Die deutsche Debatte über den Ukrainekrieg ist geprägt von Kriegsbefürwortung und -propaganda, vermehrten Waffenlieferungen, Feindbilddenken, Russenfurcht und Schwertglauben. Ein offener Diskurs, der die unterschiedlichen Auffassungen und gegensätzlichen Argumente gleichberichtigt nebeneinander zur Sprache bringt, findet nicht statt. In den großen Zeitungen, im Rundfunk und im Fernsehen sind nur selten Standpunkte vertreten, die dem Mainstream widersprechen und der Haltung großer Bevölkerungskreise eine Stimme geben. Insgesamt 57 Autorinnen und Autoren verdeutlichen, was sich im bisherigen Diskurs kaum artikulieren ließ.
Franz Alt (Jahrgang 1938) ist ein deutscher Journalist, Buchautor und promovierter Politikwissenschaftler, der sich neben energie- und umweltpolitischen Themen intensiv mit religiösen und theologischen Fragen beschäftigt hat. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie promovierte er und begann seine journalistische Laufbahn beim Süddeutschen Rundfunk, wo er unter anderem politische Sendungen moderierte. In seinen späteren Arbeiten verbindet er ökologische Fragestellungen mit ethischen und spirituellen Perspektiven und interpretiert insbesondere das Christentum als Grundlage für eine verantwortungsbewusste Haltung gegenüber Umwelt und Gesellschaft. In zahlreichen Veröffentlichungen setzt er sich mit einer zeitgemäßen Auslegung biblischer Inhalte auseinander und plädiert für eine Verbindung von Glauben, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Wandel. Seine Bücher thematisieren neben Klimaschutz und Energiepolitik auch Fragen der Sinnsuche, Spiritualität und eines verantwortlichen Umgangs mit der Schöpfung. Neben seiner publizistischen Tätigkeit ist er als Vortragsredner aktiv und beteiligt sich an öffentlichen Debatten zu ökologischen und ethischen Zukunftsfragen.
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