Max Mohr (1891-1937) ist heute vergessen. Er war Arzt und einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Weimarer Republik. Sogar im englischsprachigen Raum wurden einige seiner Dramen gespielt und gefeiert. Als Jude musste er 1934 nach Shanghai fliehen. Er versuchte zwar, von Shanghai aus Verbindungen zu Intellektuellen und Künstlern, so auch zu Thomas Mann (1875 1955), zu halten, es gelang ihm aber nur schwerlich.
Shanghai (Thema)
China, Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine christliche Aufstandsbewegung überzieht das Kaiserreich mit Terror und Zerstörung. Ein junger deutscher Missionar, der bei der Modernisierung des riesigen Reiches helfen will, reist voller Idealismus nach Nanking, um sich ein Bild von der Rebellion zu machen. Dabei gerät er zwischen die Fronten eines Krieges, in dem er am Ende alles zu verlieren droht, was ihm wichtig ist. An den Brennpunkten des Konflikts - in Hongkong, Shanghai, Peking - begegnen wir einem Ensemble so zerrissener wie faszinierender Persönlichkeiten: darunter der britische Sonderbotschafter, der seine inneren Abgründe erst erkennt, als er ihnen nicht mehr entgehen kann, und ein zum Kriegsherrn berufener chinesischer Gelehrter, der so mächtig wird, dass selbst der Kaiser ihn fürchten muss.
Mord auf Chinesisch. Der Leiter von Shanghais Baubehörde wird in einem Hotelzimmer erhängt aufgefunden. Zwei Wochen zuvor hatten Internetaktivisten aufgedeckt, dass er korrupt war, worauf die Partei ihn in Disziplinarhaft nahm. Aber hat er sich wirklich selbst umgebracht? Oder war es Mord?
13600 Kilometer mit dem Fahrrad von Deutschland nach China. Paul und Hansen brechen an ihrem 30. Geburtstag auf nach Shanghai mit dem Fahrrad. Warum Shanghai? Weil Shanghai der Endpunkt der längst möglichen Landstrecke von ihrem Wohnort Berlin aus ist.