Dieses Buch liefert einen Überblick über die schwer durchschaubare Umwelt- und Klimapolitik und ihre Begriffe, Ziele und internationalen Regelungen, um sie dann aus einer fundamentalökologischen Perspektive kritisch zu bewerten. Es eröffnet mit einer ungeschönten klimapolitischen Gegenwartsbestimmung. Anschließend werden die zentralen Konzepte der Klimapolitik: Klimaneutralität, Kompensation und Emissionshandel vorgestellt und es wird in einer politökonomische Erklärung aufgezeigt, aus welchen Motiven heraus ihre weltweite problematische Durchsetzung veranlasst ist. Nach einer kurzen Rekapitulation des desaströsen Kyoto-Protokolls und des Pariser Abkommens werden das Europäische Emissionshandelssystem (EU-ETS), die EU-Klimaschutzverordnung, der Green Deal und die EU-Regelungen zu Landnutzung und Forstwirtschaft sowie die Marktstabilitätsreserve als ein Beispiel für EUrokratie erläutert.
Helge Peukert (Jahrgang 1956) ist ein deutscher Wirtschafts- und Staatswissenschaftler, Hochschullehrer, Autor und Forscher, der als außerplanmäßiger Professor am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Siegen wirkt und dort unter anderem den Masterstudiengang Plurale Ökonomik mit aufgebaut hat. Er studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, promovierte und habilitierte und lehrte an mehreren Universitäten im In- und Ausland, darunter Frankfurt am Main, Erfurt und Riga, mit einem Schwerpunkt auf Wirtschaftsgeschichte, Finanz- und Staatswissenschaft sowie heterodoxen ökonomischen Theorien. Peukert veröffentlicht wissenschaftliche Schriften und Bücher zu Finanzmärkten, Geldsystemen, Finanzkrisen und ökonomischer Theoriebildung, nimmt an wissenschaftlichen Debatten teil und ist in Forschung, Lehre und öffentlichen Diskussionen zu wirtschafts- sowie gesellschaftspolitischen Fragestellungen präsent.
Wikipedia (DE): Helge Peukert