Aisthesis

Neuer Antisemitismus? Spurensuche in den Abgründen einer politischen Kampagne. Von Karin Wetterau

Gibt es einen neuen israelbezogenen Antisemitismus? Wo verläuft die rote Linie zwischen legitimer Kritik an israelischer Politik und Antisemitismus? Wer entscheidet über den Ausschluss aus dem öffentlichen Diskurs und dem deutschen Kultur- und Wissenschaftsbetrieb? Wer richtet über strittige Antisemitismusvorwürfe? Liefert der Anti-BDS-Beschluss des Deutschen Bundestages dazu eine angemessene Grundlage oder handelt es sich um einen "Weg zur Hölle, der mit guten Vorsätzen gepflastert ist" (Ofer Waldman), um einen "parlamentarischen Betriebsunfall" (Stephan Detjen), um eine Neuauflage von McCarthyismus (Micha Brumlik) oder schlicht um politischen "Irrsinn" (Daniel Cohn-Bendit)?

ISBN 978-3-8498-1701-5     18,00 €  Portofrei     Bestellen

"Wär schön gewesen!" Der Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann. Von Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann

Die in diesem Band erstmals veröffentlichte Korrespondenz zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann schließt eine Lücke in den bereits erschienenen Briefwechseln der DDR-Schriftstellerin und ermöglicht Einblicke in das private und berufliche Zusammenleben Brigitte Reimanns mit ihrem Ehemann und Schriftstellerkollegen Siegfried Pitschmann. Der Band gibt Auskunft auch über Ereignisse, die Brigitte Reimann in ihren Tagebüchern nicht thematisiert, und lässt bislang unbekannte Facetten der Autorin entdecken. Die zwischen 1958 und 1971 entstandenen Briefe zeugen darüber hinaus von der Euphorie der Künstler in der Frühzeit der DDR; sie geben ein authentisches Zeugnis aus der Zeit des "Bitterfelder Weges" und der "Ankunftsliteratur" und berichten vom Leben und Schreiben der Schriftsteller in der noch jungen Republik.

ISBN 978-3-89528-975-0     24,80 €  Portofrei     Bestellen

Jenseits von Wachstum und Nutzenmaximierung: Modelle für ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaften. Hrsg. Iris Kunze, Elisabeth Mollenhauer-Klüber und Ines Peper

Das Paradigma des Wirtschaftswachstums ist in den wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Diskussionen der letzten Jahre immer größere Kritik gestoßen. Aktuelle soziale Bewegungen hinterfragen vor dem Hintergrund der gegenwärtigen vielfältigen Krisensymptome scheinbare Selbstverständlichkeiten der modernen Wirtschaftsordnung. Ein wiederkehrendes Thema dabei bildet die Kritik an der Annahme, wirtschaftliches Handeln wäre ausschließlich an Profitmaximierung bzw. dem größtmöglichen individuellen Nutzen auszurichten.

ISBN 978-3-8498-1372-7     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Werke Band 1 (1902-1918), Teilband 2 (1914-1918). Von Georg Lukács

Mit diesen beiden Teilbänden wird die Georg Lukács-Werkausgabe nach zehn Jahren wieder fortgesetzt. Die Bände enthalten, wie es in der neueren Editionsphilologie üblich geworden ist, in chronologischer Reihenfolge Lukács’ Werke und Schriften bis 1918, bis zu den Texten, die u.a. für den noch ausstehenden Bd. 3 der Werkausgabe vorgesehen sind und Lukács’ Eintritt in die ungarische kommunistische Partei dokumentieren. Zugrunde gelegt wurde und maßgeblich ist die ungarische Gesamtausgabe, die freilich um einige – bei Drucklegung der ungarischen Ausgabe im Jahre 1977 noch unbekannte – weitere Texte von Georg Lukács ergänzt worden ist.

ISBN 978-3-8498-1151-8     128,00 €  Portofrei     Bestellen

Geschichte und Klassenbewußtsein. Werke Frühschriften II. Von Georg Lukàcs

"Für die historische Wirkung von Geschichte und Klassenbewußtsein und auch für die Aktualität in der Gegenwart ist ein Problem von ausschlaggebender Bedeutung: Die Entfremdung, die hier zum erstenmal seit Marx als Zentralfrage der revolutionären Kritik des Kapitalismus behandelt wird und deren theoriegeschichtliche wie methodologische Wurzeln auf die hegelsche Dialektik zurückgeführt wurden. Natürlich lag das Problem in der Luft. Einige Jahre später rückte es durch Heideggers Sein und Zeit (1927) in den Mittelpunkt der philosophischen Diskussionen und hat diese Position, wesentlich infolge der Wirkung Sartres wie seiner Schüler und Opponenten auch heute nicht verloren. Die philologische Frage, die vor allem L. Goldmann aufwarf, indem er in Heideggers Werk stellenweise eine polemische Replik auf mein - freilich ungenannt gebliebenes Buch - erblickte, kann hier übergangen werden. Die Feststellung, daß das Problem in der Luft lag, genügt heute vollständig, besonders wenn die Grundlagen dieses Tatbestandes eingehend analysiert werden, um die Weiterwirkung, die Mischung von marxistischen und existentialistischen Denkmotiven besonders in Frankreich unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg klarzulegen ...

ISBN 978-3-89528-999-6     39,80 €  Portofrei     Bestellen

Werke Band 1 (1902-1918), Teilband 1 (1902-1913. Von Georg Lukács

Mit diesem Teilband wird die Georg Lukács-Werkausgabe nach zehn Jahren wieder fortgesetzt. Der Band enthält, wie es in der neueren Editionsphilologie üblich geworden ist, in chronologischer Reihenfolge Lukács' Werke und Schriften bis 1918, bis zu den Texten, die u.a. für den noch ausstehenden Bd. 3 der Werkausgabe vorgesehen sind und Lukács' Eintritt in die ungarische kommunistische Partei dokumentieren. Zugrunde gelegt wurde und maßgeblich ist die ungarische Gesamtausgabe, die freilich um einige - bei Drucklegung der ungarischen Ausgabe im Jahre 1977 noch unbekannte - weitere Texte von Georg Lukács ergänzt worden ist.

ISBN 978-3-8498-1150-1     128,00 €  Portofrei     Bestellen

Materialismus und Messianismus. Zu Walter Benjamins Thesen "Über den Begriff der Geschichte". Von Stefan Gandler

In Walter Benjamins Thesen "Über den Begriff der Geschichte" spielt der rückwärts blickende "Engel der Geschichte" eine zentrale Rolle. Benjamin bringt in dieser Chiffre den Historischen Materialismus mit theologischen Aspekten in Verbindung. Die "Thesen", hermetisch und fragmentarisch formuliert, bedürfen der Deutung und Konkretisierung. Stefan Gandler, der Frankfurter Schule entstammend, verortet die Thesen daher zunächst in ihrem Entstehungszusammenhang während des Nationalsozialismus. Daraufhin entwickelt er eine Lesart, die, inspiriert durch den ecuadorianisch-mexikanischen Philosophen Bolivar Echeverría, auch den historischen Verhältnissen im modernen Lateinamerika Rechnung trägt.

ISBN 978-3-89528-695-7     14,50 €  Portofrei     Bestellen

Der ästhetische Gegenstand. Philosophische Theorie der bildenden Künste 1. Von Hans Heinz Holz

Hans Heinz Holz gehört seit der "Kritischen Theorie des ästhetischen Zeichens" in dem legendären Katalog der DOCUMENTA 5 und seinem Werk "Vom Kunstwerk zur Ware" (beide 1972) zu den wichtigsten Theoretikern der bildenden Kunst. Alle seine Arbeiten zeichnen sich durch die Verarbeitung eines breiten Stoffs klassischer und moderner Kunst aus, den er einer strengen philosophischen Analyse der Kategorien ästhetischer Begriffsbildung unterzieht. 1996/97 legte Holz die systematische Darstellung seiner in 25 Jahren gewonnenen Einsichten in die Theorie der bildenden Kunst in einer dreibändigen Edition vor. Im Mittelpunkt dieser Edition steht die Kunst unserer Zeit. Ihr Verständnis wird fundiert durch die Verankerung in der Geschichte der Kunst seit ihren Anfängen in der Antike.

ISBN 978-3-89528-743-5     24,80 €  Portofrei     Bestellen

Macht und Ohnmacht der Sprache. Untersuchungen zum Sprachverständnis und Stil Heinrich von Kleists. Von Hans Heinz Holz

Werner Krauss schrieb, die eigentliche und wesentliche Funktion der Sprache sei die Mitteilung. Mitteilung hat statt als Gedankenaustausch zwischen Menschen in der Rede, aber auch als Bericht, der sich im geschriebenen Wort manifestiert. Kleist, nicht der größte, aber der sprachmächtigste deutsche Dramatiker und Erzähler, hat beide Formen der Mitteilungsfunktion der Sprache beispielhaft gestaltet und reflektiert. Das Verhältnis der Dramen zur Erzählsprache Kleists macht die Struktur der beiden Mitteilungsformen kenntlich.

ISBN 978-3-89528-864-7     24,80 €  Portofrei     Bestellen

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