Kosmopolitismus. Revision eines Ideals. Von Martha Nussbaum

Was bedeutet die Würde des Menschen? Ein philosophischer Essay.

Der kynische Philosoph Diogenes bezeichnete sich selbst als ein kosmopolitês, als ein Bürger der Welt. Damit war der Kosmopolitismus geboren. Ein Kosmopolit definiert sich als Mensch - unabhängig von seiner Abstammung, seinem Geschlecht oder seiner sozialen Herkunft. Diese Haltung ist die Geburtsstunde der Menschenwürde in der abendländischen Kultur.

Die amerikanische Philosophin Martha Nussbaum erörtert in ihrem Essay die kulturelle Tradition des Kosmopolitismus in Europa seit der Antike. Sie erläutert die philosophische Idee grundlegend und zeigt Querverbindungen zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten auf.

Entwicklung der Idee einer universellen Menschenwürde von der Antike bis in die Gegenwart.
Ethische Dilemmas aus Pluralismus & Globalisierung: Kosmopolitismus als Lösung?
Weiterentwicklung der philosophischen Idee: der Fähigkeitsansatz von Martha Nussbaum.
Tiefgründig und inspirierend: Die Autorin gilt als einflussreichste Philosophin der Gegenwart.
Die Grundlagen herausfordern: viele Wesen, viele Arten von Würde.

ISBN 978-3-8062-4058-0     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Kann in Zeiten des Globalismus und Pluralismus der Kosmopolitismus eine Lösung für die aktuellen politisch-gesellschaftlichen Herausforderungen sein? Auf der Suche nach der Antwort untersucht Martha Nussbaum in ihrem Sachbuch die philosophische Strömung von den griechischen Stoikern und Cicero, Hugo Grotius, Immanuel Kant bis zu Adam Smith. Sie analysiert so den Einfluss des Kosmopolitismus in der politischen Theorie und benennt konsequent die Stärken und Defizite. Mit dem von ihr mitentwickelten Fähigkeitsansatz erweitert sie zudem den modernen Kosmopolitismus radikal über das menschliche Sein hinaus.

Eine tiefgründige Analyse sowohl für Philosophen als auch für politisch Interessierte: Dieses Buch regt zum Nachdenken an!

Martha Nussbaum untersucht die zwei Jahrtausende alte Tradition kosmopolitischen Denkens vom ersten "Weltbürger" Diogenes bis heute. Sie zeigt, wie das noble Ideal gleicher Würde aller menschlichen Wesen unabhängig von Begabungen und sozialer Position heute umgesetzt werden kann und nimmt dabei auch die Rechte der Tiere und der Umwelt in den Blick.

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Inhaltsverzeichnis und Leseprobe des Verlags

Presse:

»In eindringlichen und herausragenden Essays untersucht Nussbaum die kosmopolitische Tradition und ihre Verbindung zu den Herausforderungen von Pluralismus und Globalismus im zeitgenössischen Leben. Eine zeitgemäße und aufschlussreiche Analyse ethischer Dilemmata.« Kirkus Reviews

»Mit ihrer ausgezeichneten Neubewertung der kosmopolitischen Tradition bietet Martha Nussbaum in einer Zeit des wachsenden Chauvinismus einen willkommenen und dringend nötigen Beitrag. Meisterhaft zeichnet sie die Entwicklung der Idee der universellen menschlichen Würde von der Antike bis in die Gegenwart nach und zeigt die wichtigsten Beiträge dieser Tradition zu unserem Denken über Moral und Recht. Gleichzeitig deckt sie aber auch die Mängel dieser Idee auf überzeugende Weise auf. Das Buch ist erhellend und regt zum Nachdenken an.« Lior Erez, Times Higher Education

»Tiefgründig, elegant geschrieben und inspirierend. Nussbaum hat ihren Ruf als eine der größten modernen Philosophen wahrlich verdient.« Aidan Johnson, The Globe and Mail

Martha Nussbaum auf Wikipedia

Martha Nussbaum – Gerechtigkeit braucht Liebe | Sternstunde Philosophie 
SRF Kultur Youtube 21.07.2015

 

Erstellt: 16.02.2020 - 18:22  |  Geändert: 16.02.2020 - 18:27

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