Wir sind immer die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie der Kalte Krieg neu entfacht wird. Von Mathias Bröckers und Paul Schreyer

Ein gescheitertes Abkommen mit der EU führte vor fünf Jahren zu den Maidan-Protesten in der Ukraine und Europa in eine der gefährlichsten Krisen der vergangenen Jahrzehnten. In dieser komplett überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe (→ Wir sind die Guten)   analysieren Mathias Bröckers und Paul Schreyer den historischen Hintergrund des Ukraine-Konflikts, die Rolle der Geopolitik und gehen der Frage nach, wer die realen Akteure in diesem tödlichen Spiel sind und welche Interessen sie verfolgen.

ISBN 978-3-86489-255-4     18,00 €  Portofrei     Bestellen



" Ein lautstarker Appell an die Werte einer offenen Gesellschaft und ein überzeugendes Plädoyer für verantwortungsvolle Politik." NDR Info
Wer sind die Guten?

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Inhalt und Leseprobe

 

Für Putinversteher gibt’s kein Recht auf Gegendarstellung In einer aktuellen Rezension von „Wir sind immer die Guten“ werden Mathias Bröckers und mir Aussagen unterstellt, die wir nicht getätigt haben – um uns auf dieser Grundlage um so heftiger kritisieren zu können. Eine Gegendarstellung wird verweigert. Grundlage der Rezension des Nachrichtenportals Watson – mit 80 Millionen Klicks pro Monat eines der meistgelesenen Schweizer Online-Magazine – ist das seltsame Missverständnis, wir, die Buchautoren, seien so etwas ähnliches wie halboffizielle Sprecher des Kremls, die Putins Sicht auf die Welt als „die bessere“ verteidigten. Man nimmt den Titel „Wir sind die Guten“ also wörtlich und tut so, als bezögen die Autoren dieses Motto auf sich selbst – was man dann als „kindisch“ kritisiert. → Paul Schreyer 13.03.2019

"Das Schlachtfeld, auf dem eine atomare Auseinandersetzung zwischen den Blöcken stattfindet". Marcus Klöckner Telepolis hat bei Mathias Bröckers nachgefragt, was ihm in den letzten Jahren im Umgang mit Russland besonders aufgefallen ist. Telepolis 26.02.2019

"Es geht nicht um Fakten, es geht um eine große Erzählung"

„Russiagate“: Medienzirkus und gezielte Eskalation. Ein gescheitertes Abkommen mit der EU führte vor genau fünf Jahren zu den Maidan-Protesten in der Ukraine und Europa in eine der gefährlichsten Krisen der vergangenen Jahrzehnte. Mit dem internationalen Bestseller → Wir sind die Guten schauten Mathias Bröckers und Paul Schreyer hinter die Kulissen eines politischen Spiels, das tödlicher Ernst geworden ist. Denn seit der Westen sich im Kampf mit Putins Russland um die Ukraine wähnt, werden auch in Deutschland längst vergessene Kriegsängste wieder wach. Fünf Jahre später analysieren Bröckers und Schreyer in der komplett überarbeiteten und erweiterten Neuauflage „Wir sind immer die Guten“ den historischen Hintergrund des Ukraine-Konflikts, die Rolle der Geopolitik und gehen der Frage nach, wer die wirklichen Akteure in diesem tödlichen Spiel sind und welche Interessen sie verfolgen. Wir bringen zum Erscheinen des Buches einen Auszug zu diesem aktuellen wichtigen Thema. → Nachdenkseiten 26.02.2019

Vom Beginn der Maidan-Proteste an waren die westlichen Medien Partei und betrieben Kampagnenjournalismus Macht es einen Unterschied, ob Medien von „Terroristen“ oder „moderaten Rebellen“ sprechen? Macht es einen Unterschied, ob Journalisten von „oppositionellen Ukrainern“ oder feindlichen „Pro-Russen“ sprechen? Natürlich. Begriffe wie diese erzeugen Bilder in den Köpfen der Mediennutzer und eignen sich, das Denken in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen. Im Interview mit den NachDenkSeiten zeigt der Autor und Journalist Mathias Bröckers auf, mit welch einer manipulativen Sprache Mediennutzer bei der Syrien- und Russlandberichterstattung konfrontiert werden. Von Marcus Klöckner. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. → Nachdenkseiten 22.02.2019

Die Autoren:

Mathias Bröckers Mathias Bröckers ist freier Journalist, der unter anderem für die taz und Telepolis schreibt. Neben Artikeln, Radiosendungen und Beiträgen für Anthologien veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Seine Werke „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“ (1993) und „Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.“ (2002) und zuletzt „Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers“ (2014) wurden internationale Bestseller. Paul Schreyer Paul Schreyer ist freier Journalist, unter anderem für das Magazin Telepolis, sowie Autor mehrerer politischer Sachbücher. Im Westend Verlag erschienen zuletzt "Wer regiert das Geld? - Banken, Demokratie und Täuschung" (2016) und "Die Angst der Eliten - Wer fürchtet die Demokratie?" (2018).

 

Erstellt: 20.02.2019 - 05:02  |  Geändert: 09.04.2019 - 09:17

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