Die Antisemitenmacher Wie die neue Rechte Kritik an der Politik Israels verhindert von Abraham Melzer

Wer die israelische Politik kritisiert, wird schnell als Antisemit gebrandmarkt. Das gilt auch für eine Vielzahl von Juden. Abraham Melzer, Urgestein der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte, nimmt seit jeher kein Blatt vor den Mund, wenn es beispielsweise darum geht, die nunmehr 50 Jahre währende Unterdrückung der Palästinenser anzuprangern. Darüber hat er sich nicht nur mit seinem Jugendfreund Henryk M. Broder entzweit. Ohne die wahren Gefahren aus den Augen zu verlieren, zeigt er in seinem Buch, wie der Antisemitismus-Vorwurf missbraucht wurde und wird.

ISBN 978-3-86489-183-0     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Er kritisiert die bedingungslose Unterstützung Israels durch die deutsche Politik und das jüdische Establishment hierzulande. Und er sagt: Nicht in meinem Namen!
Der Antisemitismus-Vorwurf wurde von innen ausgehöhlt

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Die zionistische Israellobby bedroht die Meinungsfreiheit Veröffentlicht am 6. November 2018 von Abi Melzer Offener Brief an den Präsidenten der Ludwig-Maximilians-Universität → Der Semit 06.11.2018

Die echte Gefahr Die sogenannten Antideutschen bauen an einer „Querfront“ mit der Neuen Rechten. von Abraham Melzer → Rubikon 01.02.2018

Die Antisemitenmacher Rezension von Joachim Zinsen → Der Semit 06.12.2017

„Niemals aufgeben. Immer für Recht und Gerechtigkeit kämpfen, auch gegen Bürgermeister und Oberbürgermeister.“ Ist der Begriff Antisemitismus ein Kampfbegriff? Eindeutig ja, sagt Abraham Melzer im Interview mit den NachDenkSeiten. Melzer, dessen jüdische Eltern vor den Nationalsozialisten fliehen mussten, geht davon aus, dass bestimmte Personengruppen gezielt den Begriff Antisemitismus einsetzen, um Kritik an Israel zu verhindern. Wie Melzer, der als Verleger seit vielen Jahren jüdische Themen der Öffentlichkeit zugänglich macht, im Interview erklärt, ist er selbst aufgrund seiner Israelkritik dem Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzt. „Das ist doch absurd“, sagt Melzer. Das Interview führte Marcus Klöckner. → Nachdenkseiten 28.10.2017

„Was Antisemitismus ist, bestimmen wir!“ Die Antisemitenmacher bei der Arbeit.Antisemitismus in Frankfurt? Der Publizist Abraham Melzer darf sein Buch „Die Antisemitenmacher“ nicht im Bürgerhaus Gallus vorstellen.  von Wolf Wetzel → Rubikon 06.10.2017

Frankfurt schafft während der Buchmesse die Meinungsfreiheit ab. Melzers Kritik an der Vereinnahmung des Antisemitismusbegriffs zur Einschränkung der Meinungsfreiheit gilt der Stadt Frankfurt als antisemitisch. So ärgerlich und unverständlich das Verhalten der Stadt ist – am Ende kann es doch als lupenreiner Beweis dafür gelten, dass Abraham Melzers Kritik nötiger denn je ist und voll ins Schwarze trifft. Von Jens Berger → Nachdenkseiten 05.10.2017

Wie Kritik an der Politik Israels verhindert wird. Wer die israelische Politik kritisiert, wird schnell als Antisemit gebrandmarkt. Das gilt auch für eine Vielzahl von Juden. Abraham Melzer zeigt in seinem neuen Buch „Die Antisemitenmacher“ wie der Antisemitismus-Vorwurf missbraucht wurde und wird – und wem das nützt. Michael Kohlstruck vom Zentrum für Antisemitismusforschung bezeichnet das Buch als „einen wichtigen Debattenbeitrag“, und Moshe Zuckermann hat das Vorwort dazu verfasst, das wir vorab exklusiv auf den NachDenkSeiten bringen. Von Moshe Zuckermann → Nachdenkseiten 01.10.2017

Abraham Melzer: Israel-Kritik ist nicht antisemitisch «Wer die Politik Israels kritisiert, wird schnell als Antisemit gebrandmarkt», sagt der deutsch-jüdische Publizist Abraham Melzer. Die Meinungsfreiheit werde von Politik und Israel-Lobby unterdrückt, kritisiert er in seinem neuen Buch – und im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann. →  srf 29.09.2017

 

Erstellt: 04.10.2017 - 11:32  |  Geändert: 13.11.2018 - 07:31

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