03.04.2026

„Angriffskrieg ist verboten.“ | Major a.D. Florian Pfaff in Würzburg | dieBasis 2026

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auf YouTube (03.04.2026) 2:22:56

Medienpräsenz
Videokanal

Verteidigungsfähig oder kriegstüchtig? Lasst uns über die Wehrpflicht reden!

Am 26. März 2026 sprach der ehemalige Bundeswehrmajor Florian Pfaff als Gast bei einer Veranstaltung der Friedensinitiative Rosenheim in Würzburg.

Sein Vortrag ist ein umfassender, kritischer Appell gegen Krieg, Rechtsbruch und Demokratieabbau. Er verbindet persönliche Erfahrungen aus der Bundeswehr mit einer tiefgreifenden Analyse geopolitischer Konflikte, Rechtsprechung und gesellschaftlicher Entwicklungen. Die zentrale Botschaft lautet, dass Frieden nur durch Recht, Freiheit und demokratische Kontrolle erreichbar ist, nicht durch Gewalt und Kriegstreiberei. Die Zuhörer werden motiviert, sich zu informieren, aktiv zu werden und nicht die Hoffnung auf demokratischen Wandel aufzugeben.

Seine Positionen im Detail:

🟥 Er verurteilt Angriffskriege und illegale militärische Einsätze als Verbrechen, die von der deutschen Bundeswehr und Politik mitgetragen werden.
🟥 Er kritisiert die fehlende Rechtsstaatlichkeit in der Bundeswehr, insbesondere im Umgang mit Gewissensentscheidungen.
🟥 Er sieht die Demokratie in Deutschland als defizitär und gefährdet, mahnt aber zur aktiven Mitwirkung und Aufklärung.
🟥 Er fordert eine Verteidigung, die nur zur Abschreckung dient, nicht zur Aggression.
🟥 Er warnt vor der Instrumentalisierung von Religion für Kriegszwecke und vor der Manipulation durch Medien und Politik.
🟥Er plädiert für echte Meinungsfreiheit, Frieden und Rechtsstaatlichkeit als Grundlage einer lebenswerten Gesellschaft.

Florian Pfaff ist Sprecher der dieBasis AG Frieden und des Arbeitskreises Kritische Soldaten Darmstädter Signal.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
2h 22min 56s
Ereignisdatum
26.03.2026
Ereignisort
Würzburg (Deutschland)
Videoautoren

Erstellt: 18.08.2026 - 15:23  |  Geändert: 18.08.2026 - 15:29

verwendet von

Florian Pfaff (Jahrgang 1957) ist ein deutscher ehemaliger Major der Bundeswehr, der durch seine Befehlsverweigerung im Zusammenhang mit dem Irakkrieg internationale Bekanntheit erlangte. Er trat 1976 in die Bundeswehr ein, absolvierte die Offizierslaufbahn und studierte Pädagogik an der Universität der Bundeswehr München. Im Jahr 2003 verweigerte er als Angehöriger des Streitkräfteamtes einen Befehl, weil er eine mittelbare Mitwirkung am aus seiner Sicht völkerrechtswidrigen Irakkrieg nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Nach disziplinarischen Maßnahmen, einem langjährigen Rechtsstreit und einer versuchten Degradierung wurde er 2005 durch das Bundesverwaltungsgericht rehabilitiert. Pfaff blieb bis 2013 Soldat und engagiert sich seither in friedenspolitischen Debatten, unter anderem als Sprecher des kritischen Bundeswehr-Netzwerks Darmstädter Signal. Für sein Verhalten erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter die Carl-von-Ossietzky-Medaille und den AMOS-Preis für Zivilcourage.

Wikipedia (DE): Florian Pfaff