Warum tut Liebe weh, jedenfalls gelegentlich? Was fasziniert uns noch heute an Figuren wie Emma Bovary oder den unglücklich Liebenden aus Emily Brontës "Sturmhöhe"? Aber vor allem: Was unterscheidet uns von ihnen?
suhrkamp taschenbuch (Reihe)
Wie der Markt die Heilkunst abschafft. In Deutschlands Krankenhäusern ist die Aufenthaltsdauer der Patienten in den letzten zwei Jahrzehnten um die Hälfte verkürzt. Über 50 000 Stellen im Pflegebereich wurden gestrichen. Kranke Menschen werden immer häufiger vorzeitig entlassen, nur um mit einem anderen Leiden gleich wieder aufgenommen zu werden.
2001 ziehen die USA in den Krieg. Gegen Bin Laden, gegen Hussein, und vor allem gegen den eigenen Bedeutungsverlust. Heute ist Saddam tot, Osama auch, doch die einzige Supermacht ist schwächer als je zuvor. In "Wir erschossen auch Hunde" erzählt Phil Klay von den jungen Männern, die in diesem Krieg den höchsten Preis zahlen mussten.
Los Angeles, die Stadt der Engel: Dort verbringt die Erzählerin Anfang der Neunziger einige Monate auf Einladung des Getty Center. Sie spürt dem Schicksal einer gewissen L. nach, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA emigrierte.
Inselabenteuer und Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft: Kruso, der erste, lang erwartete Roman von Lutz Seiler, schlägt einen Bogen vom Sommer 89 bis in die Gegenwart.
Nach einem Verkehrsunfall auf dem Boulevard einer Großstadt wird ein Motorradfahrer in die Ambulanz eingeliefert. Auf dem Krankenbett fällt er in unruhige Träume, in denen er sich als Gejagter im erhabenen Krieg der Azteken wiederfindet. Doch ist es nur der Fieberwahn, der den Kranken plagt?
Julio Cortazars Liebesgeschichten kommen auf leichten Füßen und scheinbar verspielt daher, und die Liebe wird in den vielfältigsten Formen aufgefächert: Ein Ehepaar versucht, ihr nach zwanzig Jahren auf freundschaftliches Miteinander reduziertes Leben wieder mit Energie und Verlangen aufzuladen;
Cortázars Hauptwerk gilt als bedeutendster argentinischer Roman und ist ein Meilenstein der Weltliteratur. Im Zentrum steht der Argentinier Oliveira, der zusammen mit seiner Geliebten Maga einem Künstlerzirkel der Pariser Bohème angehört.
Amanda ist lebensklug und ausgesprochen eigensinnig. Sie wächst in San Francisco auf, der Stadt der Freigeister. Ihre Mutter Indiana führt eine Praxis für Reiki und Aromatherapie und steht im Mittelpunkt der örtlichen Esoterikszene. Der Vater ist Chef des Polizeidezernats und ermittelt in einer grausamen Mordserie.
"Woran arbeiten Sie? wurde Herr K. gefragt. Herr K. antwortete: Ich habe viel Mühe, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor." Diese Situation ist typisch für die Geschichten vom Herrn Keuner: eine einfache, alltägliche Ausgangsfrage und die überraschende, unerwartete Antwort.