Auernheimer, Georg (Autor)

Georg Auernheimer (* 12. November 1939) ist ein deutscher Erziehungswissenschaftler. Er war bis zu seiner Emeritierung Professor für Interkulturelle Pädagogik an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Auernheimer war Mitbegründer der dortigen Forschungsstelle für interkulturelle Studien (FiSt), die 1996 an der damaligen Erziehungswissenschaftlichen Fakultät (heute Humanwissenschaftliche Fakultät) ins Leben gerufen wurde. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die theoretischen Grundlagen interkultureller Bildung –, eingebettet in eine kritische Theorie von Bildung generell –, ein Konzept interkultureller Kompetenz auf der Basis eines heuristischen Modells für die Interpretation interkultureller Kommunikationssituationen, außerdem Analysen des Bildungssystems und Fragen zur Schulqualität. 

Wikipedia (DE): Georg Auernheimer

Die politische Weltkarte wird neu gezeichnet | Georg Auernheimer | NDS-Podcast
NachDenkSeiten YouTube (29.03.2023)

Allenthalben heißt es, Fluchtursachen müssten bekämpft werden. Aus welchen Gründen Menschen fliehen, wird dabei im Dunklen belassen. Denn dann wäre auch zu benennen, wodurch und durch wen dies verursacht wird. Grundlegend ist für Georg Auernheimer, dass der global entfesselte Kapitalismus und die ihn absichernde Geopolitik der USA und ihrer Alliierten weltweit lebensfeindliche Regionen geschaffen haben, die Menschen massenhaft zur Migration zwingen. Dies belegt er unter anderem mit der Zerstörung Jugoslawiens und Libyens und den Kriegen im Nahen Osten.

ISBN 978-3-89438-661-0 vergriffen