Tod per Knopfdruck Das wahre Ausmaß des US-Drohnen-Terrors oder Wie Mord zum Alltag werden konnte von Emran Feroz

116 zivile Drohnentote laut US-Administration. 1.427 zivile Drohnentote laut dem Bureau of Investigative Journalism. 6.000 und mehr Drohnentote, die laut ehemaligen US-Militärs 'unrechtmäßig' getötet wurden. Seit Beginn des 'War on Terror' gehören US-Drohnen-Angriffe in Afghanistan, Irak, Pakistan, Somalia und vielen anderen Ländern zum Alltag. Allein in seinem letzten Amtsjahr autorisierte Friedensnobelpreisträger Barack Obama den Abwurf von 26.172 Bomben. Dabei wird die Anzahl der zivilen Opfer, die sogenannten 'Kollateralschäden', schlicht menschenverachtend heruntergespielt.

ISBN 978-3-86489-180-9     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Laut Whistleblowern, aber auch dem Bureau of Investigative Journalism oder ziviler Organisationen, die den Opfern im Internet gedenken, liegt die Anzahl der Toten um ein Vielfaches über den offiziellen Zahlen der US-Administration. Wie aber gelingt es den Verantwortlichen, das wahre Ausmaß dieser Katastrophe so herunterzuspielen? Welche Interessen stecken hinter diesen Angriffen? Und welche Rolle spielt Deutschland dabei? Emran Feroz reiste zur Recherche unter anderem in Kriegsregionen und sprach mit jenen, die von den 'Todesengeln', wie die Drohnen von den Betroffenen genannt werden, tagtäglich terrorisiert werden.

Emran Feroz arbeitet als freier Journalist mit Fokus auf Nahost und Zentralasien, unter anderem für Die ZEIT, taz. die tageszeitung, Al Jazeera und die New York Times. Er berichtet regelmäßig aus und über Afghanistan und den US-amerikanischen Drohnenkrieg. Feroz ist Initiator des 'Drone Memorial' (www.dronememorial.com), einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnen-Opfer.

„Ich möchte Fotos von ihren aufgespießten Köpfen sehen“ – Der mörderische Drohnen-Krieg der USA – eine Rezension Jeden Dienstag bekam der bei den Liberalen im Westen so hoch geschätzte US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama eine Todesliste vorgelegt, auf der er mit seiner Unterschrift die nächsten Drohnenangriffe genehmigte. In der großen Mehrzahl wurden und werden durch solche Drohnenangriffe friedliche Zivilisten getötet. Ein Vorgang, der in den westlichen Medien nur selten thematisiert wird. Von Udo Brandes  → Nachdenkseiten 01.03.2018

 

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„Der nächste Schritt sind vollautomatisierte Roboterdrohnen“.Der Einsatz von bewaffneten Drohnen wird in naher Zukunft einen „dystopischen Höhepunkt“ erreichen. Das sagt Emran Feroz, der gerade das Buch „Tod per Knopfdruck – Das wahre Ausmaß des US-Drohnen-Terrors oder Wie Mord zum Alltag werden konnte“ im Westend Verlag veröffentlicht hat. Feroz, dessen Eltern vor der sowjetischen Besatzung Afghanistans nach Österreich flüchteten, prangert im Gespräch mit den NachDenkSeiten die Doppelmoral im Zusammenhang mit dem Drohnenkrieg an. Einerseits, so Feroz, der als freier Journalist unter anderem für die New York Times und Die Zeit arbeitet, lege der Westen immer wieder großen Wert auf Rechtsstaatlichkeit, andererseits erlaube man es, dass Drohnen Menschen töten – ohne rechtsstaatliche Verfahren. Das Interview führte Marcus Klöckner. → Nachdenkseiten 24.10.2017

Drohnenkrieg in Afghanistan."Einsatz erscheint nicht gerechtfertigt" Emran Feroz im Gespräch mit Ute Welty Mehr Aufmerksamkeit für die zivilen Opfer des Drohnenkrieges möchte der Journalist und Blogger Emran Feroz mit seinem Buch "Tod per Knopfdruck" erzielen. Er hat viele Betroffene in Afghanistan interviewt und kritisiert den Einsatz dieser ferngesteuerten Waffen. → Deutschlandfunk Kultur 04.10.2017 

Khost in Afghanistan. Wo der Drohnenkrieg der USA im Schatten tobt. Von Emran Feroz In der Provinz Khost im Osten Afghanistans gehören Drohnenangriffe der USA seit 2001 zum Alltag. Tausende Menschen wurden so aus der Luft getötet. Die Befehle werden auch über die Basis Ramstein in Deutschland geleitet. Die Folgen im Land sehen wenige. → Deutschlandfunkt Kultur 14.09.2017

 

 

Erstellt: 04.10.2017 - 11:45  |  Geändert: 01.03.2018 - 16:11

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