12.02.2018

Maren Müller: Wer sitzt wofür im Rundfunkrat der öffentlich rechtlichen Sender

Remote Video URL
Quelle
Medienpräsenz
Videokanal

Personalproporze, Kontrollgremien und Inhalte – Wer sitzt wofür im Rundfunkrat der öffentlich rechtlichen Sender – Auswirkungen?, Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.)

Verbände und Parteien sollen die Bevölkerung in den Rundfunkräten repräsentieren. Aber diese Repräsentation gelingt immer weniger. Wo bleibt das Publikum, wenn es um die Bestimmung der Inhalte der öffentlich rechtlichen Sender geht? Eine demokratische Medienlandschaft braucht Mitteln für mehr direkte Kontrolle seitens der Bevölkerung.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
40min 3s
Ereignisdatum
26.01.2018
Ereignisort
Kassel (Deutschland)
Videoautoren

Erstellt: 30.06.2025 - 13:35  |  Geändert: 30.06.2025 - 13:35

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Maren Müller ist eine deutsche Medienkritikerin und zivilgesellschaftlich engagierte Akteurin im Bereich öffentlich-rechtlicher Rundfunk. Sie ist Vorsitzende des Vereins „Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e. V.“, der sich mit Programmbeschwerden, Medienkritik und Fragen der demokratischen Kontrolle des Rundfunks befasst. Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte sie 2014 als Initiatorin einer viel beachteten Onlinepetition zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Müller studierte Betriebswirtschaft und war beruflich unter anderem in der MDR-Betriebsdirektion tätig. Seitdem engagiert sie sich kontinuierlich in medienpolitischen Debatten und koordiniert Aktivitäten des Vereins. Sie tritt regelmäßig in öffentlichen Diskussionen, Interviews und Videoformaten zu medienpolitischen Themen auf. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Transparenz, Rechenschaftspflicht und Publikumsbeteiligung im Rundfunkwesen.

»IALANA« ist hier die Kurzform für »IALANA Deutschland e. V. – Vereinigung für Friedensrecht – Deutsche Sektion der International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms« – mit Sitz in Berlin (homepage: www.ialana.de)

Warum veranstaltet eine Vereinigung von Juristinnen und Juristen, die sich in erster Linie für die Abschaffung von Atomwaffen aufstellt, eine Tagung zu diesem Thema? Das liegt daran, dass man als Friedensaktivist immer wieder auf Artikel stößt, vorzugsweise in den sogenannten ›Mainstream-Medien‹ wie FAZ und Süddeutsche Zeitung, bei deren Studium man stutzt: Da fehlt doch die Hälfte. Diese Beobachtung machen auch andere, z. B. die Autoren der Kabarett-Sendung Die Anstalt. Deswegen geben sie jeder Sendung einen Faktencheck im Internet bei, der häufig viele Seiten stark ist.