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Die Vorstellung einer besseren, egalitären Welt in Bescheidenheit begleitet die Menschheit in ihren Mythen und Vorstellungen seit Tausenden von Jahren.

Neben der Darstellung des Wandels des Begriffs "Urkommunismus" in der archäologischen und marxistischen Forschung soll der Band auch zeigen, wie archäologische Befunde mittels der Methoden der Dialektik und des Materialismus interpretiert werden können.

ISBN 978-3-85371-350-1 14,90 € Portofrei Bestellen

Was bedeutet die Würde des Menschen? Ein philosophischer Essay.

Der kynische Philosoph Diogenes bezeichnete sich selbst als ein kosmopolitês, als ein Bürger der Welt. Damit war der Kosmopolitismus geboren. Ein Kosmopolit definiert sich als Mensch - unabhängig von seiner Abstammung, seinem Geschlecht oder seiner sozialen Herkunft. Diese Haltung ist die Geburtsstunde der Menschenwürde in der abendländischen Kultur.

Die amerikanische Philosophin Martha Nussbaum erörtert in ihrem Essay die kulturelle Tradition des Kosmopolitismus in Europa seit der Antike. Sie erläutert die philosophische Idee grundlegend und zeigt Querverbindungen zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten auf.

Entwicklung der Idee einer universellen Menschenwürde von der Antike bis in die Gegenwart.
Ethische Dilemmas aus Pluralismus & Globalisierung: Kosmopolitismus als Lösung?
Weiterentwicklung der philosophischen Idee: der Fähigkeitsansatz von Martha Nussbaum.
Tiefgründig und inspirierend: Die Autorin gilt als einflussreichste Philosophin der Gegenwart.
Die Grundlagen herausfordern: viele Wesen, viele Arten von Würde.

ISBN 978-3-8062-4058-0 vergriffen
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Stefan Gosepath entwickelt in diesem Buch systematisch die These eines konstitutiven Egalitarismus. Danach sind bei der Konzeption einer freien und gerechten Gesellschaft bestimmte Gleichheitspostulate zentral, weil erst sie Gerechtigkeit verwirklichen. Den Angelpunkt der Argumentation stellt die Begründung der Vorrangregel der Gleichheit dar, nach der alle Personen gleich zu behandeln sind, es sei denn, relevante Unterschiede rechtfertigen eine ungleiche Behandlung.

ISBN 978-3-518-29265-5 22,00 € Portofrei Bestellen

Demokratien können auch durch die Mehrheit der Bevölkerung in Frage gestellt werden.
Eine demokratische Gesellschaft schien lange Zeit die attraktivste Organisationsform für Bürger zu sein. Doch der Rückhalt für Demokratien sinkt - weltweit. In seiner Studie untersucht Michael Pauen, warum sich Menschen immer wieder für politische Systeme entschieden haben, die im Widerspruch zu ihren eigenen Interessen standen. Ausgehend von einem richtig verstandenen Machtbegriff und in Rückgriff auf Erkenntnisse über Primaten und frühe Gesellschaften zeigt Pauen, dass Macht nicht in Gewalt, sondern durch Konsens besteht und soziale Intelligenz voraussetzt.

ISBN 978-3-10-397332-7 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)