Chronik

Donnerstag, 08.11.2018 19:30 Andreas Zumach: Unsere Verantwortung für Israel

Unsere besondere

Verantwortung für Israel

Vortrag mit Andreas Zumach

Andreas Zumach, Internationaler Journalist aus Genf, berichtet und diskutiert zu „Unsere besondere Verantwortung für Israel“. Im Zentrum steht das komplexe Verhältnis zwischen Deutschland und dem Staat Israel und seine Veränderung über die Jahrzehnte.

Im Buchladen wird gleichzeitig die Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948″ gezeigt. Erarbeitet wurde die bundesweit vielbeachtete Ausstellung vom Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. – siehe hier.

Montag, 05.11.2018, 19:30 Seid Laut! Lesung mit Burkhard Hose

seid laut !

Lesung mit Burkhard Hose

Im Rahmen der Woche unabhängiger Buchhandlungen - wir sind dabei! laden die Würzburger Buchläden Buchladen Neuer Weg, Buchhandlung Dreizehneinhalb, Akademische Buchhandlung KNODT, Schöningh Buchhandlungen und Lass den Klick in deiner Stadt zu einer Lesung des Studentenpfarrers Burkhard Hose ein.

Burkhard Hose, der Studentenpfarrer der KHG Würzburg, plädiert in seinem neuen Buch für eine Gesellschaftsordnung, die sich wieder auf "prophetische" Werte zurückbesinnt: Die Stimme zu erheben gegen eine allzu eingefahrene Politik, die an vielen Stellen unmenschlich geworden ist und den Aspekt sozialer Gerechtigkeit mehr und mehr der Maschinerie einer nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten funktionierenden Ordnung opfert. Ein wichtiger Beitrag, der uns dazu ermutigt, Demokratie zu leben.

Für Burkhard Hose steht ganz klar fest: Als Christ kann und darf man angesichts von Ungerechtigkeit nicht schweigen. So setzt sich der Studentenpfarrer vehement für ein christliches Miteinander und mehr Mitmenschlichkeit in der Gesellschaft ein. Mit seinem neuen Buch fordert er Christinnen und Christen auf, Stimme zu sein für die, die keine haben.

Montag 15.10.2018, 19:30 Katerstimmung! Der Tag nach der Landtagswahl.

Katerstimmung! Der Tag nach der Landtagswahl.

Lesung und Talk mit

Erik Flügge und Burkhard Hose


Der Bestsellerautor Erik Flügge liest aus seinem neuen Buch "Deutschland, du bist mir fremd geworden Das Land verändert sich und wir uns mit?"
Im Gespräch mit Burkhard Hose wird es natürlich um das Buch gehen, um Bayern nach der Landtagswahl, um politische Veränderungen in Deutschland und die Frage: Zuschauen oder Sich Einmischen? Und natürlich wird es auch um die Fragen
gehen, die die Zuhörer*innen mitbringen.

Ort: Buchladen Neuer Weg Sanderstr.23/25, 97070 Würzburg Tel. 0931 / 355910
Termin: Montag, 15. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Eintritt frei
Veranstalter: KHG Würzburg

 www.facebook.com/Buchladen/posts/2144098595634317

 

 

Dienstag 12.06.2018, 20:Uhr Wirtschaft ohne Wachstum. Warum das nötig ist und wie es funktionieren kann.

WIRTSCHAFT OHNE WACHSTUM!

Warum das nötig ist und wie es funktionieren kann. 

Vortrag von Marius Rommel, Nachhaltigkeitsökonom an der Univ. Oldenburg
Vorstellen der Idee eines „Zukunftshauses“ durch Matthias Pieper

Ort: Buchladen Neuer Weg Sanderstr.23/25, 97070 Würzburg Tel. 0931 / 355910
Termin: Dienstag, 12. Juni 2018, 20 Uhr
Eintritt frei
Veranstalter: Matthias Pieper, Riemenschneiderstr. 3, 97072 Würzburg

Immer mehr Menschen sind sich bewusst, dass der Lebensstil der sog. „entwickelten Welt“ nicht haltbar ist, da er zum Einen viel Armut und Ausbeutung und zum Anderen ökologische Katastrophen verursacht. Ein bisschen Ökostrom, fairer Kaffee in der Kantine und sparsamere Maschinen ändern nichts an der Tatsache, dass die ökologischen Grenzen immer weiter überschritten werden.

Statt also nur an den Symptomen herumzudoktern, muss die Ursache in den Blick genommen werden: Unser Wirtschaftsmodell als Grundlage der Gesellschaft. Der Kapitalismus braucht Wachstum, da Investoren Rendite brauchen und so muss mit gleicher Leistung immer mehr produziert werden. Dafür braucht es endlosen, schnelllebigen Konsum, der dank des mobilen Zeitalters unser ganzes Leben erobert hat. Wir „brauchen“ immer mehr, können immer mehr und haben immer weniger Zeit.

Aufbauend auf dieser Erkenntnis stellen sich folgende Fragen: Was kann die oder der Einzelne tun, um im Alltag konkret etwas anders zu machen? Anders zu konsumieren und wieder mehr Zeit zur freien Gestaltung zu haben? Und was können Unternehmen dazu beisteuern, andere Lebensmodelle zu ermöglichen? Der Vortrag von Marius Rommel und die anschließende Diskussion der Idee eines „Zukunftshauses“ sollen hier konkrete Alternativen aufzeigen, wie ein zukunftsfähiges Leben möglich ist.

03. Juni 2014, 20 Uhr: Finanzmarktkapitalismus? Zur Kritik einer gängigen Kriseninterpretation und Zeitdiagnose

Die in Gewerkschaften und großen Teilen der Linken verbreitete Vorstellung, der derzeitige Kapitalismus sei als „globaler Finanzmarktkapitalismus“ richtig beschrieben, wird in aller Regel kaum mehr hinterfragt. Krumbein widerspricht grundsätzlich dieser Kriseninterpretation und Zeitdiagnose.

Er widerlegt anhand umfangreicher empirischer Daten die Auffassung, die Finanzmärkte seien aufgebläht und beherrschten die Realökonomie. Der Vortrag geht ein auf die Analyse der Krise 2007/09 und der zyklischen Erholung seit 2009. Krumbein wendet sich massiv gegen die Auffassung, wir seien in einer dauerhaften ökonomischen Stagnation gefangen. „Bei der Analyse der Krise 2007/09 und der zyklischen Erholung seit 2009 wird die Bedeutung von Strukturentwicklungen in der Realökonomie und von politischen Steuerungseingriffen systematisch unterschätzt“.

Er befasst sich mit der Meinung, die gegenwärtigen Probleme seien im Rahmen des (neoliberalen) Kapitalismus nicht zu überwinden. Dabei knüpft er an ältere krisenfixierte Analysen an, die sich immer wieder als vorschnell erwiesen. Eine mögliche Revitalisierung des Kapitalismus wird kaum bewertet.

Nicht zuletzt widerspricht Krumbein der Auffassung, mit dem „Finanzmarktkapitalismus“ habe sich eine neue Form des Kapitalismus herausgebildet. Er plädiert für die Bewahrung einer Unvoreingenommenheit im linken analytischen Denken, die eine mögliche Revitalisierung des Kapitalismus zumindest nicht ausschließt und von überraschenden Entwicklungen nicht überrollt wird.
Die Buchvorstellung bietet die Möglichkeit, diese Fragestellungen zu diskutieren.

Mittwoch 29.06.2016 19:30 Uhr Diese Wirtschaft tötet Vortrag Franz Segbers

"Diese Wirtschaft tötet" (Papst Franziskus)

Vortrag von Prof. Franz Segbers

"Diese Wirtschaft tötet!“ Nicht wenige sind von dieser Aussage des Papstes irritiert. Kaum bekannt ist allerdings, dass die Zehnte Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen Ähnliches verkündet hat. Erstmals gibt es hier bei den Kirchen weltweit eine große Übereinstimmung: Der Kapitalismus ist tödlich für den Menschen und für die Schöpfung als Ganzes. Die Flüchtlinge fliehen letztendlich vor den Folgen dieses Kapitalismus.
Eine andere Kirche kündigt sich an! Eine Kirche, die von unten her die Perspektive der Armen und Ausgeschlossenen einnimmt und sich mit den Opfern solidarisch zeigt.

Freitag, 27. April 2018 um 20 Uhr „Zwei Dichter – ein Konflikt oder Der Durchmesser der Bombe“ Vortrag und Diskussion mit Sulamith Sparre

„Zwei Dichter – ein Konflikt oder Der Durchmesser der Bombe“
Vortrag, Lesung und Diskussion mit Sulamith Sparre

Darstellung des Krieges in Gedichten Jehuda Amichais und Mahumud Darwischs

Ort: Buchladen Neuer Weg Sanderstr.23/25, 97070 Würzburg Tel. 0931 / 355910
Termin: Freitag, 27.April 2018, 20 Uhr
Eintritt frei
Veranstalter: Buchladen Neuer Weg, Würzburg liest ein Buch   

„Der Durchmesser der Bombe“, der eine Gesellschaft spaltet, bedeutet konkret: Kaum ein Tag, ohne dass die Weltöffentlichkeit nicht durch Tote auf der einen oder anderen Seite mit dem Nahostkonflikt konfrontiert würde; kaum ein Tag, an dem die unheilvolle Dynamik von Gewalt und Gegengewalt, halsstarriger politischer Unbeweglichkeit und Ressentiments die Situation nicht noch verfahrener und auswegloser erscheinen ließe – nur: „so wie es ist, kann es nicht weitergehen, wir können es uns auf Dauer nicht leisten, so weiterzumachen wie bisher“, erklärt 1992 David Grossman in „Der geteilte Israeli.“

Sind „die Gebiete“ „besetzt“ oder „befreit“? Tatsache sind Schikanen an den „Checkpoints“ – diktiert sind sie von der Angst der Israelis vor terroristischen Akten.

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