Chronik

Würzburg liest ein Buch 08. - 17.April 2016

Würzburg liest ein Buch

Würzburg liest ein Buch 08. - 17.April 2016

In Würzburg wird 2016 wieder ein Buch zum kulturellen Großereignis: Mit Jakob Wassermanns historischer Novelle „Der Aufruhr um den Junker Ernst will der Veranstalter Würzburg liest e.V. eine spannende Erzählung übers Erzählen der Vergessenheit entreißen. Vom 8. bis 17. April 2016 findet die Aktionswoche rund um den Roman statt. Lesungen, Ausstellungen, Aufführungen und Aktionen werden neben einem Schulwettbewerb und einem Schreibwettbewerb ganz Würzburg beschäftigen. Alle sind zum Mitlesen und Mitmachen eingeladen.

Im Verlag Königshausen und Neumann (K&N) ist anlässlich der Aktion eine kostengünstige Neuausgabe erschienen. Sie enthält ein eigens für die Sonderausgabe geschriebenes Nachwort von Wolfgang Riedel, dem Lehrstuhlinhaber für Neuere Deutsche Literatur- und Ideengeschichte an der Ludwigs-Maximilians-Universität.

Samstag, 19. März 2016, 19.00 Uhr: Die Frau meines Vaters. Erinnerungen an Ulrike Meinhof. Lesung mit Anja Röhl

Als Tochter aus erster Ehe Klaus Rainer Röhls lernt Anja im Alter von fünf Jahren die neue Freundin und spätere Frau ihres Vaters kennen: Es ist Ulrike Meinhof. Es entsteht eine unerwartet intensive Beziehung, die über Jahre anhält, auch als Ulrike Meinhof in Isolationshaft in Kölln Ossendorf und später in Stammheim einsitzt. Anja Röhl besucht sie im Gefängnis, erhält von ihr Briefe, ein neuer Blickwinkel auf Ulrike Meinhof. 

Die Frau meines Vaters

Das Buch ist eine literarische Verarbeitung von Erinnerungen an Ulrike Meinhof: Diese Erinnerungen werden auf dem Hintergrund von Kindheitserlebnissen in Erziehungsinstitutionen, dem Postfaschismus der Adenauer-Ära, fehlender Elternkompetenz der Kriegs- und Führerkinder, und der Zeit der Studentenproteste während des Kalten Krieges chronologisch aufgeblättert.

Mittwoch, 24.Februar 2016, 20 Uhr: Wie religionsfreie Erziehung gelingen kann. Vortrag mit Ulrike von Chossy u. Michael Bauer

Erziehen ohne Religion. Argumente und Anregungen für Eltern. Von Ulrike von Chossy u. Michael BauerMehr als ein Drittel der Deutschsprachigen bezeichnet sich als religionsfrei - Tendenz steigend. Dieser gesellschaftliche Trend wirft eine wichtige Frage auf: Wie können Eltern ihre Kinder ohne Rückgriff auf Werte und Vorstellungen aus den Religionen erziehen? Die Autoren Ulrike von Chossy, Leiterin der Humanistischen Grundschule Fürth, und Michael Bauer, Vorstand des Schulträgers HVD Bayern, skizzieren, wie es gelingt, eine nicht-religiöse Haltung in der Erziehung einzunehmen.

Donnerstag, 18. Februar 2016 20 Uhr: Buchpräsentation "Die Räuberbande von Leonhard Frank". Mit Michael Henke

Die Räuberbande. Von Leonhard FrankBuchpräsentation: Die Räuberbande von Leonhard Frank

Conference und Lesung mit Michael Henke, 1. Vorsitzender der Leonhard-Frank-Gesellschaft e.V.

Aus Anlass der Neuerscheinung der „Räuberbande“ von Leonhard Frank im Milena Verlag Wien veranstaltet die Leonhard-Frank-Gesellschaft in Kooperation mit der Buchhandlung „Neuer Weg“ ein

Preisausschreiben

01.12.2015 Kinderbuch-Vorstellung 2015 Fotos

Einen fröhlichen Abend voller Literaturbegeisterung und Informationen über Neuerscheinungen für Junge Leser verbrachten ca. 60 BesucherInnen im Buchladen Neuer Weg am 01. Dezember 2015. 

Britta Kiersch präsentierte neue Bilderbücher, Sachbücher, Weihnachtsbücher, Geschichten zum Vor- und Selbstlesen für Kinder und Jugendliche abseits vom Mainstream, und der Jugendleseclub 'Lesezeichen' bereicherte ferner den Abend mit szenischen Beiträgen, aus einigen der vorgestellten Bücher. 

Abgerundet wurde der Abend mit Leckereien und regen Gesprächen zwischen alten und jungen LiteraturliebhaberInnen.

Die Liste der vorgestellten Bücher finden Sie hier.

8.Juli 20:15 Uhr Deutschland ist im Krieg - mit Bundeswehr und Rüstungsexporten

Die Vorträge von Andreas Zumach im Buchladen Neuer Weg haben Tradition. Wer jemals an einem seiner Vorträge teilgenommen hat, schätzt das profunde Wissen und die anschauliche Art mit der Andreas Zumach auch komplexe Sachverhalte anschaulich auf den Punkt bringt. Für Fragen und Diskussion besteht ausgiebig Gelegenheit.

18.4.2013 um 20:15 Uhr: Griechenland - zwischen Verzweiflung und Aufbegehren

Paul Michel war Oktober 2012 mit einer Delegation des Sozialforums München in Athen, um sich an Ort und Stelle ein Bild von der sozialen Lage zu machen. Er hatte dabei Gelegenheit, ausführlich mit politisch aktiven Menschen aus dem Linksbündnis Syriza und sozialen Selbsthilfeinitiativen zu sprechen.

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