Wir leben in einer Zeit, die vom kurzfristigen Denken beherrscht wird. Aber in fünfzig, in hundert, in fünfhundert Jahren werden immer noch Menschen auf unserem Planeten leben, arbeiten, lieben und träumen. Sie alle werden tiefgreifend davon beeinflusst sein, wie wir heute handeln. Die größte Frage, vor der jeder von uns steht, lautet also: Wie können wir gute Vorfahren sein?
Zukunftsforschung (Thema)
Lebt die Menschheit am Ende des 21. Jahrhunderts im Garten Eden oder in einer verseuchten Ruinenlandschaft? Beides ist denkbar und möglich. Unsere Hoffnung besteht darin, dass wir die Richtung noch beeinflussen können. Hilfreich dabei ist der Abschied vom Maulwurfshügel, ein globaler und historisch weiter Blick - zumindest auf die letzten 5.000 Jahre, die letzten 250 und die nächsten 100 Jahre.
In Zeiten von Klimawandel, Pandemien und weltweiter Ungleichheit polarisieren Reisen und Tourismus stark - während deren wirtschaftliche Bedeutung weiter steigt. Dieser Dienstleistungszweig kommt daher nicht umhin, sich an veränderte Bedürfnisse sowie ökologische Ziele adäquat anzupassen, damit er als "Agent of Change" mit nachhaltigen Lebensentwürfen beispielhaft vorangehen kann.
Der Berliner Politologe Vetrov erhält einen Forschungsauftrag in Lissabon, ein Dossier über den Ukraine-Krieg soll er schreiben. Dort trifft er auf einen alten Bekannten, einen russischen General. Ist es Zufall? Und ist es nur eine nette Geste, dass der ihm sein Ticket für eine Reise über den Atlantik überlässt? Als auf hoher See ein Helicopter auf dem Kreuzfahrtschiff landet, ist Vetrov klar, dass er vom kundigen Beobachter zum Akteur geworden ist.
Ein Plädoyer für den gerechten Wandel. Dekarbonisierung ist notwendig, aber ohne sozial-ökologische Transformation zementiert sie Nord-Süd-Ungleichheiten.
Die Dekarbonisierung der globalen Energieversorgung und Produktionsprozesse ist klimapolitisch dringend geboten. Wenn sie jedoch nur auf die Substitution fossiler durch erneuerbare Ressourcen abzielt, droht sie bestehende Nord-Süd-Ungleichheiten zu verschärfen.
Fühlen Sie Ohnmacht und Resignation angesichts einer Welt, die sich rückwärts zu drehen scheint?
Die Aktionskünstlerin Cesy Leonard hat etwas dagegen: Handeln. Aber was kann ein einzelner Mensch schon tun? Jede Menge!
Die Autorin verbindet inspirierende Geschichten aus ihrer Praxis mit konkreten Ideen, wie wir aktiv werden können. Ob im Kleinen oder im Großen: Jeder Mensch kann politisch wirksam sein. Denn nicht die Wut ist unser Feind, sondern die Gleichgültigkeit.
Der Anregung »Den Krieg verlernen«, die die Autorinnen und Autoren in Erinnerung an Antje Vollmer im Frühjahr 2024 zur Diskussion gestellt hatten, wurde nicht gefolgt. Stattdessen dominieren weiterhin gespenstische Akteure die politische Landschaft und befördern Resignation. Nüchterne Blicke darauf könnten helfen, die Ursachen zu verstehen und trotz alledem zu Zuversicht und Hoffnung sowie zu Aufklärung und Widerstand zu ermuntern.
Das Handbuch bietet erstmals einen aktuellen und umfassenden Überblick über Forschungsstand und Problembezüge der deutschsprachigen wie internationalen Politischen Soziologie. Es versammelt Beiträge von ausgewiesenen Expertinnen und Experten und dient Studierenden und Forschenden in Soziologie und Politikwissenschaft als zuverlässiges Nachschlagewerk.
Was ist die Zukunft der Arbeitskämpfe? Wie die Science-Fiction unsere Vorstellungskraft beflügelt und uns auf den technologischen Wandel vorbereitet.
Science Fiction erfindet faszinierende Zukünfte - sie prägt aber auch die Gegenwart, nicht zuletzt durch technische Inspiration und popkulturelle Sozialisation. Was wir von der Zukunft erwarten und befürchten, das haben wir oft vorher in Science-Fiction-Geschichten gelesen oder gesehen. Dies trifft auch auf die Arbeitswelt zu: Welche technologischen Wandlungen werden uns betreffen? Welche Arbeitskämpfe stehen uns bevor? Und sind Roboter unsere Konkurrenten?
Studien zufolge ist mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung der Ansicht, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können. Woran liegt das? Je mehr Menschen heute ihre Individualität ausdehnen und die Dinge 'persönlich' nehmen, umso leichter fühlen sie sich gekränkt. Beschleunigt durch Social Media und die Möglichkeiten des Shitstorms wird das Risiko freier Meinungsäußerungen immer größer und die sozialen Kosten steigen gefährlich an. In der Folge gerät unsere Gesellschaft in einen Angststillstand.