Handke, Peter

Handke Online → handkeonline.onb.ac.at

Peter Handke und 'Gerechtigkeit für Serbien' von Kurt GritschNobelpreis für Peter Handke:

Peter Handke. Zum Beispiel. Gedanken zu einer Praxis. Von Daniel Sandmann → Telepolis 28.11.2019

Lob für Handke. Die Kampagnen gegen Peter Handke gehen weiter: “Warum Peter Handke vielleicht kein Österreicher mehr ist“ – solche fragwürdigen Thesen werden ganz aktuell über den österreichischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger verbreitet. Der Anlass für den Artikel ist der „Fund“ eines lange bekannten Ausweisdokuments. Die Motivation ist mutmaßlich die Diskreditierung eines Kriegsgegners. Von Hannes Hofbauer. → Nachdenkseiten 11.11.2019

»Die bösen Fakten festhalten« Alle reden über Peter Handke. Aber was hat er in den 90er Jahren geschrieben? Von Kai Köhler → Neues Deutschland 31.10.2019

Handke-Debatte: „Hier werden Behauptungen aufgestellt, die im Zirkelschluss bewiesen werden“. Die Recherchen des in der Schweiz lebenden Historikers Kurt Gritsch zu dem Schriftsteller Peter Handke sind in prominente Hände gelangt: Ein Jury-Mitglied des Nobelpreis-Komitees hatte die Arbeit von Gritsch genutzt und in den Entscheidungsprozess einfließen lassen. Im NachDenkSeiten-Interview wirft Gritsch, der den Lesern der NDS für seine kritische Arbeit zum Kosovo-Krieg bekannt sein dürfte, einen Blick auf die Medien und ihren Umgang mit Handke. Darüber hatten auch die NachDenkSeiten kürzlich berichtet. Journalisten rät Gritsch, das Werk von Handke „zu lesen“ und zwar mit der „zugegebenermaßen schwierigen Annahme, der Andere könnte Recht haben.“ Ein Interview über einen Literaturnobelpreisträger, mit dem Medien scharf ins Gericht gegangen sind und eine Berichterstattung, die auch nach vielen Jahren nicht bereit ist, ihre Schwarz-Weiß-Erzählung zum Kosovo-Krieg zu überdenken. Von Marcus Klöckner. → Nachdenkseiten 28.10.2019

Die zweite Rache der Meinungsmacher.
Für seine Standpunkte zum Jugoslawienkrieg wurde der Dichter Peter Handke schon einmal von zahlreichen mutmaßlichen Kriegspropagandisten diffamiert. Nun wurde Handke mit dem Nobelpreis ausgezeichnet – und sieht sich erneut einem Tribunal der medialen Heuchler ausgesetzt. Von Tobias Riegel. → Nachdenkseiten 15.10.2019

Bekenntnis zum Imperium Der deutsche PEN assistiert dem PEN America bei der Diffamierung des Nobelpreisträgers Peter Handke Von Otto Köhler, PEN → Junge Welt 14.10.2019

Warum Schriftsteller Peter Handke in der Kritik steht. Ein Interview mit Thorsten Ahrend, früherer Lektor von Handke. → MDR KULTUR

Wo bleibt die Meinungsfreiheit am Würzburger Stadttheater? Das Würzburger Stadttheater hat aus politischen Gründen das Drama von Handke 'Die Stunde, da wir nichts voneinander wissen' abgesetzt. (Erklärung des Ortsvorstandes der IG Medien Würzburg an die örtliche Presse, den Intendanten des Würzburger Stadttheaters Wolfgang Schaller, Michael Baumgärtner, Schauspiel-Dramaturg, den Würzburger Stadtrat, die SPD, Bündnis '90/Die GRÜNEN Würzburg und zur Kenntnis an Peter Handke) → Archiv Buchladen Neuer Weg

Zum Nachlesen:Peter Handkes Reisebericht "Gerechtigkeit für Serbien". Auslöser der Diskussion über den Literaturnobelpreisträger war der Text "Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit für Serbien", der 1996 in der SZ erschienen ist. Hier das Original. Teil I → Teil II

Intellektuelle zum Krieg im Kosov → Archiv Buchladen Neuer Weg  Peter Handke zum Kosovo-Krieg  → Archiv Buchladen Neuer Weg

Mehr zum Thema → Jugoslawienkriege

Meister der Dämmerung. Peter Handke. Eine Biographie. Von Malte Herwig

Handke ganz persönlich - die erste umfassende Biographie des Nobelpreisträgers

Peter Handke wurde 2019 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Er ist einer der umstrittensten und produktivsten Autoren der Gegenwart. Sein Bild in der Öffentlichkeit ist von Extremen geprägt: Hohepriester der Kunst, einsamer Mönch, Serbenfreund. Wie viel Wahrheit steckt hinter diesen Bildern? Auch sein Leben erscheint als Gratwanderung zwischen Extremen: zwischen Einsamkeit und Liebe, Menschenscheu und Ruhmsucht, Sprache und Politik, Traum und Welt.

ISBN 978-3-570-55199-8     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Wer sagt denn, daß die Welt schon entdeckt ist. Von Peter Handke

Auf das Jahr 1967 datiert die Verpflichtung gegenüber dem eigenen Schreibprozeß: "Eine Möglichkeit besteht für mich jeweils nur einmal. Die Nachahmung dieser Möglichkeit ist dann schon unmöglich." Damit beginnt die ständig neugestartete Erprobung literarischer Formen, Welt und Welterfahrung gerecht zu werden. Das gesamte Oeuvre von Peter Handke ist ein unablässig vorangetriebener Vorstoß ins Reich der Literatur - von den Metropolen bis zu den Rändern, und darüber hinaus: "Wer sagt denn, daß die Welt schon entdeckt ist?"

In diesem Sinne versammelt der vorliegende Band fünf Prosawerke Peter Handkes zur Entdeckung seines uvres, entstanden zwischen 1970 und 1991.

ISBN 978-3-518-42938-9     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Peter Handke, Jugoslawien und das Problem der strukturellen Gewalt. Von Anne Lindner

Anne Lindner nimmt die Debatte um den Autor Peter Handke während der Jugoslawien-Kriege zum Ausgangspunkt, über die literarische Artikulation den Typus der strukturellen Gewalt als Problem moderner Staatsgesellschaften zu untersuchen. Sie geht dabei auf zwei Ebenen vor: Zum einen werden die Texte Handkes auf die politischen Problemstellungen hin in ihrer politischen Äußerlichkeit gelesen; zum anderen wird mithilfe neuerer politischer Theorien ein begriffliches Instrumentarium politischer Analyse entwickelt. Wir sind nicht für die Opfer verantwortlich, vielmehr vor den Opfern. Gilles Deleuze/Félix Guattari

ISBN 978-3-8350-6094-4     54,99 €  Portofrei     Bestellen

Noch einmal für Jugoslawien: Peter Handke. Hrsg. Thomas Deichmann

Am 19. März 1996 erschien in der "International Herald Tribune" ein Artikel mit der Überschrift "German Storm over Plea for Serbs". Was war geschehen? Peter Handke hatte mit seinen beiden Büchern "Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa" und "Drina oder Gerechtigkeit für Serbien und Sommerlicher Nachtrag zu einer winterlichen Reise" die gängigen Vorurteile über die Schuldigen und die Opfer in den Kriegen Jugoslawiens versucht, selbstkritisch abwägend, zum Wanken zu bringen.

ISBN 978-3-518-39406-9     13,00 €  Portofrei     Bestellen

Abschied des Träumers, Winterliche Reise, Sommerlicher Nachtrag. Peter Handke

Die hier in einem Band versammelten Betrachtungen Peter Handkes zu Jugoslawien eröffnen dem Leser neue Perspektiven auf den Zerfall des ehemaligen Jugoslawien. Sie stellen die vor allem in der Berichterstattung eingefahrenen stereotypen Schuldzuweisungen in Frage.

ISBN 978-3-518-39405-2     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Tablas von Daimiel. Von Peter Handke

Seine Beziehung zu Serbien und Slobodan Milosevic brachte Peter Handke nicht nur viel Kritik, sondern oft auch undifferenzierte Diffamierungen ein. In Paris wurde eines seiner Theaterstücke vom Spielplan genommen, die Stadt Düsseldorf verweigerte ihm den zuerkannten Heinrich Heine-Preis 2006 - höchste Zeit nun, seine Sichtweise kennenzulernen. In "Die Tablas von Daimiel" erzählt Peter Handke, warum und in welcher Form er zum Zeugen der Kriege auf dem Balkan wurde. Hier macht er seine Einstellung zu den mörderischen Auseinandersetzungen, ihren Voraussetzungen und Konsequenzen, unmißverständlich - für jeden, der lesen will - deutlich.

ISBN 978-3-518-06877-9     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Unter Tränen fragend. Nachträgliche Aufzeichnungen von zwei Jugoslawien-Durchquerungen im Krieg, März und April 1999. Von Peter Handke

Vorsichtig schauend, tastend, sich der Dinge erst vergewissernd, unternimmt Peter Handke es, über zwei Jugoslawien-Durchquerungen während des Krieges zu sprechen. Sein Text, dessen beide Teile jeweils unmittelbar nach den Reisen entstanden sind, zeigt ihn als genauen Beobachter, als einen poetischen Beschwörer der kleinen Ereignisse, als Mitleidenden mit den Menschen an den Orten des Geschehens.

ISBN 978-3-518-41136-0     18,80 €  Portofrei     Bestellen

Rund um das Große Tribunal. Von Peter Handke

In diesem Band setzt sich Peter Handke mit den Prozessen des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag auseinander. Er tut dies nicht in der Rolle eines "Prozeßberichtserstatters", sondern er sucht die Wirklichkeiten und Schicksale hinter den Bildern.
Das erste Mal war Peter Handke im März 1998 für einige Tage als Besucher des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag, und vier Jahre später reiste er zum Prozess gegen Slobodan Milosevic erneut dorthin, gleich in den ersten Tagen nach der Eröffnung und fast ein halbes Jahr danach, als die Zahl der anwesenden Journalisten und Kamerateams deutlich geschrumpft war.

ISBN 978-3-518-06703-1     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Peter Handke und kein Ende. Stationen einer Annäherung. Von Peter Hamm

Besprechungen, Essays und Vorträge aus 50 Jahren, geschrieben von Peter Hamm, der von einem scharfen Kritiker zu einem engen Freund des Dichters wurde.

Dass ein Kritiker das Werk eines Schriftstellers über fast 50 Jahre begleitet, wird nicht eben häufig sein, aber dass so eine Geschichte mit einer Polemik beginnt, dann zu einer langsamen Annäherung führt, zu einer immer tiefer gehenden Auseinandersetzung, für die gerade das Stichwort Langsamkeit bedeutend ist, und schließlich zu einer Lebensfreundschaft - das dürfte einzigartig sein. Das erste Mal schrieb der junge Lyriker und Kritiker Peter Hamm schon im aufgeheizten politischen Klima von 1968 über den damals gerade 26-jährigen Peter Handke, dessen gegen die Sprache des SDS gerichteten Aufsatz "Totgeborene Sätze" er in der Zeit als "peinlich" und "bestürzend" zurückwies.

ISBN 978-3-8353-3156-3     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Zum Politischen der Dramatik von Thomas Bernhard und Peter Handke. Neue Aufteilungen des Sinnlichen. Von Christine Hegenbart

Diese Studie untersucht systematisch die politische Dimension der Dramen von Thomas Bernhard und Peter Handke. Obgleich beide Autoren als Provokateure und Skandal-Inszenatoren gelten, deren öffentliche Auftritte wie Werke heftige Debatten auslösten, fehlt bisher eine umfassende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der politischen Dimension. Die Autorin schließt diese Forschungslücke mit Hilfe der Theorie des französischen Philosophen Jacques Rancières. Davon ausgehend untersucht sie die politischen Strukturen in ausgewählten dramatischen Werken sowie die Positionierung der Texte in ihrem zeitgeschichtlichen Kontext.

ISBN 978-3-631-71898-8     68,95 €  Portofrei     Bestellen

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