Wir vergöttern die Jugend und verstecken das Alter. Das war nicht immer so. Die wechselvolle Geschichte der bevorzugten Lebensphasen verändert den Blick aufs Älterwerden. Unser Alter, so Robert P. Harrison, hängt von der Welt ab, in der wir leben.
November 2015
Über gängige Eigentore kapitalismuskritischer Gesellschaftstheorie. Bürgerliche Materialisten beziehen sich auf "ihren" Arbeitsplatz, "ihren" Betrieb sowie auf das Florieren "unserer" Wirtschaft als Bedingung, ihre Interessen zu realisieren.
Lassen Sie sich entführen in die Welt von 1001 Nacht. Von der Türkei über Katar bis Persien entdecken Sie mit der bekannten Kochbuchautorin Tess Mallos die überbordende Vielfalt der Küche des Nahen Ostens.
Zu Gast in Afghanistan, Irak, Kolumbien und in der Demokratischen Republik Kongo, in Somalia, Sudan, Syrien und in der Zentralafrikanischen Republik. Rezepte aus den Herkunftsländern der in Würzburg lebenden Flüchtlinge.
9,95 € Im Laden erhältlich!
Im Rahmen eines Ausbildungsprojektes besuchten SchülerInnen der Fachakademie für Ernährung und Versorgung in der ersten Schulwoche die Gemeinschaftsunterkunft in der Veitshöchheimer Straße in Würzburg und befragten einige Flüchtlinge im Flüchtlingscafé nach Rezepten aus ihrer Heimat. Die Kommunkation erfolgte auf englisch, französisch, deutsch und nicht selten auch mit Händen und Füßen. Ergebnis war eine ansehnliche Sammlung meist syrischer, afghanischer und somalischer Rezepte, die die SchülerInnen bereits in der Schulküche der Klara-Oppenheimer-Schule nachkochten. Und dabei erlebten die SchülerInnen völlig neue Geschmackswelten. Die Gerichte sehen nicht nur sehr lecker aus, sondern schmeckten auch allen Testessern hervorragend. Nun ist das Buch zum Projekt erhätlich! Ein Teil des Erlöses geht an einen guten Zweck.
Ein Projekt der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement an der Klara Oppenheimer Schule Würzburg.
Mehr Infos:
https://www.facebook.com/GeschmacksWelten-entdecken-824901220955830/
WÜRZBURG. Schüler tischen mit Rezepten aus Flüchtlingsländern auf. Von Herbert Kriener → Mainpost vom 22.11.2015
Nicht Musik-CD, nicht Hörbuch, nicht Lyrikband - sondern alles auf einmal. "großraumdichten" verbindet mit der zweiten CD "langsamer als die dunkelheit" spoken word-Kultur (bestens bekannt als Poetry Slam) mit politischer Haltung, appelliert an die Verantwortung und Menschlichkeit jeder und jedes Einzelnen und entführt uns dazwischen und währenddessen nach Nimmerland, ans Lagerfeuer oder unter die Discokugel.
Rezension
Sabine Ludwig: Schwarze Häuser Dressler 978-3-7915-1204-4 14,99 €
„Schwarze Häuser“ ist eigentlich eine Feriengeschichte. Aber die Ferien, die Uli, Fritzi, Freya und Lieschen an der Nordsee verbringen, sind alles andere als erholsam. Die Mädchen sind mit anderen zusammen in einem Kurheim untergebracht, das überhaupt nicht schön ist: Das Essen schmeckt widerlich, die Erzieherinnen sind ungerecht und behandeln die Jungs viel besser als sie.
Packend und berührend - das persönlichste Buch von Sabine Ludwig. Die zwölfjährige Uli kommt sechs Wochen zur Erholung auf eine Nordseeinsel. Dort erwartet sie jedoch alles andere als ein Urlaub.
Rezension
Christian Linker: Stadt der Wölfe Dtv junior 978-3-423-76114-7 12,95 €
„Ich wünschte, es gäbe euch alle gar nicht. Am liebsten wäre ich ganz alleine auf der Welt.“ Mit diesen Worten geht Janek nach einem schlimmen Streit mit seinen Eltern schlafen. Doch dass hätte er sich lieber nicht wünschen sollen.
Was würdest du tun, wenn morgen alle weg wären? Janek wacht auf - und ist allein. Alle Menschen sind verschwunden! Dafür erobern Pflanzen und wilde Tiere die Stadt zurück. Verunsichert streift Janek mit einem herrenlosen Hund durch die überwucherten Straßen.
Karl-Heinz Schönfelder: Zeitgeschichtliche Hintergründe zu Upton Sinclaire's Jimmie Higgins
Die ungleiche ökonomische Entwicklung in den kapitalistischen Ländern bewirkte, daß um die Jahrhundertwende bestimmte Staaten einen wirtschaftlichen, politischen und militärischen Machtzuwachs erfuhren, während andere die bislang innegehabten Positionen aufgeben mußten und an Bedeutung verloren. Diese Veränderungen im Kräfteverhältnis vertieften bereits bestehende Widersprüche, verschärften die Rivalität zwischen den miteinander konkurrierenden imperialistischen Staaten, intensivierten den Kampf um Einflußsphären, Kolonien, Rohstoffquellen und Absatzmärkte, verstärkten das Verlangen mächtiger nationaler Monopolverbände nach einer territorialen Neuaufteilung der Erde und erhöhten die Gefahr eines weltweiten Krieges. [ s.a. Lenin: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus)
