Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind. Von Esther Safran Foer

Dieses Buch ist ein kleiner Triumph über den Faschismus.

Esther Safran Foer ist die Mutter des Bestsellerautors Jonathan Safran Foer, der mit seinem weltweit gefeierten Debüt »Alles ist erleuchtet« den Grundstein legte für dieses mutige Memoir. Sie begibt sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familie, die in der schrecklichen Dunkelheit des Nationalsozialismus begraben wurde. Ein Buch gegen das Vergessen. Als Esthers Mutter beiläufig offenbart, dass ihr Mann eine frühere Frau und Tochter hatte, die beide im Holocaust ermordet wurden, beschließt Esther herauszufinden, wer sie waren und wie ihr Vater überlebt hat. Nur mit einem Schwarzweißfoto und einer handgezeichneten Karte reist sie zusammen mit ihrem Sohn in die heutige Ukraine, um das Shtetl zu finden, in dem sich ihr Vater während des Krieges versteckt hatte.

ISBN 978-3-462-05222-0     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Diese Reise wird ihr Leben für immer verändern und sie wird es Esther ermöglichen, endlich richtig zu trauern. Sie findet in der Ukraine tatsächlich die Nachfahren der Menschen, die ihren Vater versteckt hatten und erfährt sogar den Namen ihrer Halbschwester. Eine bewegende Geschichte von einer Frau auf der Suche nach ihrer Familie, aber auch von vier Generationen von Überlebenden, Geschichtenerzählern und Gedächtniswächtern, die entschlossen sind, nicht nur die Vergangenheit am Leben zu erhalten, sondern auch die Gegenwart mit Leben zu füllen.

Mehr Infos...

Leseprobe des Verlags

Auf den Spuren der ermordeten Halbschwester. Esther Safran Foer hat – wie bereits ihr Sohn Jonathan Safran Foer – ein Buch über ihre von Deutschen ermordeten jüdischen Vorfahren geschrieben. Die Ergebnisse ihre Recherche sind ein beeindruckendes Zeugnis gegen das Vergessen. Rezension von Günther Wessel → Deutschlandfunk Kultur 20.01.2021

Der Autor:

Esther Safran Foer war die Geschäftsführerin von Sixth & I, einem Zentrum für Kunst, Ideen und Religion. Sie lebt mit ihrem Mann in Washington, D.C. Sie sind die Eltern von Franklin, Jonathan und Joshua und Großeltern von sechs Enkelkindern.

Der Übersetzer:

Tobias Schnettler wurde 1976 in Hagen geboren und studierte in Hamburg Amerikanistik. Er arbeitet als freier Übersetzer in Frankfurt a.M.. U.a. übersetzte er Marisha Pessl, Garth Risk Hallberg, Ruth Ozeki, David Cronenberg und John Darnielle ins Deutsche.

Presse:

»Esther Safran Foer ist eine großartige Geschichtenerzählerin – und was für eine Geschichte sie zu erzählen hat! Es ist ein perfektes Gegengift für die zynische Zeit, in der wir leben.« Kati Marton

»Jeder sollte dieses Buch lesen.« Jeffrey Goldberg, The Atlantic

»Eine großartige Erkundung des kollektiven Gedächtnisses und der jüdischen Geschichte« Nathan Englander

»Esther Safran Foer schreibt in einer lakonischen, unprätentiösen Sprache und doch oft auch sehr stimmungsvoll. Ihr gelingt im besten Sinne ein Erinnerungsbuch.« (Günther Wessel, Deutschlandfunk Kultur Studio 9, 20.01.2021)

»Ein intensives Buch.« (Nadine Schmidt, Krachfink, 17.12.2020)

»›Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind‹ ist eine herausfordernde, komplexe [...] Lektüre. Und eine unbedingt lohnende.« (Patrick Wildermann, Galore, 01.12.2020)

»Ein kluges, berührendes Memoir über die Verflechtungen von Familie, Schuld und Erinnerung.« (Mara Delius, Welt am Sonntag, 29.11.2020)

»Ein Buch [...], das mit jeder Entdeckung, die Foer auf ihrem Weg macht, mehr in den Bann zieht.« (stern, 12.11.2020)

»Ein bewegendes, kluges Buch.« (Die Welt, 07.11.2020)

 

Erstellt: 22.01.2021 - 09:30  |  Geändert: 22.01.2021 - 09:31