14.01.2026

Wenn das innere Kind toxisch wird (Esther Bockwyt bei Raphael Bonelli)

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Medienpräsenz

Videokanal: RPP Institut

Begriffe wie "Inneres Kind", "Selbstliebe" oder "Narzissmus" prägen heute den psychologischen Diskurs. In diesem Gespräch analysieren Raphael Bonelli und Esther Bockwyt kritisch, wie Pop-Psychologie komplexe seelische Zusammenhänge vereinfacht, moralisiert und zur Ideologie wird. Sie sprechen unter anderem darüber, wie therapeutische Ideen massentauglich gemacht werden und warum Selbstdiagnosen zunehmen.

Kapitel: 

  • 00:00 – Einführung Pop-Psychologie 
  • 03:40 – Wenn Psychologie zur Ideologie wird 
  • 07:48 – Alles toxisch? Narzissmus, Trauma & Selbstdiagnose 
  • 14:25 – Das innere Kind: Ursprung, Idee und Verzerrung 
  • 23:35 – Selbstliebe, Opferrollen und narzisstische Aufwertung 
  • 33:00 – Positive Mindsets & Higher Self 
  • 43:40 – Beziehungen statt Selbstoptimierung
Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
49min 1s

Erstellt: 03.02.2026 - 10:49  |  Geändert: 03.02.2026 - 10:49

verwendet von

Sehnsucht nach Sinn: Psychologie zwischen Versprechen und Wirklichkeit

Das innere Kind, die toxische Beziehung, Bindungsangst, Selbstliebe - diese und andere populäre psychologische Theorien sind in unserem Alltag fest verankert. Bei vielen Menschen führt die ständige und oftmals arg vereinfachte Beschäftigung mit der eigenen Psyche jedoch zu emotionaler Überforderung. Esther Bockwyt, klinische Psychologin und Bestsellerautorin, greift das Bedürfnis, diese Überpsychologisierung wieder zu mindern, auf und zeigt, wo die einzelnen Theorien widersprüchlich sind, wo es Alternativen gibt.