Aktuell
Make America Hate Again
Bernd Greiner analysiert die Wurzeln von Trumps Macht
Was ist bloß mit den USA los? Woher kommt das Gift im politischen Betrieb? Das Lügen, Denunzieren und Dämonisieren, der Hass auf Minderheiten und die Unerbittlichkeit gegenüber den Schwachen? Wie konnte die Weißglut zur politischen Betriebstemperatur werden? Donald Trump und sein MAGA-Movement haben Wurzeln, die weit zurückreichen ins «amerikanische Jahrhundert». Dieses Buch legt sie frei.
Die Erinnerungen des Kriegsreporters Randolph Braumann (Jahrgang 1934), aufgeschrieben von Diplom-Journalist Peter Chemnitz.
Zehn Jahre lang war er für den "stern" als Kriegsreporter in Afrika, Vietnam und im Nahen Osten mit den namhaftesten Fotografen unterwegs. Er lernte Diktatoren wie Idi Amin, Mobutu Sese Seko, Saddam Hussein, Muammar el Gaddafi, Kaiser Haile Selassie, Papa Doc sowie den Terroristenführer Georges Habash kennen – und fand sie sympathisch.
Erst dadurch, dass der Jüngere von beiden, Chemnitz, zuhört und notiert, bekommt die Irrfahrt durch die sinnlosen Kriege, Leidensgeschichten und Politik-Gags des 20. und gerade begonnenen 21. Jahrhunderts einen Sinn.
Zukunftsvisionen entfalten eine performative Wirkung, da sie politische Debatten anstoßen und gesellschaftliche Missstände, Hoffnungen und Ängste artikulieren. In ihnen angedachte Zeithorizonte – etwa das Jahr 2000 – werden mitunter zu einem Synonym für die Zukunft selbst. Der vorliegende Band führt Fallstudien aus Geschichte, Philosophie, Soziologie und Technikfolgenabschätzung zusammen und veranschaulicht die Wirksamkeit der Zukunftsvisionen und die Bedeutung von soziotechnischen Deadlines.
Zwei Buchhändlerinnen im besetzten Paris: Eine Geschichte von Liebe und Literatur
Sie sind literarische Legenden. Adrienne Monnier und Sylvia Beach haben mit ihren benachbarten Buchhandlungen über Jahrzehnte das literarische Paris geprägt. Doch 1940, mit der deutschen Besatzung, ändert sich auch für sie alles. Aus der literarischen Oase im Herzen der Stadt wird ein Zufluchtsort für deutsch-jüdische Exilanten und ein Ort des Widerstands. Uwe Neumahr erzählt in seinem bewegenden Buch die Geschichte dieses großen Paares und ihrer Freunde.
„Meine klare Erkenntnis über die tiefe Unmoral von Hitler und seinen Mitarbeitern setzte von vornherein ein. Zunächst hatte ich die Hoffnung, dass dieses Regime sich nur ein bis zwei Jahre halten würde. Diese Hoffnung gründete sich im Wesentlichen darauf, dass die Leitung der Wehrmacht, die oberen Beamten, die Wissenschaft und die Industrie diesen Weg nicht lange mitgehen, in Opposition treten und das System abschütteln würden. Hierin habe ich mich getäuscht.“
Die Kriegsverbrechen der japanischen Besatzer in der chinesischen Hauptstadt Nanjing während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges in den 1930er Jahren sind nach wie vor global umstritten und Opferzahlen nicht belegt. 30 Jahre Archivrecherche und über 200 Bilder versuchen nun, die Ungewissheiten zu beseitigen.
Was ist Kulturimperialismus? Was hat er zu tun mit Neoliberalismus und Globalisierung? Was bewirken die Filmindustrie Hollywoods, die Medien- und Propagandaindustrien, der Kampf um die Herzen und Köpfe, mit dem die amerikanische Regierung uns in einen „Krieg gegen den Terrorismus“ führen will, der neoliberale Angriff auf humanistische Werte, die internationalen Finanzinstitutionen und die zunehmenden Umweltzerstörung für unsere kulturellen Institutionen, Prozesse und Entwicklungen?
Die Forderung nach »Verständigung mit den Arabern« war eines der herausragendsten Kennzeichen des zentraleuropäischen Zionismus – das Buch entfaltet ein Panorama von Menschen, Motiven, Konzeptionen und Hoffnungen.
»Verständigung« – so lautete ein verbreitetes Losungswort im zentraleuropäischen Zionismus. Dies war nicht kongruent mit dem Plädoyer für ein binationales Gemeinwesen, das viel Aufmerksamkeit erfahren hat. Anja Siegemund weitet den Blick auf »Verständigungszionismus« und beleuchtet dessen Gesamtgewebe in seiner Vielschichtigkeit: Wertesysteme, Kontexte und Netzwerke sowie Programmatik und Fraktionen.
80 Jahre nach Kriegsende bewegt sich Ingolstadt zwischen Gedenken, Verdrängung und Vergessen.
Lebenslügen ehemaliger Nazis galten acht Jahrzehnte lang als Wahrheit. NS-Belastete konnten reibungslos ihre Karrieren fortsetzen, während Ingolstädter Gegner des Nationalsozialismus kaum gewürdigt oder vergessen wurden. Die Perspektiven von NS-Opfern und eine selbstkritische Auseinandersetzung mit der Aufklärung der NS-Vergangenheit waren auch im 80. Jahr nach der Befreiung in Ingolstadt kaum ein Thema. Diese Fehlstellen wollen Juliane Günther, Agnes Krumwiede, Thomas Schuler und Martin Springfeld in ihren Texten kompensieren.
Stalin’s Gamble beleuchtet die Ursprünge des Zweiten Weltkriegs in Europa und zielt darauf ab, eine historische Erzählung der Beziehungen der UdSSR zu Großbritannien, Frankreich, den Vereinigten Staaten, Polen, Deutschland, Italien, der Tschechoslowakei und Rumänien in den 1930er Jahren zu erstellen. Das Buch untersucht die Bemühungen der Sowjetunion, ein Verteidigungsbündnis gegen Nazi-Deutschland zu organisieren und damit faktisch die antideutsche Entente des Ersten Weltkriegs wieder aufzubauen.
Shedding light on the origins of the Second World War in Europe, Stalin’s Gamble aims to create a historical narrative of the relations of the USSR with Britain, France, the United States, Poland, Germany, Italy, Czechoslovakia, and Romania during the 1930s. The book explores the Soviet Union’s efforts to organize a defensive alliance against Nazi Germany, in effect rebuilding the anti-German Entente of the First World War.




