Es war schon immer die besondere Gabe Eduardo Galeanos, Geschichten zu erjagen. Seinen scharfen Blick auf unscheinbare Begebenheiten zu richten, mit feinem Gehör gerade solche Stimmen einzufangen, die sonst kaum jemand wahrnimmt.
Eduardo Galeano (1940–2015) war ein uruguayischer Schriftsteller, Journalist und politischer Denker. Sein bekanntestes Werk Die offenen Adern Lateinamerikas (1971) analysiert kritisch den Kolonialismus und die wirtschaftliche Ausbeutung des Kontinents. Mit literarischen Werken wie Erinnerungen des Feuers prägte er die lateinamerikanische Literatur nachhaltig und gilt als bedeutende Stimme der politischen Linken.
Wikipedia (DE): Eduardo Galeano