Wenige Fragen der Geschichte haben so viele aktuelle politische Implikationen wie die scheinbar so einfache: Wie ist der Kapitalismus entstanden? In dieser erhellenden Arbeit widerlegt Ellen Meiksins Wood die meisten vorhandenen Darstellungen uber den Ursprung des Kapitalismus,
laika theorie (Reihe)
In welchem Verhältnis steht die Vernunft zur Revolte? Lässt sich Widerstand bloß noch als isolierter Akt der Verweigerung denken wie bei Melvilles Bartleby? Oder kann ein neues Kollektiv-Subjekt begrundet werden - das am Ende gar kommunistisch wäre?
Dieses kurz nach dem Fall der Mauer erschienene Buch des Philosophen und Aktivisten Daniel Bensaïd (1946-2010) markierte einen Wendepunkt im theoretischen und politischen Werdegang des Autors.
Non-Ökonomie des gegenwärtigen Kapitalismus. Unmittelbar nach dem großen Finanzdebakel von 2008 entzündete sich in der akademischen Debatte ein Sturm der Entrüstung, der die Analyse der Struktur des finanziellen Kapitals zugunsten eines Schreis nach moralischer Rechtschaffenheit und der aufgeregten Forderung nach Regulierung der Finanzmärkte ersetzte.
Der vorliegende Band erschien 2012 unter dem Originaltitel Israelis and Palestinians Conflict and Resolution. Die Essays entstanden zwischen 1966 und 2011 und reflektieren vor allem den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern vor dem Hintergrund der regionalpolitischen Situation
Dieser Band beantwortet die Frage, die die bürgerliche Presse vor allem Teilnehmern an aktuellen Protest- und Widerstandsaktionen stellt ob in den amerikanischen Occupy-Camps oder der Blockupy-Bewegung in Deutschland, den jungen Militanten in Griechenland, Spanien und Italien.
Ökonomische Krisen führen nicht automatisch zu politischen Krisen. Das weiß man seit Gramsci. Es ist dennoch immer wieder schwer zu begreifen, wie das kapitalistische System sich aus diesen Krisen heraus erneuert.
Wo stehen wir heute und was ist zu tun? Mit dieser Frage beschäftigt sich Slavoj Zizek in Fordern wir das Unmögliche. In einem Interview, dass Young-june Park mit ihm geführt hat, spricht er über den Arabischen Frühling, die globale Finanzkrise, Populismus in Südamerika, den Aufstieg Chinas und das Rätsel Nordkoreas.
Ist das Massaker von Utøya ein Akt der Gewalt, der sich jeder Nachtvollziehbarkeit widersetzt? Wie ist es möglich, dass jemand neunundsechzig Menschen, hauptsächlich Kinder und Jugendliche, ermordet, sie Auge in Auge kaltblütig erschießt, um sich anschließend zu rechtfertigen, diese Tat wäre zwar grausam gewesen, aber politisch notwendig?
Zwischen März 1944 und Juni 1947 war Albert Camus zunächst Untergrundautor, dann Chefredakteur und Leitartikler bei der Zeitung Combat. Seine Texte sind einerseits an die historischen Ereignisse ihrer bewegten Entstehungszeit mit ihren Hoffnungen und Enttäuschungen geknüpft und spiegeln diese mit einer beeindruckenden Unmittelbarkeit wider.