Agnes Krumwiede (*1977) ist Dipl.-Musikerin mit Konzertdiplom. Während ihres Studiums war sie Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung, 2002–2009 freie Mitarbeiterin in der Kulturredaktion des „Donaukurier“ und freiberuflich tätig als Pianistin und freie Mitarbeiterin beim Bayerischen Rundfunk. 2009–2013 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecherin für Kulturpolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und seit 2020 ist sie Mitglied des Ingolstädter Stadtrates. Seit 2021 engagiert sie sich als freie Mitarbeiterin beim Projekt „Opfer des Nationalsozialismus in Ingolstadt“ am Stadtarchiv Ingolstadt. Sie ist Autorin und Co-Kuratorin der Ausstellung „Unsere Menschen“ (Sinti und Roma in Ingolstadt vor, während und nach der NS-Verfolgung). Quelle: Kugelberg Verlag 22.05.2026

Wikipedia (DE): Agnes Krumwiede  |  Website (22.05.2026: agnes-krumwiede.de

1. Auflage 16.10.2025 , Deutsch

80 Jahre nach Kriegsende bewegt sich Ingolstadt zwischen Gedenken, Verdrängung und Vergessen.

Lebenslügen ehemaliger Nazis galten acht Jahrzehnte lang als Wahrheit. NS-Belastete konnten reibungslos ihre Karrieren fortsetzen, während Ingolstädter Gegner des Nationalsozialismus kaum gewürdigt oder vergessen wurden. Die Perspektiven von NS-Opfern und eine selbstkritische Auseinandersetzung mit der Aufklärung der NS-Vergangenheit waren auch im 80. Jahr nach der Befreiung in Ingolstadt kaum ein Thema. Diese Fehlstellen wollen Juliane Günther, Agnes Krumwiede, Thomas Schuler und Martin Springfeld in ihren Texten kompensieren. 

ISBN 978-3-945893-34-0 1. Auflage 16.10.2025 28,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)