Menschenrechte. Geschichte und Gegenwart – Anspruch und Realität. Von Norman Paech

Norman Paech beleuchtet das weit entfaltete Institutionengefüge, das sich seit Kodifizierung der Menschenrechte herausgebildet hat, deren Ursprung bis zur "Magna Charta libertatum" zurückverfolgt wird. Er diskutiert den Anspruch universeller Geltung der Menschenrechte, der schon durch die immer noch fortwährende Ungleichheit von Mann und Frau, den nach wie vor herrschenden eurozentrischen Blick und die Aufnahme des Eigentums in Frage gestellt wird. Große Bedeutung wird den sozialen und ökonomischen Rechten beigemessen ebenso wie den Menschenrechten der Dritten Generation, dem Minderheitenschutz, dem Recht auf Selbstbestimmung, auf Frieden, auf Entwicklung.

ISBN 978-3-89438-710-5     16,90 €  Portofrei     Bestellen

Menschenrechte werden in jüngerer Zeit als Standardlegitimation einer aggressiven Außenpolitik und militärischer Interventionen herangezogen. Sie verdecken die strategischen Interessen der Sicherung von Rohstoffen, Handelswegen und Investitionen. Diese Instrumentalisierung für Weltmachtpolitik bedeutet jedoch ihre Perversion und den Verrat an ihren historischen Quellen.

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

→ Norman Paech auf Wikipedia

Der Kampfbegriff Eine Weile boten sie Schutz vor Gewaltherrschaft, dann jedoch verkamen die Menschenrechte zum kriegebegründenden Kampfbegriff. Exklusivabdruck aus „Menschenrechte“. von Norman Paech → Rubikon 12.09.2019

Menschenrechte und Völkerrecht Das Humanitätsideal dient zur Legitimation von Krieg und Völkerrechtsbruch. Exklusivabdruck aus „Menschenrechte“. von Norman Paech → Rubikon 05.09.2019

UNO-Charta, Völkerrecht und Krieg - Prof. Dr. Norman Paech → MrMarxismo Youtube 29.03.2017

 

Erstellt: 24.08.2019 - 06:24  |  Geändert: 12.09.2019 - 11:53

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