links zum Thema "Amazon"
Im Folgenden haben wir eine Auswahl interessanter Links zum Thema "Amazon" für Sie zusammengestellt:
Warum es unabhängige Buchhandlungen braucht
Die allseits beliebten Bestsellerlisten (nicht zu verwechseln mit den Bestenlisten) dürfen wohl auf keiner buchhändlerischen Web-Site fehlen. Auch wenn sie von uns kritisch gesehen werden, wollen wir sie den Besuchern unserer Web-Site nicht vorenthalten. Man kann solche Listen duchaus auch nutzen, um sich über Trends, gesellschaftliche Entwicklungen, Massenphänomene zu informieren und sei es nur, um festzustellen, wie weit man selbst davon entfernt ist. Im Buchladen Neuer Weg werden Bestsellerlisten bestenfalls zur Lagerkontrolle genutzt, es soll dem Kunden an nichts fehlen. Einfluß auf Sortimentsauswahl, eigenes Leseverhalten, Präsentation und persönliche Beratung haben sie nicht. Richtig ist auch: nur weil ein Buch auf einer Bestsellerliste steht, bedeutet das nicht automatisch, dass es schlecht sein muss; nur verstellen solche Listen oftmals den Blick auf Wichtigeres, Anspruchsvolles, Schwieriges, Kritisches, auf die leiseren Töne das, was nicht mit großem Marketinggetöse und Konzerninteressen einhergeht.