Das Buch befragt eine Pädagogik, die das individuelle Kind ins Zentrum stellt, aber nicht wahrnimmt, dass sie mit ihren Ideen in Wirklichkeit die Leistungsstarken und Privilegierten unterstützt - und viele, die andere pädagogische Umgangsweisen benötigen, um besser vorwärtszukommen, in ihrem Denken, Beschreiben und Urteilen auf seltsame Weise vergisst.
Roland Reichenbach (Jahrgang 1962) ist ein Schweizer Pädagoge und Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich. Er erwarb zunächst das bernische Primarlehrerpatent, bevor er von 1984 bis 1989 an der Universität Freiburg in klinischer Psychologie, allgemeiner und pädagogischer Psychologie sowie philosophischer Ethik studierte. Nach der Promotion 1993 und der Habilitation 1999 lehrte er an verschiedenen Universitäten, darunter in Münster und Basel, bevor er 2013 den Lehrstuhl für Allgemeine Erziehungswissenschaft in Zürich übernahm. Reichenbachs Forschungsschwerpunkte liegen in der Bildungs- und Erziehungsphilosophie, der pädagogischen Ethik, der politischen Bildung sowie in Fragen der Verhandlungs- und Kommunikationsprozesse in Bildungszusammenhängen; er hat zu diesen Themen zahlreiche Monographien und Sammelbände veröffentlicht.
Wikipedia (DE): Roland Reichenbach