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7:27

Der aktuelle Zustand der Linken in Europa ist ein wichtiger Etappensieg des US-Imperiums. Statt Länder, die im Fadenkreuz des korporativen Faschismus stehen, zu verteidigen, kämpfen sie an der Seite des eigenen Imperialismus gegen sie. Ihr Iran-Hass ist da nur ein Beispiel. 

Es vergeht derzeit kein Tag ohne Nachrichten, bei denen man das Gefühl nicht loswird, dass sie eine nicht mehr zu kontrollierende Ereigniskette einleiten. Eine sicher nicht zufällige Häufung tragischer "Unfälle", deren Opfer (oder Zielobjekte?) allesamt Gegner der Pläne des globalen Konzernimperiums waren. Die Nachrichtensendungen tun bereits ihr Bestes, um uns von der Hauptsache abzulenken – der täglichen Provokation eines Weltkriegs durch die Verrückten, ihrer permanenten Suche nach dem casus belli, der nicht mehr auszuhalten sein wird.

Heute, wo die Welt einem außer Kontrolle geratenen Zug gleich auf die ultimative Katastrophe zurast, muss man leider nüchtern feststellen: Der aktuelle Zustand der Linken in Europa ist einer der größten Siege des imperialistischen Systems, auf den der Feind jahrzehntelang planvoll hingearbeitet hat. Er ist das vielleicht entscheidende Element in dem für den Weltkrieg präparierten Setting. Sogar die  russische Presse bezeichnet europäische Neoliberale und amerikanische Demokraten inzwischen als "Linke", während echte Linke, die sich dem Imperium entgegenstellen könnten, ein Schattendasein fristen. Von Oleg Jassinski RT DE 26.05.2024

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6:03

Iran zeigt Russland, wie man mit den USA verhandelt. Iran zeigte sich bei den Friedensverhandlungen in Genf strategisch und war bereit, auf seine Vorräte an angereichertem Uran zu verzichten. Doch was für den einen Einsicht ist, erscheint für den anderen als Ausdruck von Schwäche, und so eröffneten die USA ein weiteres Mal einen Krieg. Von Alexander Nossowitsch  RT DE 01.03.2026

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12:16

Der bekannte mexikanische Philosoph Buen Abad über das "neue Jahr" als ideologische Betäubung und rituelle Pause, um Versprechen zu recyceln, ohne die herrschenden Strukturen anzutasten. Dem stellt er notwendige "gute Vorsätze" gegenüber. 

Artikel in Schriftform: https://rtde.press/meinung/266147-zwoelf-gute-vorsaetze-fuer-neue/

Der 4. Punkt fehlt. Er lautet:

(4) Der vierte Zweck ist die Rückgewinnung von Arbeit als würdevolle und kreative Tätigkeit, befreit von der Logik der Ausbeutung, die sie auf eine Wegwerfware reduziert, denn solange Arbeit ein Kriegsfeld gegen diejenigen bleibt, die sie ausüben, wird es keine Zukunft mehr zu feiern und kein neues Jahr zu erreichen. 

Erschienen beim venezolanischen Onlineportal "Aporrea". Aus dem Spanischen übersetzt von Olga Espín.

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10:41

Mit ihrem Krieg gegen Venezuela und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro eskalieren die USA ihren Machtkampf um globale Vorherrschaft weiter. Das war abzusehen und ist Ausdruck sich zuspitzender imperialistischer Konkurrenz. Die EU ist dabei keineswegs nur Zuschauer. 

Eine Analyse von Alexandra Nollok https://rtde.online/meinung/266447-venezuela-und-der-us-imperialismus/ 

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12:43

Die Berliner Polizei stürmte letztes Jahr einen Palästina-Kongress und löste ihn auf. Ein jüdischer Verband zog als Mitorganisator dagegen vor Gericht. Das gab ihm nun zwar verspätet recht. Doch zum Feiern der Redefreiheit ist es zu früh, denn Deutschland drangsaliert weiter politische Gegner. 

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4:34

Bei seinem Besuch in Kirgisistan hat Russlands Präsident Wladimir Putin seine Einschätzungen zur friedlichen Beilegung des Ukraine-Konflikts geäußert. Zum Verständnis der russischen Position lohnt es sich, seine Thesen genauer zu analysieren.

Text: https://rtde.online/international/263197-friedensvertrag-und-kampf-gegen-dreikoepfigen/

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9:15

Wann wird bei wem zugeschlagen wegen "Volksverhetzung"? Müsste nicht einer wie Roderich Kiesewetter längst deswegen vor Gericht stehen? Ja, da wird mit zweierlei Maß gemessen. Inzwischen sogar mit extrem verschiedenem Maß.

Artikel in Schriftform https://rtde.online/meinung/262286-parasiten-was-jupiter-erlaubt-ist/

 

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12:19

Mit seinen ständigen Versuchen, aus dem nach UN-Seerecht etablierten "Internationalen Transitkorridor" eine von der NATO kontrollierte Zone zu machen, um Russland im Osten der Ostsee einzuschließen, will Estland Moskau zu einer militärischen Reaktion provozieren. 

Estland erinnert an ein Chihuahua-Hündchen, das für seine NATO-Herrchen Moskau hysterisch anbellt und sich stark genug fühlt, unter EU/NATO-Schutz im "Internationalen Transitkorridor" den Russen ständig ans Bein zu pinkeln. Zum besseren Verständnis, was dort passiert, wird dieser Artikel kurz darauf eingehen, wann und warum der Internationale Transitkorridor geschaffen wurde und auf welche Weise Estland nun versucht, ohne Rechtsgrundlage den internationalen Korridor unter seine Jurisdiktion zu bringen.

Textfassung: https://de.rt.com/international/259476-brandgefaehrliche-plaene-fuer-internationalen-transitkorridor/

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15:37

Der russlandfeindliche Westen versucht, das Land immer mehr in die Enge zu drängen. Gelingt das, könnte der Moment eintreten, in dem Russland nur noch die Möglichkeit eines Befreiungsschlages sieht. Dieses Szenario wurde jüngst vom NATO-Generalsekretär Mark Rutte aufgezeigt. 

Man schreckt unwillkürlich zurück, das imperialistische Japan der 30er- und 40er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit der heutigen Russischen Föderation zu vergleichen. Zu unterschiedlich sind beide Staaten in Bezug auf Motivation und Durchführung der Kriegsführung. Das Massaker von Nanking mit Hunderttausenden Toten und andere japanische Kriegsverbrechen wie die grauenhaften Menschenversuche bei der Entwicklung eines eigenen Biowaffenprogramms für das Kaiserreich sind schließlich weltweit bekannt. Und Russland hat auch kein Meer überquert, um auf dem asiatischen Kontinent ein fremdes Volk zu unterjochen, sondern wurde in einen vom Westen angezettelten Bürgerkrieg innerhalb der postsowjetischen Welt verstrickt.

Testfassung: https://rtde.online/meinung/258799-seeblockade-gegen-russische-foederation-kommt-russlands-pearl-harbor-moment/

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10:35

Man wählt so lange, bis die "Richtigen" gewinnen. Diese Regel an der EU- und NATO-Peripherie kennen wir seit der "Orangenen Revolution" in der Ukraine und zuletzt in Rumänien. Gestern kam es in Moldawien bei den Parlamentswahlen gar nicht erst zum Plan B. Schon vorab wurde derart manipuliert, dass das gewünschte Ergebnis schon im ersten Anlauf eintrat.

https://rtde.online/meinung/257420-reibungslos-demokratische-faelschungsmaschine-wahlen-in/