Was das Valley denken nennt. Über die Ideologie der Techbranche. Von Adrian Daub

»Aus Erfahrung gut« – das war ab 1958 der Reklamespruch des Elektrogeräteherstellers AEG. Unternehmen wie Google oder Uber würden mit einem solchen Slogan nie werben, geht es ihnen doch gerade darum, mit der Erfahrung zu brechen und bestehende Geschäftsmodelle aufzumischen: »Disruption«. Wie »Content« oder »Kommunikation« gehört das Konzept zu jenen Motiven, die in Aktionärsprospekten, aber auch in Porträts über Elon Musk, Mark Zuckerberg & Co. häufig bemüht werden. Adrian Daub lehrt in Stanford, kennt die Techbranche also aus nächster Nähe.

ISBN 978-3-518-12750-6     16,00 €  Portofrei     Bestellen

In seinem Essay verfolgt er die Lieblingsideen des Silicon Valley zu Autorinnen wie Ayn Rand, Marshall McLuhan und Joseph Schumpeter zurück und zeigt, dass dabei stets auch die Gegenkultur der sechziger Jahre mitschwingt.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Helden des Hightech. Trotz manchen Heidegger-Zitates und vielfacher Selbststilisierung: Philosophen sind die Tech-Giganten des Silicon Valley nicht. Daran lässt Adrian Daub, der in Sichtweite an der Universität Stanford lehrt, keinen Zweifel. Von Arno Orzessek → Deutschlandfunk Kultur 21.12.2020

Der Autor:

Adrian Daub, geboren 1980 in Köln, ist Professor für vergleichende Literaturwissenschaft an der Stanford University. Er schreibt u. a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sowie die Neue Zürcher Zeitung und twittert unter @adriandaub.

 

Erstellt: 22.12.2020 - 06:48  |  Geändert: 22.12.2020 - 06:49

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