02.05.2026

They Planned Every War, Coup & Crisis — The Colonel Who Knows Too Much - Col Roxanne Towner Watkins

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auf YouTube (02.05.2026) 1:25:18

Medienpräsenz

Von den Anfängen der Operation Gladio in den „Stay-behind“-Einheiten der Nazis im Zweiten Weltkrieg bis hin zur Rolle der CIA im Iran, in der Ukraine, in Guatemala und beim Attentat auf JFK – ein hochdekorierter Oberst verbindet alle Punkte miteinander. Außerdem: die Eggmont-Gruppe, die National Endowment for Democracy, die Operation Mockingbird und wie Oligarchen von inszeniertem Chaos profitieren.

Zeitmarken

Einführung: Operation Gladio und Iran

00:13

Zu Beginn wird die behauptete Verwendung von Stay-behind-Einheiten beim Umsturz im Iran Anfang der 1950er Jahre erläutert. Daraus entwickelt der Referent seine Grundthese, wonach vergleichbare verdeckte Netzwerke nach dem Zweiten Weltkrieg international weitergenutzt worden seien.

Entstehung der Stay-behind-Netzwerke

01:45

Beschrieben werden Ursprung, Aufbau und Aufgaben der sogenannten Werewolf- und Stay-behind-Einheiten, ihre Waffenlager sowie die Rolle von Reinhard Gehlen und Otto Skorzeny in der Darstellung des Referenten.

Übernahme durch CIA und NATO

03:27

Es folgt die Schilderung der Operation Sunrise, der Gehlen-Organisation und der späteren Einbindung dieser Strukturen in westliche Geheimdienst- und NATO-Netzwerke. Außerdem werden die 2014 freigegebenen Unterlagen zum Austausch der Waffenlager behandelt.

Italienische Untersuchungen

06:49

Der Referent beschreibt die Untersuchungen Italiens zu Gladio und diskutiert mögliche Gründe für die späte Freigabe zahlreicher Dokumente. Daraus leitet er Überlegungen zur heutigen Bedeutung der Netzwerke ab.

Beispiele aus der Nachkriegszeit

08:00

Anhand der Attentate auf Charles de Gaulle sowie der Diskussion um John F. Kennedy werden nach Ansicht des Referenten Beispiele für spätere Aktivitäten solcher Netzwerke dargestellt. Der Abschnitt bildet den Übergang zur folgenden Diskussion über die CIA.


CIA, Machtstrukturen und Italien

12:30

Der Gesprächsteil widmet sich der behaupteten Verbindung zwischen der CIA und Operation Gladio. Diskutiert werden die Einflussnahme auf die italienischen Wahlen von 1948, die Rolle der NATO sowie die organisatorischen Strukturen der Stay-behind-Netzwerke. Nach Darstellung des Referenten seien diese ursprünglich als antikommunistische Reserve aufgebaut worden, hätten ihre Funktion später jedoch weit darüber hinaus ausgeweitet.

Antikommunismus und neue Feindbilder

16:53

Anschließend wird argumentiert, dass nach dem Ende des Kalten Krieges an die Stelle des Antikommunismus der internationale Terrorismus als neues Feindbild getreten sei. Als Beispiele werden Guatemala, Afghanistan, die Mudschaheddin, Al-Qaida und ISIS genannt. Der Referent entwickelt daraus seine These eines kontinuierlichen geopolitischen Handlungsmusters.

Flüchtlinge, Drogenhandel und Machtpolitik

21:20

Ein weiterer Themenblock behandelt die Verknüpfung von Waffenlieferungen, Drogenhandel, Flüchtlingsbewegungen und geopolitischer Destabilisierung. Diskutiert wird die These, dass Konflikte gezielt genutzt würden, um politische und wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Dabei wird auch die Rolle oligarchischer Machtstrukturen ausführlich erörtert.

Grenzziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg

23:39

Der Referent beschreibt verschiedene historische Beispiele staatlicher Neuordnungen nach 1945, darunter Kongo, Kurdistan, Taiwan, Korea, Vietnam und den Nahen Osten. Diese Entwicklungen werden als Bestandteile einer langfristigen geopolitischen Strategie interpretiert.

Globale Machtverschiebungen

29:12

Zum Abschluss dieses Teils diskutieren die Teilnehmer die wirtschaftliche Entwicklung des Westens, den Ukrainekrieg sowie die Beziehungen zu Russland und China. Dabei werden unterschiedliche Einschätzungen zur Lage Irans vorgestellt und der Übergang zum dritten Teil vorbereitet.


Iran, IRGC und verdeckte Machtstrukturen

35:22

Der Referent erläutert seine Sicht auf die Rolle der Revolutionsgarden (IRGC) innerhalb Irans. Die gezielten Angriffe auf führende IRGC-Mitglieder werden als Teil einer umfassenderen Strategie interpretiert, bestehende Netzwerke zu schwächen. Zur Veranschaulichung verwendet er das Bild eines elektrischen Netzes beziehungsweise eines Systems miteinander verbundener Knotenpunkte.

Finanzstrukturen und internationale Netzwerke

39:05

Im Anschluss werden maritime Versicherungen, internationale Finanzströme sowie Immobilienbesitz iranischer Funktionäre thematisiert. Daran schließt sich eine Diskussion über den Egmont-Kreis, Geldwäschebekämpfung und internationale Finanzkontrolle an. Der Referent leitet daraus seine Einschätzung über die Struktur globaler Finanznetzwerke ab.

NATO, USAID und zukünftige Entwicklungen

47:25

Ein weiterer Themenblock behandelt Organisationen wie NATO, USAID, National Endowment for Democracy und CIA. Der Referent beschreibt sie als Bestandteile eines größeren Systems und äußert die Erwartung, dass sich dieses Netzwerk künftig teilweise auflösen werde.

Europa, Russland und militärische Eskalation

48:37

Die Diskussion verlagert sich auf Europa, den Ukrainekrieg und die militärische Aufrüstung. Erörtert werden mögliche Ziele europäischer Regierungen, die Erfolgsaussichten einer Konfrontation mit Russland sowie die Einschätzung, dass zahlreiche Staaten keine politische Ausweichmöglichkeit mehr sähen.


Flüchtlinge als erste Opfer von Kriegen

58:02

Ausgehend von persönlichen Erfahrungen wird diskutiert, dass Zivilbevölkerungen die Hauptleidtragenden bewaffneter Konflikte seien. Am Beispiel Syriens und Libyens wird über die Ursachen großer Flüchtlingsbewegungen sowie deren politische Folgen gesprochen.

Banken, Industrie und Oligarchen

59:34

Die Teilnehmer erweitern die Diskussion von Banken auf Industrieunternehmen, Anwaltskanzleien und wirtschaftliche Eliten. Erörtert wird die These, dass wirtschaftliche Interessen Kriege und Geheimdienststrukturen langfristig beeinflussen.

Politik, Verschuldung und Eliten

01:03:13

Diskutiert werden Zentralbanken, Staatsverschuldung, Wiederaufbau nach Kriegen sowie die Frage, wer langfristig von militärischen Konflikten profitiert.

Trump, Drogenbekämpfung und Venezuela

01:05:23

Es folgt eine kontroverse Debatte über Veränderungen unter Donald Trump, die Bekämpfung von Drogenkartellen sowie unterschiedliche Einschätzungen zu Venezuela und den dortigen Machtstrukturen.

Libanesische Diaspora und Mediennarrative

01:09:10

Anhand Venezuelas und der libanesischen Diaspora wird über vereinfachende politische Zuschreibungen gesprochen. Die Teilnehmer betonen mehrfach die Notwendigkeit eigener Recherche und kritisieren westliche Medienberichterstattung.

Medien als Instrument politischer Einflussnahme

01:13:11

Ausführlich behandelt werden Propaganda, psychologische Kriegsführung, Operation Mockingbird sowie historische Beispiele angeblicher Medienkontrolle bei Regimewechseln.

National Endowment for Democracy

01:15:29

Der Referent beschreibt die NED als zentrales Instrument für Regimewechsel. Diskutiert werden Aufbau, Finanzierung, Ukraine 2014 sowie die Rolle John McCains innerhalb dieser Strukturen.

Historische Entwicklung der US-Außenpolitik

01:18:05

Ein Teilnehmer zeichnet die Beziehungen zwischen den USA und Iran vom frühen 20. Jahrhundert bis zum Sturz Mossadegh nach. Daran schließt sich eine Diskussion über Panama, Kuba, die Philippinen und Hawaii an.

Abschluss und Literaturhinweise

01:22:53

Zum Ende erläutert der Referent seine Forschungsarbeit zu Operation Gladio, verweist auf seine Sendungen und beschreibt seinen Ansatz, unterschiedliche historische Quellen gemeinsam auszuwerten.


From Operation Gladio's origins in WWII Nazi stay-behind units to the CIA's role in Iran, Ukraine, Guatemala, and the JFK assassination — a decorated Colonel connects every dot. Plus: the Eggmont Group, National Endowment for Democracy, Operation Mockingbird, and how oligarchs profit from engineered chaos.

Sprache (Ton)
Englisch
Laufzeit
1h 25min 18s
Thematisierte Personen

Erstellt: 23.07.2026 - 07:05  |  Geändert: 23.07.2026 - 07:55

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