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10:48

Es ist eine Hypothese, die zumindest erklärt, warum US-Präsident Donald Trump derzeit noch verrückter erscheint als ohnehin schon, und warum seine Ausbrüche immer grenzenloser wirken: Was, wenn die Rettungsoperation keine war, sondern ein gescheiterter Einsatz?

Die Pressekonferenz von US-Präsident Donald Trump am Ostermontag wirkte wie eine einzige Werbeshow. Als befände er sich in Verhandlungen, um ein Skript an Hollywood zu verkaufen:

"Wir sind heute hier, um den Erfolg einer der größten, komplexesten, erschütterndsten bewaffneten Suchen, Sie würden es vermutlich einen Such- und Rettungseinsatz nennen, zu feiern, die je vom Militär versucht wurden."

Die Stunde der Superlative.

"Eine sehr historische Rettung, die in die Geschichtsbücher eingehen wird. Niemand hat die Ausrüstung, die wir haben, und niemand hat das Militär, das wir haben, nicht einmal annähernd."

...

Hinter der allerbesten Rettungsaktion der Geschichte verbirgt sich eine krachende Niederlage. Dagmar Henn RT DE 07.04.2026

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5:43

Am 20. Oktober 2011, vor 14 Jahren, wurde Muammar al-Gaddafi gelyncht. Dies geschah vor den Augen der ganzen Welt durch die Hände von Terroristen, die von der NATO bewaffnet und finanziert wurden.

Dieser Akt öffentlichen Kannibalismus war eine Botschaft der "zivilisierten Welt" an alle, die es irgendwo auf der Welt und in jeder Sprache wagen, zu ihnen und ihren neokolonialen Ambitionen Nein zu sagen. Der Feind der Menschheit geht immer ungefähr gleich vor. Nachdem er sein Opfer ausgewählt hat, stellt er es zunächst in seinen Medien als "Monster" dar, verhängt dann "Sanktionen", um es zu schwächen, und kauft, bewaffnet und schickt schließlich die lokale "Opposition" in den Kampf "für die Demokratie". Es findet sich immer jemand, der bereit ist, die Reichtümer seines Volkes auszuliefern für einen Anteil daran, der ihn persönlich bereichert.

Die Zerstörung Libyens erfolgte nicht nur aufgrund des üblichen Appetits des Westens auf fremdes Öl und Gas. Es war auch wichtig, mit einer Regierung Schluss zu machen, die ein leuchtendes Beispiel für den gesamten Globalen Süden und deshalb dem neokolonialen Imperium gefährlich war.

14 Jahre Lynchmord an Gaddafi: Eine ungelernte Lektion Von Oleg Jassinski  RT DE 21.10.2025

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12:32

Neue Dokumente des US-Justizministeriums enthüllen einen Plan von Jeffrey Epstein und ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern aus dem Jahr 2011 zur Beschlagnahme von 70 Milliarden US-Dollar an eingefrorenen libyschen Vermögenswerten – vor allem zur persönlichen Bereicherung. 

Während im Sommer 2011 noch NATO-Bomben auf Tripolis fielen, kreiste aus der Sicherheit eines Stadthauses in Manhattan ein anderes Raubtier um die libysche Hauptstadt. Neu veröffentlichte Dokumente des US-Justizministeriums aus dem Jahr 2026 enthüllen, dass Jeffrey Epstein, der in Ungnade gefallene Finanzier und mutmaßliche israelische Geheimdienstmitarbeiter, auch ein geopolitischer Aasgeier war, der sich an den Überresten des libyschen Staates bereichern wollte.

Auf die NATO folgte Jeffrey Epstein: Der geheime Krieg um Libyens Milliarden. Von Mustafa Fetouri RT DE 14.03.2026

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10:14

Shock and awe, oder Schock und Furcht: Diese Taktik, die erst während des zweiten Irak-Kriegs einen Namen bekam, ist die Grundlage der militärischen Strategie der USA und der NATO – und der geopolitischen Strategie Washingtons. Doch der Einsatz, bei dem sie diesen Namen bekam, wurde der letzte Fall, in dem sie funktionierte. Denn als Iran den USA entschieden die Stirn bot, fand sich Washington in einer Zwickmühle wieder.

Anderthalb Tage vor Ablauf seines 48-Stunden-Ultimatums an Iran kündigte US-Präsident Donald Trump überraschend Verhandlungen und sogar ein mögliches Treffen mit Vertretern Irans an. Schnell machten Gerüchte die Runde, das Treffen würde in Pakistan stattfinden – mit Steve Witkoff und Jared Kushner als US-Vertretern, während Iran entweder seinen Außenminister oder einen Parlamentspräsidenten entsenden würde. Nach dieser Ankündigung brachen die Erdölpreise ein.

Kurz darauf wiesen Irans Vertreter die Berichte zurück – und bestätigten lediglich, über Mittelsmänner bestimmte Vorschläge der USA erhalten zu haben. Alles Weitere bezeichneten sie jedoch als Falschmeldungen, die nur der Manipulation der Finanz- und Ölmärkte dienten. Die Preise für Erdöl begannen wieder zu steigen.

"Shock and awe" ist tot – Russland hat es verstanden, die USA immer noch nicht. Sergei Poletajew RT DE 30.03.2026

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11:09

Die Europäische Union steht im Jahr 2026 aufgrund der anhaltenden und zunehmend akuteren Energiekrise und verfehlter Politik vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Hiervor warnte Kirill Dmitrijew, Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF). Der April, so sagte er, werde den Beginn der Erkenntnis der Problemausmaße markieren. Doch "wie sollen sie das verstehen, wenn sie nicht versuchen, künftige Risiken zu mindern oder ihre Fehler zu korrigieren?", fragt sich Dmitrijew. Wie düster ist die Bedrohung einer "globalen Krise" für die gesamte Weltwirtschaft aufgrund der Schließung der Straße von Hormus in Wirklichkeit?

Hier lohnt es zu erinnern, dass die Straße von Hormus, ähnlich wie Bab al-Mandab, bereits in der Vergangenheit gesperrt worden war – und zwar ohne dass ein globaler Wirtschaftskollaps eintrat. Auch der aktuelle Anstieg der Energiepreise ist nicht beispiellos. Der Preis für Erdöl erreichte einen jüngsten Höchststand bei 119 US-Dollar pro Barrel. Zum Vergleich: Im Sommer 2022 lag der Ölpreis über 119 US-Dollar. Und während der Krise von 2008, selbst ohne Krieg, erreichte er 147,50 US-Dollar pro Barrel.

Was Erdgas betrifft, so liegt der jüngste Rekordpreis von 850 US-Dollar pro Kubikmeter ebenfalls deutlich unter dem Höchststand von 2.861,60 US-Dollar im August 2022, als Europa die Gaslieferungen aus Russland einstellte. Mit anderen Worten: Die aktuelle Krise ist vorerst nicht so dramatisch. Allerdings bestätigt sie auch schon in ihrem jetzigen Schweregrad, dass in der modernen Welt jederzeit etwas passieren kann, das alles zum Einsturz bringt.

Unter diesen Umständen wäre es logisch, wenn Europa zu russischen Erdgaslieferungen vorwiegend per Pipeline zurückkehren würde. Technisch ist dies möglich, ungeachtet des Krieges in der Ukraine. Darüber hinaus erweisen sich langfristige Festpreisverträge, die Gazprom bevorzugt, im Falle höherer Gewalt als deutlich günstiger und zuverlässiger als eine Dauerpolitik einmaliger Käufe an der Börse zu Börsenpreisen ...

Dmitri Rodionov RT DE

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7:27

Der aktuelle Zustand der Linken in Europa ist ein wichtiger Etappensieg des US-Imperiums. Statt Länder, die im Fadenkreuz des korporativen Faschismus stehen, zu verteidigen, kämpfen sie an der Seite des eigenen Imperialismus gegen sie. Ihr Iran-Hass ist da nur ein Beispiel. 

Es vergeht derzeit kein Tag ohne Nachrichten, bei denen man das Gefühl nicht loswird, dass sie eine nicht mehr zu kontrollierende Ereigniskette einleiten. Eine sicher nicht zufällige Häufung tragischer "Unfälle", deren Opfer (oder Zielobjekte?) allesamt Gegner der Pläne des globalen Konzernimperiums waren. Die Nachrichtensendungen tun bereits ihr Bestes, um uns von der Hauptsache abzulenken – der täglichen Provokation eines Weltkriegs durch die Verrückten, ihrer permanenten Suche nach dem casus belli, der nicht mehr auszuhalten sein wird.

Heute, wo die Welt einem außer Kontrolle geratenen Zug gleich auf die ultimative Katastrophe zurast, muss man leider nüchtern feststellen: Der aktuelle Zustand der Linken in Europa ist einer der größten Siege des imperialistischen Systems, auf den der Feind jahrzehntelang planvoll hingearbeitet hat. Er ist das vielleicht entscheidende Element in dem für den Weltkrieg präparierten Setting. Sogar die  russische Presse bezeichnet europäische Neoliberale und amerikanische Demokraten inzwischen als "Linke", während echte Linke, die sich dem Imperium entgegenstellen könnten, ein Schattendasein fristen. Von Oleg Jassinski RT DE 26.05.2024

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6:03

Iran zeigt Russland, wie man mit den USA verhandelt. Iran zeigte sich bei den Friedensverhandlungen in Genf strategisch und war bereit, auf seine Vorräte an angereichertem Uran zu verzichten. Doch was für den einen Einsicht ist, erscheint für den anderen als Ausdruck von Schwäche, und so eröffneten die USA ein weiteres Mal einen Krieg. Von Alexander Nossowitsch  RT DE 01.03.2026

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12:16

Der bekannte mexikanische Philosoph Buen Abad über das "neue Jahr" als ideologische Betäubung und rituelle Pause, um Versprechen zu recyceln, ohne die herrschenden Strukturen anzutasten. Dem stellt er notwendige "gute Vorsätze" gegenüber. 

Artikel in Schriftform: https://rtde.press/meinung/266147-zwoelf-gute-vorsaetze-fuer-neue/

Der 4. Punkt fehlt. Er lautet:

(4) Der vierte Zweck ist die Rückgewinnung von Arbeit als würdevolle und kreative Tätigkeit, befreit von der Logik der Ausbeutung, die sie auf eine Wegwerfware reduziert, denn solange Arbeit ein Kriegsfeld gegen diejenigen bleibt, die sie ausüben, wird es keine Zukunft mehr zu feiern und kein neues Jahr zu erreichen. 

Erschienen beim venezolanischen Onlineportal "Aporrea". Aus dem Spanischen übersetzt von Olga Espín.

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10:41

Mit ihrem Krieg gegen Venezuela und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro eskalieren die USA ihren Machtkampf um globale Vorherrschaft weiter. Das war abzusehen und ist Ausdruck sich zuspitzender imperialistischer Konkurrenz. Die EU ist dabei keineswegs nur Zuschauer. 

Eine Analyse von Alexandra Nollok https://rtde.online/meinung/266447-venezuela-und-der-us-imperialismus/ 

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12:43

Die Berliner Polizei stürmte letztes Jahr einen Palästina-Kongress und löste ihn auf. Ein jüdischer Verband zog als Mitorganisator dagegen vor Gericht. Das gab ihm nun zwar verspätet recht. Doch zum Feiern der Redefreiheit ist es zu früh, denn Deutschland drangsaliert weiter politische Gegner.