Kafir. Allah sei Dank bin ich Atheist. Von Amed Sherwan und Katrine Hoop

Amed Sherwan wird in Irakisch-Kurdistan in eine gläubige muslimische Familie hineingeboren. Als impulsives, unkonzentriertes Kind fühlt er sich schon früh anders als Gleichaltrige und sucht Halt in seinem Glauben - bis er mit vierzehn Jahren durch Zufall auf einen religionskritischen Text stößt. Was ihn zunächst als Gotteslästerung erschreckt, erscheint ihm wenig später viel einleuchtender als alles, was er bisher gelernt hat. Amed löst sich vom Islam. Doch als er sich seinem Vater gegenüber offenbart, wird das zu seinem Verhängnis: Der zeigt seinen eigenen Sohn an, Amed wird verhaftet und gefoltert. Aufgrund seines jungen Alters wird der Fall zu einem großen Medienereignis, Amed ist öffentlich bekannt und gerät in Lebensgefahr. Es bleibt ihm nur die Flucht nach Europa.

ISBN 978-3-96054-238-4     18,00 €  Portofrei     Bestellen

In seiner neuen Heimat Deutschland kämpft Amed für »Oriental Diversity« und das Recht auf Meinungs- und Glaubensfreiheit in muslimischen Communitys. Seine provokanten Aktionen bringen ihm Anfeindungen von verschiedensten Seiten ein, aber auch große Solidarität. Mit Humor und erstaunlichem Optimismus erzählt er die Geschichte seiner Kindheit und Jugend - und von seinem Leben als »Flüchtlingsgesicht« in Deutschland.

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Leseprobe

„Meine Mutter glaubte, ich sei von einem Dschinn besessen.“ Als 15-Jähriger wandte sich der Iraker Amed Sherwan öffentlich vom Islam ab. Gefängnis und Folter waren die Folge, Sherwan musste aus seiner Heimat fliehen. Heute lebt der bekennende Atheist in Deutschland, er kämpft für Toleranz und Vielfalt.Moderation: Tim Wiese → Deutschlandfunk Kultur 03.02.2021

Autobiografie: Wie Amed Sherwan aus dem Islam floh | Kulturjournal
NDR → ARD Youtube 02.12.2020

 

Erstellt: 03.02.2021 - 06:01  |  Geändert: 03.02.2021 - 06:03