Alles toxisch, oder was?
Ein Wegweiser durch den #MentalHealth-Dschungel - und was wirklich hilft
Sehnsucht nach Sinn: Psychologie zwischen Versprechen und Wirklichkeit
Das innere Kind, die toxische Beziehung, Bindungsangst, Selbstliebe - diese und andere populäre psychologische Theorien sind in unserem Alltag fest verankert. Bei vielen Menschen führt die ständige und oftmals arg vereinfachte Beschäftigung mit der eigenen Psyche jedoch zu emotionaler Überforderung. Esther Bockwyt, klinische Psychologin und Bestsellerautorin, greift das Bedürfnis, diese Überpsychologisierung wieder zu mindern, auf und zeigt, wo die einzelnen Theorien widersprüchlich sind, wo es Alternativen gibt.
Vielmehr macht sie aber deutlich, dass ein glückliches Leben nicht an einzelnen Mantras hängt, nicht an schubladisierten Zuschreibungen, sondern maßgeblich von einem ganzheitlichen Denken und Handeln beeinflusst wird.
Rezensionen
Bis vor kurzer Zeit lautete die Antwort auf die Frage nach einem glücklichen und guten Leben: Es ist Schicksal. Das hat sich dramatisch verändert: Im 19. Jahrhundert brachte Ralph Waldo Emerson die Idee der Selbstverwirklichung auf. Seither gilt: jeder ist seines eigenen Glückes Schmied – man muss nur den richtigen Ratgeber lesen. Selbsthilfe ist das Zauberwort. Die sozialen Medien haben die Selbsthilfeindustrie in neue Sphären katapultiert und zu einer Popularisierung der Psychologie geführt. Die Pop-Psychologie boomt. Dabei geht es längst nicht mehr nur um blosse Lebensratgeber. Mit dem Aufkommen der Mental-Health-Bewegung sei die Entstigmatisierung bis Normalisierung psychischer Probleme in den Fokus gerückt, schreibt Esther Bockwyt. Sie selbst ist promovierte Psychologin und sieht den Trend kritisch (...). Von Matthias Zehnder 12.01.2026
Buchkritik: Esther Bockwyt: "Alles toxisch, oder was?" [Podcast 5:50] Von Volkart Wildermuth Deutschlandfunk via podscan.fm 09.01.2026
Pressestimmen
»Ein Plädoyer gegen Schwarz und Weiß - und für die Liebe zu den Grautönen dazwischen.« DER SPIEGEL
»Bockwyts Buch hilft wirklich weiter.« Volkart Wildermuth Deutschlandfunk Kultur Studio 9
»Bockwyt schreibt eingängig über Gefühle, aber mit kühlem Kopf.« Tobias Becker DER SPIEGEL
Autoreninfos
Erstellt: 03.02.2026 - 10:27 | Geändert: 03.02.2026 - 10:57

