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Dieser Beitrag bietet eine strukturierte Analyse der Ukraine-Krise aus der Perspektive der russischen Staatsführung. Sie dekonstruiert die westliche Erzählweise und beleuchtet die völkerrechtlichen, historischen und ökonomischen Argumente, die den Weg in die aktuelle Konfrontation geebnet haben.
Der Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung „Die Ukraine-Krise. Die rechtliche Aggression des Westens“, Moskau, 15. September 2026" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.
Von der Klimakatastrophe bis zum Rassismus: Warum die gesellschaftliche Ordnung unserer Städte ihre Sprachunfähigkeit erkennen und verstehen muss.
In Städten zeigen sich gesellschaftliche Probleme am heftigsten. Kommunikation wäre der richtige Schlüssel, diese zu adressieren und zu bearbeiten. Allerdings verhindert die bestehende urbane Ordnung, dass Probleme wie Klimakatastrophen, soziale Ungleichheiten, Exklusion oder Rassismus besprechbar werden. Frank Eckardt zeigt in seiner gesellschaftlichen und historischen Analyse, warum die soziale Segregation der Stadt und das bestehende Wohlstandsmodell verhindern, dass die Stadtgesellschaft sich kollektiv dieser Probleme annimmt.
Ausgehend von dem Slogan "Die Waffen liefern die Reichen - die Armen liefern die Leichen." versammelt Olivier David Texte über Krieg, Klassengewalt und Kultur, gegen die Vorstellung Armut sei ein individuelles Scheitern und somit gegen die Vereinzelung.
Der Band fragt nach den Verbindungen zwischen Aufrüstung nach außen und sozialem Krieg nach innen. Denn Kriege finden nach David nicht in einem luftleeren Raum statt, "sie sind nur die blutrünstigste Ausprägung der selben Gewalt, der ein Teil der Arbeiter_innenklasse tagtäglich ausgeliefert ist".
Eine Neubewertung des Zionismus aus jüdischer Perspektive
Warum Anti-Zionismus kein Antisemitismus ist
Seit es die Idee des Zionismus gibt, gibt es gegen sie Einwände und Warnungen vieler jüdischer Denkerinnen und Denker, wie etwa Hannah Arendt, Nan Goldin oder Avi Shlaim. Sie und viele andere sahen früh die Probleme und Gefahren eines nationalstaatlichen Projektes, wie es die Zionisten in Palästina begründeten – ein Land, das Ende des 19. Jahrhunderts noch mehrheitlich nicht-jüdisch war.
Steigende Lebensmittelpreise, unbezahlbare Mieten, Sorgen um die Rente: Deutschland schlittert immer tiefer in die Wirtschaftskrise. Wie konnte ein Land, das lange zur ökonomischen Spitzenklasse gehörte, so schnell den Anschluss verlieren?
Der Ökonom Tom Krebs hat die Wirtschaftspolitik aus nächster Nähe erlebt - unter anderem als Gastprofessor im Bundesfinanzministerium. Seine Diagnose ist klar: Die Krise ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen. Sie wäre vermeidbar gewesen.
Editorial:
Die aktuellen Auseinandersetzungen in der Europäischen Union (EU) und die strategischen Konzepte der Herrschenden in den einzelnen Mitgliedstaaten, die in diesem Heft thematisiert werden, sind, so Frank Deppe im einleitenden Beitrag, geprägt durch den Übergang in die neue, multipolare Weltordnung konkurrierender Großmächte des 21. Jahrhunderts.
In der Bundesrepublik sind sich konservative, sozialdemokratische und grüne Politiker einig, dass die EU in die-
sem Konzert der Großmächte nur mitspielen kann, wenn Deutschland dabei eine »führende Rolle« übernimmt und die inneren Entscheidungsstrukturen in der EU dem angepasst werden. Dieser Neuauflage eines »Griffs nach der Weltmacht« entgegenzutreten stellt Deppe als zentrale Aufgabe der politischen und gewerkschaftlichen Linken heraus. Die Präambel des Maastricht-Vertrages propagiert die »Vereinigten Staaten von Europa«. Unerreichbar, konstatiert Peter Wahl, weil das Kernproblem der europäischen Integration, das Verhältnis von Nationalstaaten und supranationaler Ebene unter den gegebenen Bedingungen der Konkurrenz der nationalen Kapitale nicht lösbar sei. Dieses strukturelle »Steuerungs- und Problemlösungsdefizit« habe sich schlagartig bei der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/09 gezeigt und strahle auf alle Politikbereiche aus. Der Anspruch der EU auf einen Platz in der ersten Liga der Großmächte ist, so Wahl, der Versuch, »in einer zu hohen Gewichtsklasse zu boxen«.
George Beebe warnt in seinem Buch eindringlich davor, dass die USA und Russland unbemerkt auf eine unbeabsichtigte militärische und nukleare Katastrophe zusteuern. Beebe argumentiert, dass das gängige Narrativ in Washington – wonach die Spannungen allein auf Russlands böswilligen Versuch zurückzuführen sind, die westliche Demokratie zu zerstören – das eigentliche Problem verkennt.
Als der Begriff der Kriegswirtschaft das erste Mal im letzten Jahr medial die Runde machte, erschien das wie ein Rückfall in die Zeiten früherer Weltkriege. Die anvisierte „Kriegstüchtigkeit“, so heißt es nun, sollte der Bürger, die Bürgerin lernen, sei die Pflicht eines jeden Europäers, ei
nes aufrechten Demokraten. Mehr Stimmung und Emotion geht kaum noch.
Wasser als hydrosoziale Tatsache: warum der Rohstoff ins Zentrum einer Soziologie gehört, die die Probleme der Gegenwart adressiert.
Während Wasser unter dem Druck von Klimawandel, Energiewende und wasserintensiven Industrien politisch und ökonomisch an Brisanz gewinnt, bleibt es als Thema der deutschsprachigen Soziologie randständig. Die Beiträger*innen schließen diese Lücke und konturieren eine Soziologie des Wassers.
Das Vermächtnis von Alexander von Humboldt: eine Entdeckung!
Alexander von Humboldt gilt als Visionär und Vordenker der modernen Wissenschaft. Sein Blick für globale Gesamtzusammenhänge ist einzigartig; seine Ideen, Entdeckungen und Forschungen verbanden Kontinente und sprengten die Grenzen der Disziplinen. Nach fast zwei Jahrhunderten erscheint nun erstmals jenes Buch wieder, das er als Archiv seiner weltbekannten Forschung konzipierte.





