Radio Marabu (Medienpräsenz)

27:45

Buch- Endlich Frieden- ausgewählte Texte 2/2. Robert Stein liest den seinen exklusiv! Die Kriege-Ukraine und Nahost. Benzinpreis- Allzeithoch. Polen besiegt Russland- ein echter Sikorski und ein Elch!

Die kleine Audiodatei von RADIO MARABU. 15.September 2026. Dienstag.

26:21

Heute harter Stoff- von Jens Zimmer zu Brechts Arturo Ui. Von EU bis TEMU- ein Dossier. Gespräche AfD/BSW. Briefwahl contra Wahlurne. Interviews von Medwedew und Lawrow. NEU-Straße zwischen RF & DVRK. Die kleine Audiodatei von RADIO MARABU für Donnerstag. 10.September 2026. 

29:01

Eine Fraktion für Ulrich Siegmund? Andeutungen aus Sachsen-Anhalt. Rückzug mit Würde- Sven Schulze ( CDU ). Die deutsche Geschichte in 3 Teilen- Diether Dehm bei Patrik Baab. Anonym zur Drohne Leipzig- internationales aus UK, Frankreich und der Slowakai- die kleine RADIO MARABU Audiodatei- Dienstag, der 08.September 2026. 

29:06

Wird es der Ulrich Siegmund Tag in Sachsen-Anhalt? Kluge Gedanken zum BSW zugesandt von Alexej. Blues & Rock- Andreas Kümmert im Interview 1/2. Trump kennt Putin gut? Ein Waffenstillstand, eine Metro! 

26:23

BSW-Demo am russischen Haus. Eindruck vor Ort! Ein BSW Abgeordneter mit Ausschlussverfahren bedacht zum BSW Thüringen! EGER am Sonnabend. Gysi, Esche & Tango. US-Unterhändler in Moskau und Kiew. IRNA! 

28:25

Der morgen danach- Sachsen Anhalt hat gewählt. BSW & AfD? Analyse und Überlegungen! Von Kriegserklärung überzeugt- Sergei Lawrow wird deutlich. Nun auch die EU in Grönland. Straße von Hormus!

Übersicht

Einleitung: Sahra Wagenknecht und Albrecht Müller im Gespräch (00:05) Der Moderator führt in eine neue Episode von „Sarklecht“ ein und blickt auf die inhaltlichen Entwicklungen im politischen Diskurs, bevor er das eigentliche Gespräch zwischen Sahra Wagenknecht und Albrecht Müller von den „Nachdenkseiten“ präsentiert.

Die reale Kriegsgefahr und das Einknicken der Linkspartei (00:43) Wagenknecht warnt vor einer sehr realen und greifbaren Kriegsgefahr. Sie wirft ihrer ehemaligen Partei „Die Linke“ vor, der massiven Aufrüstung zugestimmt zu haben, jegliche Wehrpflicht-Kritik nur halbherzig zu führen und sofort einzuknicken, wenn die CDU ruft – was sich unter anderem bei der Unterstützung des CDU-Kandidaten in Magdeburg zeige.

Deutsche Friedenssehnsucht und historische Kooperation (01:21) Der Sprecher hebt hervor, dass Russen und Deutsche historisch und kulturgeschichtlich hervorragend und friedlich zusammenarbeiten können, sobald Frieden herrscht. Er verurteilt die grassierende anti-russische Stimmung, die vor allem von auswärtigen Mächten geschürt wird, um eine gemeinsame europäische Zukunft zu torpedieren.

Transatlantiker in der AfD und die Sabotage des BSW (01:54) In der AfD haben sich laut Wagenknecht auf dem letzten Parteitag vor allem die transatlantischen Kräfte durchgesetzt, die enge Beziehungen zu Donald Trump pflegen und der Aufrüstung im Grunde zustimmen. Zudem prangert sie an, dass das BSW vom politischen Mainstream gezielt bekämpft wird: So wurden angebliche Zählfehler bei der Bundestagswahl, die BSW über die 5%-Hürde gehoben hätten, bis heute nicht kontrolliert.

Die Russland-Bindung der Ost-AfD und unterschlagene Verträge (03:05) Der Sprecher kritisiert Wagenknechts Sichtweise auf die AfD als zu statisch und weist darauf hin, dass prominente ostdeutsche AfD-Politiker (wie Chrupalla, Urban, Holm oder Rotfuß) – teils auch über familiäre Bande – fest an Russland gebunden sind. Zudem kritisiert er, dass im Diskurs wichtige völkerrechtliche Verträge wie die Feindstaatenklausel der UN-Charta oder der 2+4-Vertrag völlig verschwiegen werden.

Wege aus der Krise und der verratene Trump-Putin-Deal (04:31) Wagenknecht plädiert für sofortige diplomatische Gespräche mit Russland. Sie offenbart, dass es vor etwa einem Jahr in Alaska einen echten territorialen Kompromiss zwischen Donald Trump und Wladimir Putin gab, der den Krieg beendet hätte (unter Ausschluss eines NATO-Beitritts der Ukraine). Dieser Deal wurde jedoch von den Europäern und Selenskyj gezielt sabotiert.

Glaubwürdigkeitsverlust und Merkels Minsker Eingeständnis (07:21) Wagenknecht verweist auf das Minsker Abkommen als Paradebeispiel für den Vertrauensverlust des Westens: Altkanzlerin Angela Merkel gab später selbst zu, dass man den Vertrag nie einhalten wollte, sondern nur Zeit gewinnen wollte, um die Ukraine militärisch aufzurüsten. Ein solcher Vertrauensbruch mache jede Verhandlungsbasis heute extrem schwer.

Adenauers Antikommunismus und Putins Bundestagsrede (08:16) Albrecht Müller erinnert an Adenauers Slogan von 1953 („Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau“) und die Gründung der Gesamtdeutschen Volkspartei Heinemanns. Er kontrastiert diese antirussische Tradition mit dem Moment, als Wladimir Putin im Bundestag sprach und von CDU-Abgeordneten gefeiert wurde. Der Sprecher resümiert, dass im bundesdeutschen Antikommunismus der Faschismus stets konserviert wurde.

Russophobie in Westdeutschland und die kriegstüchtige SPD (10:48) Wagenknecht kritisiert den anhaltenden Russenhass in Talkshows, wo sogenannte Experten offen fragen, wie man am besten Russen töten kann. Sie zieht Parallelen zur SPD-Kriegszustimmung im Ersten Weltkrieg und dem rassistischen Vernichtungskrieg der Nazis. Heute habe die SPD ihre eigene Entspannungstradition (Willy Brandts Ostpolitik) verraten, wolle Deutschland „kriegstüchtig“ machen und schließe das Russische Haus in Berlin.

Zensur des BSW-Friedenspapiers im Medien-Mainstream (16:49) Die BSW-Grundsatzkommission (u. a. unter Beteiligung von Wolfgang Streeck und Johannes Varwick) erarbeitete ein fundiertes Papier für eine neue europäische Friedensordnung. Wagenknecht berichtet jedoch, dass es unmöglich war, dieses Papier in den sogenannten Qualitätsmedien zu veröffentlichen, da alternative Meinungen systematisch zensiert werden.

Sachsen-Anhalt-Wahlen und die Verweigerung des Verfassungsschutzes (18:38) Der Beitrag verliest die Wahlergebnisse aus Sachsen-Anhalt: AfD 43,8 %, CDU 17,2 %, SPD 9,3 %, BSW 5,3 %. Die Einstufung einer Partei mit über 40 % Stimmen als „gesichert rechtsextrem“ durch den Verfassungsschutz demaskiert der Sprecher als pure Realitätsverweigerung und kritisiert die transatlantische Haltung von Friedrich Merz.

Geopolitische Eskalation: Hormus-Krise und der Jemen-Krieg (24:53) Der Sprecher berichtet über internationale Krisenherde: einen tödlichen Absturz eines Frachtflugzeugs in Miami sowie kriegerische US-Angriffe auf drei iranische Tanker in der Straße von Hormuz. Parallel dazu flammen im Jemen neue Kämpfe mit über 140 Toten auf.

Finanzierung durch Pornographie und Lawrows Abrechnung (26:06) Während Jeffrey Sachs vor dem Schlimmsten warnt, berichtet der Sprecher, dass Kiew zur Kriegsfinanzierung die Legalisierung von Pornographie erwäge. Er würdigt den russischen Außenminister Sergei Lawrow als einen der klügsten Diplomaten weltweit und zitiert dessen Warnung, dass die unqualifizierten politischen Eliten an der Spitze Europas bald von ihren eigenen Völkern weggespült würden

28:52

In Harmonie Florian Warweg und Ramon Schack. Was macht das mit uns? Russisches Haus zu Berlin- eine Petition, ein BSW Demo-Aufruf, eine Erinnerung von Jürgen Elsässer. Straße von Hormus- Iran aktuell! 

27:17

Überblick

Einführung und Bundestagswahl-Prognosen (00:06) Der Journalist Henryk M. Broder wird anlässlich seines 80. Geburtstags als „feiner Russenhasser“ und „konservativ wie ein alter Eichenschrank“ angekündigt. Broder weigert sich jedoch, konkrete Vorhersagen für die anstehenden Landtagswahlen abzugeben, da Umfragen oft ungenau seien und Prognosen lieber den Kollegen von Panorama und Monitor überlassen werden sollten. Er reflektiert über den schnellen Wandel der modernen Welt und die veränderte deutsche Parteienlandschaft, die früher sehr überschaubar aus SPD, CDU und FDP bestand.

Die Stärke der AfD im Osten und scharfe Medienkritik (03:16) Die AfD verzeichnet in den ostdeutschen Bundesländern Umfragewerte von über 40 %. Laut Broder besitzen die Ostdeutschen einen feinen Riecher für Diktatur, Lügen und die parteiliche Bindung von Politikern, da sie dies aus ihrer eigenen DDR-Vergangenheit kennen. Er wirft der heutigen Tagesschau vor, ohne Schamgefühl regierungstreue Propaganda (etwa zu Wärmepumpen und dem Klimawandel) zu verbreiten, was ihn stark an die einstige DDR-Nachrichtensendung Aktuelle Kamera erinnert.

Das Konzept „Unsere Demokratie“ und ziviler Ungehorsam (05:11) Broder bezeichnet den Vorwurf, die AfD wolle die demokratische Grundordnung abschaffen, als reine Unterstellung, während die eigentlichen Verfassungsfeinde in der Linkspartei säßen. Er kritisiert den Begriff „unsere Demokratie“ als exclusionary, da er wie der DDR-Slogan „unser Staat“ dazu diene, Andersdenkende auszugrenzen. Unter Verweis auf Henry David Thoreaus Werk über die Pflicht zum zivilen Ungehorsam betont er, dass gesundes Misstrauen gegenüber der Staatsführung eine Grundvoraussetzung jeder demokratischen Gesellschaft ist.

Die Migrationsdebatte und die „fünfte Kolonne Moskaus“ (09:09) Hinsichtlich des AfD-Slogans „Hol dir dein Land zurück“ und der Abschiebung illegaler Einwanderer sieht Broder keine Gefahr für den Rechtsstaat, da die Bundesrepublik föderalistisch stabil aufgebaut sei. Er hält die Kritik an den rechtlichen Absurditäten der Abschiebungspraxis für absolut legitim. Dennoch würde er die AfD niemals wählen, da sie für ihn die „fünfte Kolonne Moskaus“ in Deutschland darstellt.

Die Sündenbock-Rolle und Kritik am Verfassungsschutz (12:56) Broder kritisiert, dass das gesamte Programm der etablierten Parteien nur noch darauf abzielt, die AfD zu verhindern, anstatt eigene Inhalte anzubieten. Die AfD diene der Gesellschaft als willkommener Sündenbock. Vergleiche der Partei mit der NSDAP lehnt er ab, da dies die realen Verbrechen der Nationalsozialisten verharmlose. Den Verfassungsschutz bezeichnet er als unglaubwürdig und verweist darauf, dass eine wesentliche Verbotsstudie von einer staatlich finanzierten NGO ohne namhafte Juristen verfasst wurde.

Kritik am BSW und dem Selbstbestimmungsgesetz (17:28) Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) stuft Broder als höchst verdächtig ein, da es zwar bürgerlich auftrete, im Kern jedoch „rechtsradikal im übelsten Sinn“ und durch seine Nähe zu Putin unzulässig sei. Er äußert zudem scharfen, zynischen Spott über das neue Selbstbestimmungsgesetz, das er als absurden Verstoß gegen die Biologie verurteilt, da sich nun jeder Mann willkürlich zur Frau erklären könne.

Geopolitischer Wandel, Goethe-Institute und Kulturbeziehungen (19:45) Die Schließung von drei Goethe-Instituten in Russland wird thematisiert, wobei Broder an Goethes tiefe historische Faszination für Russland erinnert. Er kritisiert die überhebliche Haltung deutscher Politiker („Herrenmensch-Attitüde“), die verlangten, dass Russland deutsche Schließungen nicht spiegelbildlich beantworten dürfe. Zudem zitiert er empört eine FAZ-Meldung, wonach offen gefragt wurde, was man konkret tun könne, um „mehr russische Soldaten zu töten“.

Wirtschaftlicher Niedergang und die Briefwahlaffäre (21:41) Steigende Dieselpreise und das drohende Aus des VW-Standorts in Sachsen im Jahr 2031 verdeutlichen schwere wirtschaftliche Probleme. Broder kommentiert trocken, dass man aufhören solle, „hässliche Allmannautos“ zu bauen. Zudem wird über einen massiven Betrugsverdacht bei der Briefwahl in einem Seniorenheim in Dessau berichtet, bei dem Mitarbeiter die Stimmen einer dementen Heimbewohnerin gefälscht haben sollen.

Cancel Culture, Westasien und der 2+4-Vertrag (23:19) Der Beitrag prangert Cancel Culture am Beispiel des Alphaville-Sängers Marian Gold an. Parallel dazu werden geopolitische Berichte der IRNA über die Öffnung der Straße von Hormuz und Larijanis Verurteilung von US-Kriegsverbrechen im Jemen zitiert. Peter Gauweiler fordert, den Leipziger Drohnenvorfall gemäß Artikel 7 des 2+4-Vertrags in direktem Austausch mit Russland aufzuklären, während Sergei Lawrow der deutschen Führung vorwirft, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs zu vergessen