Frieden braucht Mut und Gestaltung
Plädoyer für eine Kultur des Friedens, für eine Stärkung der Vereinten Nationen
Für eine Kultur des Friedens Wie können Konflikte konstruktiv gelöst werden und wie lassen sich Friedensprozesse nachhaltig gestalten? Wie können die Vereinten Nationen, die UN-Charta und das Völkerrecht gestärkt werden? Das Buch analysiert die Risiken, die mit der aktuellen Sicherheitspolitik und der militärischen Aufrüstung verbunden sind. Es liefert Denkanstöße für eine Friedensgestaltung und zeigt Wege auf, wie über Diplomatie und Krisenprävention Konflikte entschärft werden könnten. Das Konzept der Friedenslogik wird vorgestellt und friedenslogisches Handeln erklärt.
Unter Mitarbeit von Hanne-Margret Birckenbach, Karl Hans Bläsius, Arndt Dohmen, Jan Menzer, Klaus Moegling, August Pradetto, Christine Schweitzer, Hans-Christof von Sponeck, Johannes Varwick
Aus dem Inhalt
- Einführung (Rolf Bader)
- Einen nuklearen Schutzschirm gibt es nicht. Sicherheitspolitische Manipulation durch verschleiernden Sprachgebrauch (Klaus Moegling)
- Künstliche Intelligenz (KI) und Atomkrieg aus Versehen – ein gefährlicher Zusammenhang? (Karl Hans Bläsius/Jan Menzer)
- Wenn der Frieden kippt, kippt auch das Klima. Friedensökologische Analysen zu Militär, Krieg und Umwelt (Klaus Moegling)
- Imperiale Politik kennt kein Völkerrecht – Wohin bewegt sich Europa? (Rolf Bader)
- Irrweg Kriegstüchtigkeit (Johannes Varwick)
- Das „Recht des Stärkeren“. Wie sich kritische Analyse in Affirmation verwandelt (August Pradetto)
- Rückkehr zu friedenspolitischer Vernunft (Rolf Bader)
- Friedenslogik. Kritisch, konstruktiv, konkret (Hanne-Margret Birckenbach)
- 80 Jahre UNO – Auslaufmodell oder Hoffnung für die Welt? (Klaus Moegling)
- Die Vereinten Nationen – ihre Rechte und Pflichten im 21. Jahrhundert (Hans-Christof von Sponeck)
- Ziviles Peacekeeping. Menschen ohne Waffen schützen (Christine Schweitzer)
- Europäische Grundrechte ertrinken im Mittelmeer – Warum schauen wir weiter weg? (Arndt Dohmen)
- Afrikas Stimme für eine Reform der Vereinten Nationen und das Engagement der Zivilgesellschaft (Rolf Bader)
Interview
Friedensaktivist aus Bayern: "Ich habe keine Angst vor Russland": Der Oberbayer Rolf Bader hatte eine Karriere bei der Bundeswehr vor sich. Nun kämpft er für den Frieden, Diplomatie und Abrüstung. Ein Gespräch über Kalte Kriege, Kontrollverlust durch KI und ein Schlüsselerlebnis mit Frankreich. [hinter der Bezahlschranke] Von Martina Scheffler Abendzeitung München 25.09.2026