59:39

Wachsende Kriegsgefahr, explodierende Energiepreise, die unendliche Arroganz der Berliner Politik. Sahra Wagenknecht attackiert Bundeskanzler Merz auf der BSW-Kundgebung in Berlin-Lichtenberg am 10.09.2026 scharf.

Das BSW wird vom politischen und medialen Establishment massiv bekämpft, weil wir für einen echten politischen Wandel stehen. Für Diplomatie statt Eskalation. Für ein bezahlbares Leben und eine wachsende Wirtschaft statt selbstzerstörerischer Energiepolitik.

Wenn schon bald jeder dritte Euro aus dem Bundeshaushalt in die Hochrüstung fließen soll, bleibt immer weniger Geld für unsere Städte und Gemeinden. Während für die Ukraine ein Milliarden-Paket nach dem anderen geschnürt wird, wird bei den eigenen Bürgern gekürzt. Gesundheit, Pflege, Rente – überall verbergen sich harte Einschnitte hinter den „Reformen“ der Bundesregierung.

Das BSW sagt: Schluss damit! Deshalb am 20. September in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern BSW wählen

Zeitmarken:
0:00 Begrüßung mit Tino Eisbrenner & Band und BSW-Generalsekretär Oliver Ruhnert 
2:26 Berliner Spitzenkandidaten Alexander King & Michael Lüders 
12:36 BSW-Spitzenduo aus Sachsen-Anhalt Claudia Wittig und Thomas Schulze 
21:47 BSW-Kandidaten in Berlin Josephine Thyrêt und Norman Wolf 
35:47 Rede von Sahra Wagenknecht 

40:15

Beim BSW-Festival der Meinungsfreiheit diskutierten Prof. Michael Meyen (Kommunikationswissenschaftler), Flavio von Witzleben, Florian Warweg (beide Journalist) und Michael Lüders (stellvertretender BSW-Vorsitzender & BSW-Spitzenkandidat in Berlin) in Magdeburg am 30. August 2026 über den zunehmenden Konformitätsdruck in Gesellschaft und Medien.

Wie kann es sein, dass inzwischen Bankkonten von kritischen Journalisten gekündigt werden? Warum hört man bei der Bundespressekonferenz nur noch inhaltsleere Phrasen? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Mainstreammedien und Aktivisten, um unliebsame Meinungen einzuschüchtern? Und welche Rolle spielt Social Media als „Konformitätsmaschine“?

Eine spannende Diskussion über Cancel Culture in den Medien und was wir alle dagegen tun können. 
 

30:03

Die „freie“ Wissenschaft hat spätestens während der Corona-Pandemie stark gelitten, als die Politik massiven Einfluss auf Wissenschaftler nahm. Ulrike Guérot (Politikwissenschaftlerin & Publizistin) und Patrick Baab (Journalist & Autor) diskutierten beim BSW-Festival der Meinungsfreiheit in Magdeburg am 30. August 2026 darüber, wie Universitäten zur Konsensfabrik verkommen.

Wie werden Drittmittel als Steuerungselement eingesetzt, um den Diskursraum an Hochschulen einzuschränken? Wie arbeiten Geheimdienste, Polizei und Justiz zusammen, um kritische Stimmen einzuschüchtern? Wie funktioniert die Cancel Culture und steuern wir auf einen großen Krieg mit Russland zu?

37:22

„In der Theorie garantiert Artikel 5 des Grundgesetzes die Meinungsfreiheit. Praktisch sieht die Sache anders aus“, sagte Gabriele Krone-Schmalz beim BSW-Festival der Meinungsfreiheit. „Das gefährdet das demokratische System.“ 

In ihrem Vortrag spricht die Publizistin über den Missbrauch des Wortes „verstehen“, die US-Strategie, eine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen der EU und Russland zu torpedieren, die selbstzerstörerische Politik der Bundesregierung im Ukraine-Krieg und einen Weg aus der kriegerischen Sackgasse.

7:44:15

Die Meinungsfreiheit in Deutschland ist in einem katastrophalen Zustand. Immer mehr Menschen trauen sich nicht mehr, ihre Meinung frei heraus zu sagen. Konformitätsdruck und die Ausgrenzung Andersdenkender machen offene Debatten unmöglich. Angesichts wachsender staatlicher Repressionen werden bei vielen im Osten Erinnerungen an frühere Zeiten wach. Wir wollen dieser autoritären Entwicklung etwas entgegensetzen! 

Daher hat das BSW am 30. August 2026 in Magdeburg das „Festival der Meinungsfreiheit – Gemeinsam gegen Cancel Culture“ ausgerichtet. Die 2.000 Besucher erlebten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm aus Gesprächen, Vorträgen, Kabarett und Musik.

Zeitmarken

0:00:00 Begrüßung durch die BSW-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt Thomas Schulze und Claudia Wittig. 
0:10:40 Podiumsgespräch: Corona-Politik - Stunde null eines neuen Autoritarismus? Mit Paul Schreyer, Bastian Barucker, Tom Lausen und Mona Aranea (Moderation). 
0:50:02 Satirische Lesung: Testzentrum - Long Covid - Short Stories. Mit Christine Prayon und Felicia Binger. 
1:20:01 Vortrag von Prof. Stefan Homburg: Zensur & politische Verfolgung - persönlicher Erfahrungsbericht. 
2:36:40 Gespräch: Justizterror gegen kritische Kunst. Mit Simon Rosenthal, Steffen Peter und Dr. Norbert Häring (Moderation). 
3:03:35 Podiumsgespräch: Der Wahrheitskomplex - staatlich gelenkte Meinungsmache. Mit Dr. Norbert Häring, Aya Velázquez, Markus Haintz und Sevim Dagdelen (Moderation). 
3:51:28 Vortrag von Prof. Gabriele Krone-Schmalz: Russland verstehen verboten? 
4:33:40 Podiumsgespräch: Von Ukraine bis Gaza - Hochschulen als Konsensfabrik. Mit Prof. Ulrike Guérot, Patrick Baab und John Lucas Dittrich (Moderation). 
5:07:17 Lesung & Gespräch: Inside Tagesschau - ÖRR auf Abwegen. Mit Alexander Teske und Dr. Alexander King (Moderation). 
5:38:08 Podiumsgespräch: Vielfalt verboten? Cancel Culture in den Medien. Mit Prof. Michael Meyen, Flavio von Witzleben, Florian Warweg und Michael Lüders (Moderation). 
6:09:46 Podiumsgespräch: Im Osten nichts Neues - Meinungsdiktatur 2.0? Mit Dr. Sahra Wagenknecht, Daniela Dahn, Dr. Claudia Wittig und Dietmar Ringel (Moderation). 
7:13:00 Musikalischer Ausklang mit Jens Fischer Rodrian.

40:04

„Die Untätigkeit macht mich fertig!“, sagt der BSW-Europaabgeordnete Jan-Peter Warnke im Gespräch mit Michael Lüders. Daher wird der ausgebildete Neurochirurg in Kürze in die palästinensischen Gebiete reisen, um vor Ort zu operieren.

Wie kann es sein, dass Israel die so dringend benötigten medizinischen Hilfsgüter nicht in den Gazastreifen lässt? Wo bleibt der Aufschrei der Bundesregierung angesichts der ethnischen Säuberung in Gaza? Und wie ist die aktuelle Lage vor Ort? Darum geht es in diesem Video.

Hinweis: Das Gespräch wurde am 3. Juni aufgezeichnet – noch vor der gescheiterten Bewerbung der Bundesregierung für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat.

0:00 Wege aus dem Angststillstand in Deutschland 
8:20 Gaza: Wegschauen ist keine Lösung! 
13:40 Medizinische Krise: Warum Hilfsgüter nicht ankommen 
23:50 Israels Ziel in Gaza: Ethnische Säuberung! 
33:40 Gefahr eines großen Krieges & die Rolle des BSW

19:48

Politik- und Nahostexperte Michael Lüders war zu Gast bei „Hart aber fair“ und hat über die Kriege in der Ukraine und in Gaza diskutiert. Die offizielle deutsche Außenpolitik misst in den Konflikten mit zweierlei Maß und versagt bisher völlig. Roderich Kiesewetter fantasierte in der ARD-Sendung über die dauerhafte Vertreibung der Palästinenser in arabische Nachbarstaaten und Marie-Agnes Strack-Zimmermann verteidigte die deutschen Waffenlieferungen an Israel, mit denen weiterhin Zivilisten in Gaza, Syrien und im Libanon getötet werden.

Es benötigt jedoch realistische Auswege, um die Kriege in der Ukraine und in Gaza zu befrieden. Deutschland und Europa müssen endlich eine Position entwickeln, die das Leid der Menschen zu beenden hilft, statt auf militärische Lösungen zu setzen. Deshalb reagiert Lüders in diesem Video auf die wichtigsten Aussagen der Sendung.

13:48

Die Energieversorgung in Brandenburg, Berlin und auch im westlichen Polen ist massiv bedroht. Grund dafür ist die deutsche Konfrontationspolitik gegenüber Russland, zuletzt die „strategische Partnerschaft“ mit der Ukraine. Berlin fordert hier ausdrücklich die NATO-Mitgliedschaft Kiews. Als Reaktion fließt nunmehr kein kasachisches Erdöl mehr über die Druschba-Pipeline in die PCK-Raffinerie nach Schwedt. Alternativen gibt es aufgrund des Iran-Krieges kaum.

Diese fatale Politik, die auch die Bundesregierung vorantreibt, zwingt Wirtschaft und Bürger in die Knie, kritisiert Michael Lüders, stellvertretender BSW-Vorsitzender und unser Spitzenkandidat in Berlin.

Tausende Arbeitsplätze sind in Gefahr, das Flugbenzin wird knapp und auch die Preise an den Tankstellen werden weiter nach oben gehen.

Merz und Co. scheint das egal zu sein. Die bisher beschlossenen Maßnahmen treiben die Preise teils noch mehr in die Höhe oder lassen die Gewinne der Mineralölkonzerne explodieren.

Was es wirklich braucht, ist eine effektive Spritpreisbremse, die den Spritpreis bei 1,50 Euro deckelt und die Rückkehr zu Öl-Importen aus Russland – eingebettet in einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg.

15:35

Inmitten des Iran-Kriegs hat es eine skandalöse Entscheidung des israelischen Parlaments nur kurz in die deutschen Medien geschafft: Israel führt die Todesstrafe für Palästinenser ein. „Das ist ein zutiefst rassistisches Gesetz“, kritisiert der stellvertretende BSW-Parteivorsitzende und Nahostexperte Michael Lüders.

Die Empörung hielt nur wenige Stunden an. Andere Verbrechen der israelischen Armee, z.B. im Libanon, dem Westjordanland oder in Gaza, werden in Deutschland komplett ausgeblendet.

Im Westjordanland werden Palästinenser von israelischen Siedlern erschossen, wenn sie ihre Häuser nicht verlassen. In Gaza besetzt die israelische Armee 50 Prozent des Territoriums, auf der restlichen Fläche leben zwei Millionen Palästinenser zusammengepfercht im Schlamm und ohne ausreichende Versorgung. Und auch im Südlibanon hat Israel bereits 15 Prozent des Staatsgebietes eingenommen und spricht verharmlosend von einer „Pufferzone“.

Israel verabschiedet sich von der Rechtsstaatlichkeit. Doch die Bundesregierung steht treu an der Seite der rechtsextremen Regierung. Anders Italien: Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sagte kürzlich, Israel habe alle roten Linien überschritten. Sie fordert gemeinsam mit weiteren etwa 20 EU-Staaten die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel.

Wer blockiert diesen überfälligen Schritt? Natürlich die Bundesregierung!

Das Fatale an den Groß-Israel-Plänen: Sie gefährden jüdisches Leben überall auf der Welt. Antijüdische und antisemitische Ressentiments nehmen zu – auch in Deutschland! Um das zu verhindern, müssen Merz und Co. die Völkerrechtsverbrechen der israelischen Regierung endlich klar verurteilen.

Zeitmarken

  • Einführung der Todesstrafe: Lüders thematisiert ein neues israelisches Gesetz, das die Todesstrafe für Palästinenser vorsieht, die Widerstand gegen die Besatzung leisten. Er bezeichnet dies als „zutiefst rassistisch“, da es ausschließlich für Palästinenser gelte, während Gewalt israelischer Siedler oft straffrei bleibe [00:24, 00:58].
  • Völkerrecht und Widerstand: Er argumentiert, dass ein Volk unter Besatzung nach dem Völkerrecht ein Recht auf Widerstand habe. Er zieht einen Vergleich zur Ukraine und kritisiert die deutsche Doppelmoral, Palästinenser in diesem Kontext pauschal als Terroristen zu bezeichnen [03:12, 03:42].
  • Flucht und Vertreibung im Libanon: Lüders berichtet von israelischen Forderungen nach Evakuierungen im Südlibanon (bis zum Litani- und Awali-Fluss), was etwa 15 % des libanesischen Staatsgebiets entspreche. Er bezeichnet die Schaffung dieser „Pufferzone“ als illegalen Akt der Vertreibung [05:13, 05:46].
  • Expansionistische Ziele: Er zitiert israelische Politiker, deren Ziel ein „Groß-Israel“ sei, dessen Grenzen vom Nil bis zum Euphrat reichen könnten, und warnt vor den Folgen einer Politik, die auf der Zerstörung palästinensischer Identität und Existenzgrundlagen basiere [08:15, 10:22].
  • Kritik an der deutschen Politik: Lüders kritisiert die Bundesregierung dafür, dass sie an der „Staatsräson“ festhalte und Bemühungen anderer EU-Staaten (wie Italien unter Meloni) blockiere, das EU-Assoziierungsabkommen mit Israel aufgrund der Menschenrechtslage aufzukündigen [12:35, 13:23].
  • Langfristige Folgen: Er prognostiziert einen „Paria-Status“ für Israel und befürchtet ein weltweites Anwachsen antisemitischer Stimmungen als Folge der israelisch-amerikanischen Politik. Er weist zudem auf die Auswanderung junger, gut ausgebildeter Israelis hin, die im Land keine Zukunft mehr sähen [14:19, 15:21].

1:10:36

Zeitmarken

1. Einleitung und musikalische Eröffnung

  • Begrüßung: Christian Leye (stellv. BSW-Vorsitzender) und Claudia Wittig (Spitzenkandidatin Sachsen-Anhalt) eröffnen die Kundgebung [01:19]. Leye kritisiert das „imperialistische Faustrecht“ und den US-israelischen Angriff auf den Iran [00:15].
  • Musikalischer Beitrag: Theresa Schulze singt Friedenslieder und zitiert die Grundrechte des Grundgesetzes für Gleichberechtigung und Frieden [04:01, 05:46].

2. Rede von Prof. Mohssen Massarrat (Politikwissenschaftler)

  • Historischer Kontext: Massarrat (gebürtig im Iran) führt aus, dass der Konflikt nicht erst 1979 mit der islamischen Revolution begann, sondern 1953 mit dem CIA/MI6-Putsch gegen den demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Mohammad Mossadegh [12:47, 13:00].
  • Geopolitische Öl- und Hegemonialinteressen: Der Iran sei das größte Hindernis für die vollständige US-Kontrolle des globalen Ölsektors [16:18]. Massarrat kritisiert die Kriegsrhetorik der „Befreiung“ des iranischen Volkes als Vorwand und vergleicht die Zerstörung ziviler Infrastruktur im Iran mit der in Gaza [19:02, 19:44]. Er erinnert an die Bombardierung einer Mädchenschule am ersten Kriegstag [20:30].
  • Forderung an die Bundesregierung: Massarrat fordert Kanzler Friedrich Merz auf, der US-Armee die Nutzung der Air Base Ramstein für den Krieg gegen den Iran zu untersagen (unter Berufung auf das Grundgesetz und das Bundesverfassungsgericht) [24:11].

3. Rede von Amira Mohamed Ali (Parteivorsitzende)

  • Kritik an Doppelmoral und Kriegslügen: Sie verurteilt die Behauptung von Friedrich Merz im Bundestag, der Iran trage die alleinige Schuld am Krieg [27:37]. Der Angriff von USA und Israel sei völkerrechtswidrig [28:01]. Sie weist US-Geheimdienstbehauptungen zurück, wonach der Iran kurz davor stand, Atomwaffen einzusetzen oder anzugreifen [29:07].
  • Kritik an Medien und Satire: Sie kritisiert deutsche Talkshows für Einseitigkeit und verurteilt das ZDF-Satireformat Die Anstalt, das zitiert wird mit den Worten, die Menschen im Iran hätten Angst, dass die Bomben aufhören [33:11, 33:37].
  • Wirtschaftliche Folgen für Deutschland: Mohamed Ali prangert die steigenden Spritpreise (über 2 €) und die kriegsbedingte Inflation an [34:19]. Sie kritisiert die Untätigkeit der Bundesregierung und fordert Entlastungen (Steuersenkungen auf Energie, Abschöpfung von Übergewinnen der Mineralölkonzerne) sowie die Wiederaufnahme von Ölimporten aus Russland [35:53, 36:37].

4. Rede von Dr. Michael Lüders (Nahost- und Islamwissenschaftler)

  • Zweierlei Maß in der Außenpolitik: Lüders kritisiert, dass der russische Angriff auf die Ukraine verurteilt, der US-israelische Angriff auf den Iran medial jedoch weichgezeichnet werde [39:10].
  • Gefahr des Dritten Weltkriegs: Er verweist auf den iranischen Gegenschlag auf den US-Stützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean (5.000 km Reichweite) und israelisch-amerikanische Bombardierungen am Kaspischen Meer (Transitwege nach Russland/Indien) [42:23, 43:05]. Dies berge die Gefahr einer unkontrollierbaren Internationalisierung des Krieges [43:30].
  • Nahost-Konflikt (Libanon und Gaza): Lüders prangert die rücksichtslose Kriegsführung Israels in Gaza und im Libanon an und fordert ein Ende der Besatzung und des Massenmords [45:31, 46:10]. Er plädiert für eine Rückkehr zur Entspannungspolitik im Stile Willy Brandts [47:41].

5. Rede von Fabio De Masi (BSW-Parteivorsitzender)

  • Gegen das Recht des Stärkeren: De Masi mahnt an, dass das Völkerrecht unteilbar sei. Es müsse für Putin in der Ukraine genauso gelten wie für Trump oder Netanjahu im Nahen Osten [37:35, 56:06]. Er kritisiert das unkritische Verhalten von Kanzler Merz gegenüber Donald Trump im Weißen Haus [57:14].
  • Kriegsinflation und soziale Ungerechtigkeit: De Masi prangert an, dass 5 % des BIP in Hochrüstung fließen sollen, während Schulen, Bahn und sozialer Wohnungsbau verfallen [59:45, 01:00:18]. Er fordert eine Übergewinnsteuer für Rüstungs- und Ölkonzerne und die Aussetzung der CO2-Abgabe, da diese einkommensschwache Pendler treffe [01:05:15, 01:06:26].
  • Er bezeichnet die Rüstung als größten Klimakiller und kritisiert die Grünen für ihre Forderungen nach mehr Waffenlieferungen [01:05:58, 01:06:19].
  • Wirtschaftlicher Pragmatismus: Da die USA Strafzölle gegen Europa verhängen und die Ukraine mutmaßlich Nord Stream gesprengt habe, müsse Deutschland selbstbewusst billiges Öl und Gas dort einkaufen, wo es am günstigsten ist (auch aus Russland) [01:08:34, 01:09:02].