Maren Müller ist eine deutsche Medienkritikerin und zivilgesellschaftlich engagierte Akteurin im Bereich öffentlich-rechtlicher Rundfunk. Sie ist Vorsitzende des Vereins „Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e. V.“, der sich mit Programmbeschwerden, Medienkritik und Fragen der demokratischen Kontrolle des Rundfunks befasst. Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte sie 2014 als Initiatorin einer viel beachteten Onlinepetition zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Müller studierte Betriebswirtschaft und war beruflich unter anderem in der MDR-Betriebsdirektion tätig. Seitdem engagiert sie sich kontinuierlich in medienpolitischen Debatten und koordiniert Aktivitäten des Vereins. Sie tritt regelmäßig in öffentlichen Diskussionen, Interviews und Videoformaten zu medienpolitischen Themen auf. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Transparenz, Rechenschaftspflicht und Publikumsbeteiligung im Rundfunkwesen.

Durch medial verbreitete Feindbilder werden Stigmatisierung und Ausgrenzung, Sanktionen und Schikanen, Gewalt und Willkür gefördert - nach innen wie nach außen. Die Rolle, die die Tagesschau dabei spielt, beleuchten Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, beide lange Jahre bei der ARD tätig, in rund 30 fundierten Programmkritiken zu ausgewählten Themen der Innenpolitik sowie zu internationalen Fragen. Mit Ironie und Sarkasmus spießen sie tendenziöse, lückenhafte und kriegstreiberische Berichterstattungen des Nachrichtenflaggschiffes der ARD auf. Damit ermutigen sie die Zuschauerinnen und Zuschauer zu selbstständiger Quellenprüfung sowie eigenen Recherchen. Und sie geben Hinweise, wie dies gehen kann.

ISBN 978-3-89438-704-4 10.2019 16,90 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
1. Auflage 01.09.2017 , Deutsch

Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung. Die Mehrheit der Bürger vertraut den Medien nicht mehr. Viele haben erkannt: Eine von Konzerninteressen, Hochglanzwerbung und politischer Agitation à la "Deutschland geht es so gut wie nie zuvor" (Angela Merkel) geprägte "Berichterstattung" hat mit der sozialen Realität wenig gemein. Eine "Kernschmelze des Vertrauens" (Edelman Trust Barometer 2017) findet statt.
Der Medienmainstream antwortet auf Kritik üblicherweise mit Aussagen wie "Wir sind nicht gesteuert, Fehler passieren jedem", oder er verortet die Krisenursachen mit der Behauptung "Verschwörungstheorie!" beim Publikum selbst. Eine umfassende und vielstimmige Medienkritik tut not, die den Bürgern die "intellektuellen Waffen" an die Hand gibt, derlei Ausflüchte und Entmündigungsversuche zu entlarven. Jens Wernicke hat mit zahlreichen Medienexperten über die verschiedenen Facetten der Vertrauenskrise gesprochen und liefert ein unverzichtbares Kompendium der Medienkritik.

ISBN 978-3-86489-188-5 1. Auflage 01.09.2017 20,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)