Manipulativ, gewaltverherrlichend, zu politisch oder nicht politisch genug - den Filmen von Meisterregisseur Oliver Stone wurde schon vieles vorgeworfen, aber kalt ließen sie niemanden. Nun erzählt der kontroverse Oscar-Preisträger in seiner Biografie erstmals von seiner Kindheit in New York, dem Vietnamkrieg, aus dem er verwundet zurückkehrte, seiner Zeit als Taxifahrer, seinen Kämpfen und Triumphen und den Dreharbeiten zu Filmen wie Wallstreet, Natural Born Killers und Scarface. Er gewährt intime Einblicke in seine Karriere, insbesondere in das aufregende und verrückte Leben im Hollywood der 1970er- und 1980er-Jahre.
Oliver Stone (Jahrgang 1946) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent, der durch politisch geprägte Spielfilme und Dokumentationen internationale Bekanntheit erlangte. Nach seinem Dienst im Vietnamkrieg wandte er sich dem Film zu und etablierte sich in den 1980er-Jahren mit Werken wie „Platoon“ und „Born on the Fourth of July“, für die er jeweils den Oscar für die beste Regie erhielt. Seine Filme verbinden oft persönliche Erfahrungen mit historischen Ereignissen und zeichnen sich durch eine markante Bildsprache sowie eine deutliche politische Haltung aus. Zu seinen prägenden Arbeiten zählen „JFK“, „Wall Street“, „Natural Born Killers“ und weitere Filme, in denen er politische Machtstrukturen, Medien und gesellschaftliche Konflikte thematisiert. Neben seiner Tätigkeit im Spielfilmbereich publizierte er mehrere Dokumentationen, darunter die umfangreiche Reihe „The Untold History of the United States“, die er gemeinsam mit Peter Kuznick entwickelte. Stones Werk wurde vielfach ausgezeichnet, gleichzeitig jedoch auch kontrovers diskutiert, da es historische Ereignisse interpretierend zuspitzt und bestehende Narrative in Frage stellt.
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