Urbane Gemeinschaftsgärten sind aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Aus vereinzelten Pionierprojekten entstand im Laufe der vergangenen zwei Jahrzehnte ein Netzwerk von rund 1000 Initiativen. Als erdverbundene Orte haben sie das Potenzial, Stadt wie Gesellschaft grundlegend zu verändern. Doch was ist das Besondere an urbanen Gärten und warum sind sie unverzichtbar?
Neue Ökologie (Reihe)
Mit den politischen Konzepten der nachhaltigen Bioökonomie ist die Hoffnung auf Wirtschaftsformen verbunden, die zirkulär produzieren, erneuerbare Ressourcen nutzen sowie sozial gerechtere Zugänge zu Ressourcen ermöglichen. Die Diskurse zu solchen Konzepten zeigen vorhandene und neu entstehende Konflikte für mögliche Transformationen auf. Die Beiträgerinnen des Bandes beschäftigen sich mit der Kommunikation und Wissensvermittlung sowie innovativen Beteiligungsverfahren in Deutschland und Europa. Dabei stellen sie eine frühzeitige Kommunikation und Partizipation verschiedener gesellschaftlicher Gruppen als entscheidend für die Gestaltung einer nachhaltigen Bioökonomie heraus.
Auch im ökologischen Landbau dominieren zunehmend Konventionalisierungsprozesse und Massenproduktion. Gleichzeitig sind gerade kleinere Betriebe darum bemüht, ökologische Grundnahrungsmittel zu produzieren, ohne dafür auf Praktiken der Ausbeutung von Umwelt, Tier und Mensch zurückzugreifen. Die Autorinnen des Bandes stellen österreichische Bio-Landwirtinnen mit unterschiedlichsten Werdegängen vor, die unter schwierigen Voraussetzungen erfolgreich Alternativen im Öko-Landbau umsetzen.
Die »Sustainability Zeroline« ist die erste scharfe Benchmark für Nachhaltigkeit. Sie setzt einen klaren Impuls, Zukunftsfähigkeit konsequent neu, lebensdienlich, zu denken und ökonomisch zu realisieren. Aus der Analyse der ökologischen und sozioökonomischen Effekte einer lebensverzehrenden Wirtschaft folgt die Notwendigkeit zur Neukultivierung des Wechselspiels von Menschheit und Natur. Praktisch wirksam wird das Dilemma von Expansionsdenken und ökologischen Grenzen im Konflikt zwischen Privatgütern und Commons.