Sankya, der jugendliche Held dieser mitreißenden Geschichte von Revolte, Liebe und Verrat, ist Mitglied einer militanten regimekritischen Gruppierung. Nach heftigen Krawallen in Moskau ist ihm die Sicherheitspolizei auf der Spur. Er flieht aufs Land und lebt vom spärlichen Gehalt der Mutter, die unter schlechtesten Bedingungen in einer Fabrik arbeitet und dem Leben ihres Sohnes völlig verständnislos gegenübersteht. Bald glaubt Sankya sich sicher und nimmt wieder Kontakt mit seiner Freundin auf doch er gerät in einen Hinterhalt und wird verhaftet. Im Gefängnis wird er Opfer von Folter und Erniedrigung. Was Spiel war, ist plötzlich blutiger Ernst.
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Seit 2011 sein "Bericht an die Welt" erstmals auf deutsch erschien, ist Jan Karski auch hierzulande dem Vergessen entrissen worden. Jetzt legt Marta Kijowska die erste deutschsprachige Biografie vor, die sein ganzes Leben erzählt, auch die frühen Jahre und die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Das Jahr 1994 brachte mit der Bahnreform und mit der Gründung der Deutschen Bahn AG die größte Veränderung im Verkehrsbereich seit Ende des Zweiten Weltkriegs.
Österreich in den "Waldheimjahren" zwischen 1985 und 1989. Drei "Kulturkämpfe" toben nebeneinander und sind doch untrennbar miteinander verbunden: der Kampf um einen neuen Staatspräsidenten, der Kampf um ein Antifaschismusdenkmal und der Kampf um "das" Theater, "die Burg".
Die Teufel im Detail. Decodierte Albträume der Bilderkosmos des Hieronymus Bosch. Hieronymus Bosch (um 1450-1516) galt in der Kunstgeschichte lange als Der Fall Bosch so recht wusste man nichts mit ihm anzufangen.
Bibliotheken sind auratische Orte: Kathedralen des Geistes und Kornkammern des Wissens, Tempel der Weisheit, Oasen der Stille ...
Sympathie für die Aufmüpfigen. Ein Plädoyer für eine anarchistische Sicht auf die Welt. Applaus dem Anarchismus ist kein Manifest, es ist das lebhafte, oft amüsante Plädoyer für eine anarchistische Sicht auf die Welt.
Von der Schwierigkeit, geistige Arbeit rechtlich zu sichern. Das Copyright ist unter Beschuss. Ob Filesharing oder Google, neue technische Erfindungen und Akteure bringen in Bedrängnis, was einstmals als Wert der geistigen Arbeit rechtlich gesichert worden ist. Doch ist das neu?
Im letzten Jahr der DDR endete auch deren Auslandsaufklärung. Agenten mussten "abgeschaltet" oder "nach Hause" geholt, ihre Spuren verwischt und die Identität "bereinigt" werden, damit sie vor möglicher Strafverfolgung sicher waren. Oberst Bernd Fischer war mit dieser Abwicklung beauftragt worden. Er handelte im Auftrag der DDR-Regierung und mit Zustimmung des Runden Tisches. Im letzten, dem 8. Band der Geschichte der HV A, berichtet er über jene Vorgänge 1989/90, wie sie noch nirgends dokumentiert worden sind. Fischer informiert als Insider über Einzelschicksale, Hintergründe und Zusammenhänge, gestützt auf unveröffentlichte Dokumente und Erinnerungen.
Georgien und seine Nachbarländer Armenien und Aserbaidschan liegen am äußersten östlichen Rand Europas. Es sind uralte Kulturländer und zugleich höchst lebendige Staaten, die sich zwanzig Jahre nach ihrer Loslösung von der Sowjetunion auf einem kurvenreichen Weg in die Moderne befinden.