Monika Ertl (* 7. August 1937 in München; † 12. Mai 1973 in El Alto (Bolivien)) war eine deutschstämmige Angehörige des bewaffneten politischen Untergrunds in Bolivien. Sie wurde in Deutschland als „Che Guevaras Rächerin“ bekannt.

Wikipedia (DE): Monika Ertl

Mord im Konsulat: Als Monika Ertl Che Guevara rächte

Eine Tat wie aus einem Agenten-Thriller: Am 1. April 1971 ermordet die Deutsche Monika Ertl in Hamburg den bolivianischen Ex-Geheimdienstchef Quintanilla Pereira. 1973 wird sie selbst erschossen. Wer war die Frau, was waren die Hintergründe?

von Irene Altenmüller NDR 01.04.2026

1. Auflage 07.08.2017 , Deutsch

Im Nachkriegsmünchen ist er verfemt, und so geht er mit seiner Frau und den drei Töchtern nach Bolivien, der exzentrische Hans Ertl, einst Riefenstahls erster Kameramann und Rommels ›Leibphotograph‹. Doch auch das neue Leben ist reich an Spannungen, und für seine nächste Expedition, die Suche nach der verlorenen Inkastadt Paititi, muss die ganze Familie einen hohen Preis zahlen. Insbesondere Monika, die älteste Tochter und ihrem Vater frappierend ähnlich, scheint jeden Halt zu verlieren. Was als persönliche Sinnkrise beginnt, wird zu ihrer politischen Radikalisierung führen und sie zu immer extremeren Maßnahmen treiben.

ISBN 978-3-518-42764-4 1. Auflage 07.08.2017 Portofrei Bestellen (Buch)
2009 , Deutsch

Am 1. April 1971 erscheint eine junge Frau im bolivianischen Generalkonsulat in Hamburg. Sie betritt das Büro von Konsul Roberto Quintanilla Pereira, zieht eine Cobra 38-Spezial und tötet ihn. Bis heute ist der Mord unaufgeklärt. Jürgen Schreiber verdichtet die Beweise gegen Monika Ertl. Die schöne Tochter des berühmten Bergsteigers und Kameramanns von Leni Riefenstahl war in Bolivien zur überzeugten Revolutionärin geworden.

ISBN 978-3-538-07274-9 2009 vergriffen Mehr Infos (Buch | Hardcover) → portal.dnb.de
1. Auflage 03.03.2022 , Deutsch

Am 12. Mai 1973 wird Monika Ertl in La Paz im Verlauf eines Feuergefechts von Sicherheitskräften auf der Straße erschossen. Sie ist zum Zeitpunkt ihres Todes Mitte dreißig und Mitglied der bolivianischen Guerilla ELN. Ihr Vater, Hans Ertl, erfährt vom Tod seiner Tochter auf seiner Rinderfarm La Dolorida im bolivianischen Regenwald. Dorthin war der Kameramann Leni Riefenstahls und Rommels bevorzugter Frontfotograf in den 1950er-Jahren ausgewandert. In seinem Umfeld: rechtsnationale Diktatoren und SS-Obersturmführer, deutsche Missionare und jüdische Emigranten, Indigene und scheinbare Zauberkünstler, denen es gelingt, bei voller Sicht unsichtbar zu bleiben.

ISBN 978-3-7518-0353-3 1. Auflage 03.03.2022 26,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
02.2017 , Deutsch

Vom Ende eines revolutionären Traums. Kubanischer Herbst erzählt die wahre Geschichte von revolutionären Träumen, aus denen Terror und Gegenterror entsteht, bis sie ganz ausgeträumt sind. Sie empören sich über den Vietnamkrieg der Amerikaner, sind begeistert von der kubanischen Revolution und sehen in ihr die Initialzündung zur Weltrevolution. Sie treffen sich in der Mitte der 1960er Jahre in Havanna: Der bekannte dänische Kriegsreporter Jan Stage, der linke italienische Verleger Giangiacomo Feltrinelli, der französische Philosoph Régis Debray, der bolivianische Studentenführer Inti, Monika Ertl, die Tochter des Kameramanns von Leni Riefenstahl, und natürlich Che Guevara, der strahlende Held der kubanischen Revolution.

ISBN 978-3-946593-25-6 02.2017 vergriffen Mehr Infos (Buch) → d-nb.info