Consortium News (Medienpräsenz)

22:24

Die Ausstellung „Bomben für den Frieden“, organisiert vom Verein wohltätiger iranischer Frauen in Sydney in Zusammenarbeit mit den iranischen Freunden Palästinas und Families for Palestine, fand vom 5. bis 7. Juni in Sydney, Australien, statt. Als Gastredner sprachen Dr. Tim Anderson, John Shipton und Joe Lauria.

Nach dem offenen Aufruf zur Einreichung von Kunstwerken erreichten die Organisatoren eine bemerkenswerte Sammlung von Beiträgen aus ganz Australien – darunter Sydney, Melbourne, Lismore und Newcastle – sowie internationale Werke aus Gaza, Palästina und dem Iran.

Die Ausstellung präsentierte eine vielfältige Auswahl an Kunstwerken, darunter Gemälde, Collagen, Videokunst, Dokumentarfotografien und Zeichnungen von Kindern, die die Schrecken von Bombenangriffen und Krieg in ihren eigenen Gemeinden erlebt haben.

Ein besonderer Bereich der Ausstellung war der humanitären Tragödie an der Shajareh-Tayyebeh-Schule in Minab und den dort getöteten Schülern gewidmet. Eines der in diesem Abschnitt vorgestellten Werke war eine kreative typografische Interpretation des Schulnamens „Shajareh Tayyebeh“.
 

6:36

Es sind zahlreiche Solidaritätsbekundungen für die australische Journalistin Mary Kostakidis eingegangen, der von der Zionist Federation of Australia vorgeworfen wird, mit ihrer Berichterstattung über den Israel-Palästina-Konflikt gegen das australische Gesetz gegen Rassendiskriminierung verstoßen zu haben. Kostakidis wurde kürzlich mit dem Gary-Webb-Preis für Pressefreiheit ausgezeichnet; bei der Preisverleihung wurde dieser Film gezeigt, und eine Reihe prominenter Australier sprach sich zu ihrer Verteidigung aus.

1:02:46

Australien ergreift Maßnahmen, nachdem seine Staatsbürger von israelischen Streitkräften auf hoher See gefangen genommen und nach Israel gebracht wurden. Außenministerin Penny Wong traf sich mit vier der elf Australier der Gaza-Hilfs-Flottille Global Sumud und hörte sich deren Berichte über Entführung, Folter und sexuelle Übergriffe in israelischer Haft an. Die australische Bundespolizei hat daraufhin Ermittlungen aufgenommen.

Die Flottille hat zudem beim Internationalen Strafgerichtshof eine Beschwerde wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Folter und anderer Verstöße gegen das Völkerrecht gegen Palästinenser eingereicht. Dies ergänzt ein laufendes Verfahren gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof, das von Südafrika wegen Völkermords angestrengt wurde.

Wir sprechen hier mit der Flottillenfreiwilligen Anny Mokotow sowie mit den beiden Journalisten Andrew Brown und Michael West, die über den Fall berichten.

19:09

„Wir haben diese Menschen, dieses Land, diese Regierung und ihr politisches System unterschätzt. Sie haben Gewaltenteilung. Sie haben eine hochentwickelte Zivilgesellschaft. Sie haben Institutionen. Wir haben jeden einzelnen Aspekt des Irans grob unterschätzt.“

Patrick Henningsen, Journalist.

1:15:41

Deutschland treibt den Krieg gegen Russland weiter voran und behauptet, es habe eine Drohnenwarnung in Leipzig gegeben, während Selenskyj den russischen zivilen Luftraum bedroht; und wird Trump das Angebot annehmen, um im Iran-Konflikt sein Gesicht zu wahren? Mit Scott Ritter und Patrick Baab.

45:59

“The European Union and Brussels is nothing else than a transmission belt of NATO. And this is part of warfare. They want to implement censorship, a complete censorship in the European Union [via the Digital Services Act] to prepare the population for an upcoming war against Russia. Those people want war, and they want war in the next years… People in Germany are in a state of apocalyptic blindness. They could see what's coming up, but they don't want to see.

[Europe is] mobilizing Russiaphobia - and this is a sort of racism in my mind. And they want to press millions of Western European people into a war against Russia, because the United States wants to European-ise the war in Ukraine. They want to focus on [their] fight against China. So the European vassals have to take over the job. And they invested so [much] money in the Ukraine war, more than €1 trillion. They made so many debts that these debts cannot be paid back in peace times. They need war. This is the only option Western European elites have.

As the head of the Netherlands, the Dutch government, Mark Rutte signed contracts with the Ukrainian government and with the company Shell, in the zero years, for the exploration of the gas fields in eastern Ukraine, and they invested billions of dollars, huge contracts. But now these regions are in the hands of the Russian Federation and there is no return of investment… they need new collateral for ‘mad’ loans.

And this collateral over the credit is the Russian gas fields, the Russian oil, the Russian minerals, rare earth and all that. So first they want to occupy and to win Ukraine, and then they want to break up Russia, to make the financial system go again… The banks are facing a new great banking crisis. If they cannot get new collateral for their loans, for all the loans, they need a return of investment. And they cannot get this return of investment in peace times. They speculated on Ukrainian minerals, but they don't have it because it's occupied by the Russian Federation. And they speculate to occupy Russia to get their hands on the Russian minerals.”

Patrik Baab, German journalist

41:41

Siehe auch: Die untrennbare Verbindung von Imperium und Ökologie. Warum das US-Militär die größte Bedrohung für unseren Planeten ist.

Abby Martin vermittelt mit „Earth’s Greatest Enemy“ eine eindringliche Botschaft. Sie sagt, der Kampf gegen die Kriegsmaschinerie und der Kampf um die Rettung des Planeten seien ein und derselbe Kampf, und wir seien nicht wütend genug.

Das US-Militär ist nicht nur mit 270.000 Barrel pro Tag der weltweit größte Verbraucher fossiler Brennstoffe, sondern wird seit den Kyoto-Protokollen aus Gründen der nationalen Sicherheit von der Berechnung der Emissionsziele ausgenommen. Das gilt auch für die Streitkräfte anderer Länder. Dass die größten Umweltverschmutzer ausgenommen sind, macht laut Martin die Emissionsziele zu einer Farce.

Im Gespräch mit Abby nach der Filmvorführung zeigt sich der ehemalige Senator der australischen Grünen, Scott Ludlum, ebenso entschlossen, Lösungen für dieses globale militärisch-ökologische Problem anzuregen.


Abby Martin delivers a powerful message with 'Earth's Greatest Enemy'. She says the fight against the war machine and the fight to save the planet are the same fight, and we are not angry enough.

Not only is the U.S. military the world's largest consumer of fossil fuels, at 270,000 barrels a day, it has been excluded since the Kyoto protocols from the emissions targeting count on grounds of national security. As are other countries' militaries. That the biggest polluters are exempt, Martin argues, makes emissions targeting a farce.

In conversation with Abby after the screening, and equally determined to inspire solutions to this planet-wide military-environmental problem, is former Australian Greens Senator Scott Ludlum.