Bei der räumlichen Entwicklung von Stadt und Land stehen noch immer Wachstumsziele an erster Stelle: Gewerbe- und Wohngebietsausweisungen, die Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Doch lokale Nachhaltigkeitsinitiativen zeigen den gesellschaftlichen Wunsch nach Wandel, der in Form von Repair-Cafés, Zero-Waste-Läden und solidarischer Landwirtschaft konkrete Konturen gewinnt. Auch die Raumwissenschaften und Planungspraxis hinterfragen zunehmend das Wachstumsparadigma und sprechen sich für mehr gesellschaftliche Mitbestimmung, Gemeinwohlorientierung und Ressourcenschonung in der Raumplanung aus. Heran wächst eine wachstumskritische Regional- und Stadtentwicklung, die Möglichkeitsräume für eine ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Zukunft öffnet.
Raumplanung (Thema)
Autonom, elektrisch, vernetzt - das sind die Stichworte, die die Mobilität der Zukunft beschreiben sollen; sie fehlen in keiner Sonntagsrede. Doch weder das elektrische noch das autonome Fahren haben eine Zukunft.
Das vernetzte Fahren aber wird die Mobilität prägen: mit Fernbahn, Straßenbahnen und der vielleicht besten Erfindung des Menschen, dem Fahrrad. Autos haben hier keinen Platz, zu ineffizient sind sie, zu verheerend ist ihre ökologische Bilanz. Alternativen gibt es genug. Salomon Scharffenberg stellt sie vor.
Das Neue hat Konjunktur, auch und gerade in Architektur und Baubranche: hier ein neuer Bürokomplex, dort eine weitere Shoppingmeile oder eine schicke Wohnanlage für Gutverdienende - ganz zu schweigen von all den Prestigeobjekten, deren Kosten regelmäßig aus dem Ruder laufen.