Der neue West-Ost-Konflikt. Von Wolfgang Bittner

Bereits 1961 warnte der US-Präsident und ehemalige Generalstabschef Eisenhower vor den verhängnisvollen Verflechtungen des „militärisch-industriellen Komplexes“ mit der Politik der USA. „Wir dürfen“, so Eisenhower, „es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet.“

Wenn wir uns die gegenwärtige politische Weltlage ansehen, wird deutlich, was Eisenhower meinte.

ISBN 978-3-943007-25-1     19,90 €  Portofrei     Bestellen

Doch Wolfgang Bittner beschränkt sich nicht auf die jüngere Zeit, vielmehr geht er zurück auf eine mehr als ein Jahrhundert währende britisch-amerikanische und französische Imperialpolitik, der das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn zum Opfer gefallen sind, und die nach wie vor – ausgehend von Interessengruppen in den USA – Deutschland im Fadenkreuz hat.

Sein Buch bietet eine Gesamtschau der globalen politischen Entwicklung im 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart, von Europa über Nord- und Südamerika bis nach Asien. Bittner deckt die Hintergründe der Aggressions- und Interventionspolitik einer gewissenlosen Allianz unter Führung der USA mit der von ihr dominierten NATO auf. Der Autor stellt damit auch eine faktenreiche Argumentationshilfe in der längst fälligen Auseinandersetzung mit der akut drohenden Kriegsgefahr zur Verfügung.

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Mit klarem Blick und Analysekraft durchdringt Bittner das Dickicht eines Konfliktes, dessen Ursachen in der Medienberichterstattung häufig nur sehr einseitig dargestellt werden. Im NachDenkSeiten-Interview schildert Bittner, der vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet ist, warum er davon ausgeht, dass es sich bei der Auseinandersetzung mit Russland um eine „inszenierte Krise“ handelt. → Nachdenkseiten 05.10.2019

Der neue alte Feind. Das neue Buch Wolfgang Bittners zeigt, wie die USA zur Erlangung der alleinigen Weltherrschaft das Feindbild Russland etablierten. von Winfried Wolk → Rubikon 02.10.2019

"Steuern wir auf einen neuen Weltkrieg zu?" Viele Anzeichen sprechen dafür, dass ein „großer Krieg“ auf Europa zukommt, nur der Beginn ist noch offen. Seit mehreren Jahren stehen jetzt deutsche Soldaten 150 Kilometer vor St. Petersburg, dem früheren Leningrad, in dem während der Belagerung durch die Wehrmacht über eine Million Menschen starben. Aber wer in Deutschland nimmt Notiz davon? Die Bundeswehr befehligt eine sogenannte Speerspitze mit 5.000 Elitekämpfern, auch Very High Readiness Joint Task Force genannt, die jederzeit in einem militärischen Konflikt gegen Russland einsatzbereit ist. Sie ist Teil der Nato Response Force, einer „Eingreiftruppe“, die 40.000 Soldaten umfasst. Aber wen außer Russland kümmert das? Im Baltikum, in Polen, Bulgarien und Rumänien ist an den Grenzen zu Russland eine riesige Militärmaschinerie mit Raketen, Kampfflugzeugen, Panzern und Artillerie aufgebaut, aber das scheint völlig normal zu sein. Von Wolfgang Bittner → Millieu 15.09.2019

Auszug mit Informationen über die Rolle Steinmeiers, Gaucks und Merkels in der Welt der kriegerischen Auseinandersetzungen → Nachdenkseiten 14.09.2019

Der Autor:

Wolfgang Bittner lebt als Schriftsteller und Publizist in Göttingen. Der promovierte Jurist schreibt Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Er erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN. Von 1996 bis 1998 gehörte er dem Rundfunkrat des WDR an, von 1997 bis 2001 dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller. Ausgedehnte Reisen führten ihn nach Vorderasien, Mexiko, Kanada und Neuseeland, Gastprofessuren 2004 und 2006 nach Polen. Wolfgang Bittner war freier Mitarbeiter bei Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen und hat mehr als 60 Bücher veröffentlicht, zuletzt das Sachbuch „Die Eroberung Europas durch die USA“ und den Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“.

 

Erstellt: 18.09.2019 - 05:19  |  Geändert: 08.10.2019 - 05:34