Opponieren, tolerieren, mitregieren? Diese Frage beschäftigt die Partei Die Linke, seit sie PDS hieß. Der Autor, der dieser Partei angehört, stellt in Abrede, dass ein Regierungsbeteiligung größere Möglichkeiten als die Opposition eröffnete, grundstürzenden Einfluss auf die gesellschaftlichen Verhältnisse zu nehmen. Um diese Illusion sichtbar zu machen, untersuchte er Wirkung und Folgen, als linke Parteien in bürgerliche Regierungen mitwirkten. Er nahm die letzten achtzig Jahre in den Fokus. In dieser Zeit regierten neunzehn verschiedene linke Parteien in elf europäischen Staaten temporär mit. 31 Mal versuchten linke Politiker Politik zu machen für die Leute, die sie gewählt hatten.

ISBN 978-3-947094-08-0 14,99 € Portofrei Bestellen

Dreißig Jahre arbeiteten Henri und Johanna Weiße als Lehrer an der Schule der Gesellschaft für Sport und Technik "Etkar André" im Wald bei Belzig. Tatsächlich handelte es sich um die Schule der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA). 1988 verlegte sie ihren Sitz nach Gosen.
Henri Weiße, geboren 1929 in Dresden, wurde nach dem Krieg Maurer, studierte in Leipzig und trat dann dem MfS bei. Seine Frau Hanna Gilbert, Jahrgang 1936, schaut auf einen vergleichbaren Lebenslauf zurück. Sie erinnern an ihre Herkunft, berichten über Vorfahren, die zeitlebens für eine bessere Zukunft stritten, und schreiben über ihre Tätigkeit an der Schule für Aufklärer.

ISBN 978-3-947094-19-6 19,99 € Portofrei Bestellen

Der Historiker Günter Benser analysiert die Vorgänge 1989/90 aus zeitgenössischen Quellen. Nüchtern und objektiv, präzise wie emotionslos. Die Befunde sind was fürs Geschichtsbuch? Das ist ein Irrtum. Die Vorgänge haben im Osten Wunden gerissen. Diese sind noch lange nicht vernarbt, sie sind offen. Und werden es auch bleiben, solange keine andere Politik betrieben wird.

ISBN 978-3-947094-11-0 14,99 € Portofrei Bestellen

1959 erschien eine Publikation von Juristen aus der BRD und der DDR unter dem Titel "Staat ohne Recht. Des Bonner Staats strafrechtliche Sonderjustiz". Darin wurde die rechts- und verfassungswidrige Strafverfolgung zahlloser westdeutscher Kommunisten nach dem Verbotsurteil der KPD mit dokumentarischen Belegen gebrandmarkt. Von den damaligen Autoren lebt nur noch Prof. Erich Buchholz. Seit 1988 kämpft die "Initiativgruppe zur Rehabilitierung der Opfer des Kalten Krieges" (IROKK) nicht nur für die Aufhebung der Unrechtsurteile gegen die KPD und deren Mitglieder.

ISBN 978-3-947094-20-2 15.11.2018 Bestellen (Buch | Softcover)

Christian Nicolaus lehrt ein Fach, das hierzulande nicht eben häufig vorkommt. Er ist Professor für Wirtschaftsethik.

Und er fragt sich als Philosoph, Ökonom und Politikwissenschaftler, inwieweit mehr als anderthalb Jahrhunderte Entwicklungsgeschichte des Kapitalismus den Menschen in seiner Natur verändert haben. Wurde aus dem Homo sapiens ein Homo oeconomicus? Sind die gewonnenen Errungenschaften in Technik und Wissenschaft, in Kultur und Gesellschaft Ausdruck des Strebens nach fortwährender Vervollkommnung? Oder wurden sie den Menschen in einem Überlebens- und Konkurrenzkampf, zu dem das sich immer dominanter gebärdende Kapital sie zwang, nur "herausgepresst"?

ISBN 978-3-947094-29-5 20,00 € Portofrei Bestellen

Die traditionelle Arbeiterklasse - sie wird kleiner. Nicht nur relativ, sondern auch absolut. In der BRD wie in allen Industriestaaten. Jörg Miehe, Sozialwissenschaftler aus Göttingen, hat die Struktur der Erwerbstätigkeit und der gesellschaftlichen Arbeitsteilung untersucht. Jene vor 1990 und die danach. Er hat die Statistiken ausgewertet und analysiert. Das kann er, denn Jörg Miehe hat nicht nur in Göttingen gelehrt, sondern war auch lange Zeit in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit für Großbetriebe in der Industrie beschäftigt. Der Untersuchungsgegenstand ist ihm folglich nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch sehr vertraut. Mit "Erwerbstätigkeit und Arbeitsteilung BRD/Deutschland 1957-2008" lässt sich dieser akademisch umreißen.

ISBN 978-3-945187-70-8 24,99 € Portofrei Bestellen

"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern", postulierte einst Karl Marx. Alfred Kosing ist Philosoph. Marxistischer Philosoph. Und damit heutzutage nahezu ein Exot.

Hat er die Welt nur interpretiert, statt sie zu verändern? Von diesem Vorwurf ist der Mann freizusprechen. Der Sohn eines Kleinbauern, 1928 in einem winzigen Dorf in Ostpreußen geboren, ergriff nach Kriegsdienst und Maurerlehre die Chance, die ihm die antifaschistisch-demokratische Ordnung im Osten Deutschlands bot. Er studierte, promovierte, forschte und - lehrte. Auf diese Weise veränderte er die Welt.

ISBN 978-3-947094-33-2 30,00 € Portofrei Bestellen