Gleiche Gerechtigkeit. Grundlagen eines liberalen Egalitarismus. Von Stefan Gosepath

Stefan Gosepath entwickelt in diesem Buch systematisch die These eines konstitutiven Egalitarismus. Danach sind bei der Konzeption einer freien und gerechten Gesellschaft bestimmte Gleichheitspostulate zentral, weil erst sie Gerechtigkeit verwirklichen. Den Angelpunkt der Argumentation stellt die Begründung der Vorrangregel der Gleichheit dar, nach der alle Personen gleich zu behandeln sind, es sei denn, relevante Unterschiede rechtfertigen eine ungleiche Behandlung.

ISBN 978-3-518-29265-5     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Unter Anwendung dieser Regel entwickelt Gosepath die Grundzüge einer umfassenden liberalen und egalitären Theorie gerechter Verteilung. Dazu untersucht er, welche Bedingungen und Umstände soziale Ungleichheiten rechtfertigen und welche nicht. So werden Art und Umfang der einer jeden Person zustehenden Grundrechte, -freiheiten und ökonomischen Güter sowie die einer jeden Person offenstehenden Chancen auf politische Teilhabe und soziale Positionen erörtert und bestimmt.

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Inhaltsverzeichnis

Debatte über steigende Mieten. „Wer enteignet hier eigentlich wen?“ Sabine Nuss und Stefan Gosepath im Gespräch mit Stephanie Rohde → Deutschlandfunk Kultur 02.02.2020

Der Autor:

Stefan Gosepath, Jahrgang 1959, promovierte 1992 und habilitierte sich 2002 im Fach Philosophie an der Freien Universität Berlin. 2004-2007 war er Professor für Praktische Philosophie an der Justus-Liebig-Universität Gießen;  2007-2009 Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Universität Bremen. Seit 2009 ist er Professor für Internationale Politische Theorie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Rahmen des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen".

 

Erstellt: 14.02.2020 - 08:27  |  Geändert: 15.02.2020 - 05:05

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