Die Bildung. Die Jacques-Vingtras-Romane (2)
Roman
Im pulsierenden Paris von 1851 formt sich Jacques Vingtras’ revolutionärer Geist.
Mit seinen Hundezähnen und Kämpferschultern kommt der unbedarfte Jacques Vingtras 1851 ins pulsierende Paris. Frisch vom Gymnasium, ist er endlich der engen Provinz und dem direkten Einfluss der Eltern entkommen. Seine neu gewonnene Freiheit widmet er der Lektüre verbotener Bücher und leidenschaftlichen Diskussionen bei Zwiebelsuppe und billigem Wein. Im Kreis von Gleichgesinnten entwickelt sich sein revolutionärer Geist, und so steigt er in den drei blutigen Dezembernächten, die ganz Frankreich verändern, auf die Barrikaden – bereit, für seine Ansichten zu sterben.
Gewidmet »denen, die mit Griechisch und Latein genährt, Hungers gestorben sind«, begeistert Jules Vallès’ klassisch gewordenes Werk fast 150 Jahre nach der Ersterscheinung noch immer.
Wikipedia (FR): Jacques Vingtras
Rezension
Das Ziel eines unruhigen Lebens – die Revolution: Jules Vallès war ein Revolutionär, unmittelbar beteiligt an der Pariser Commune. Aber
Vallès war auch ein revolutionärer Schriftsteller, der in einem radikalen, atemlosen Stil die Geschichte seines unruhigen Lebens in drei autobiografischen Romanen beschrieb. Heute ist Vallès, der „Antiliterat“, ein Klassiker der französischen Literatur. [Podcast 6:25 und Artikel] Von Enno Stahl Deutschlandfunk 04.05.2023
Pressestimmen
»Diese Autobiographie ist, von den 74 Tagen der Kommune abgesehen, angefüllt mit demütigenden Erinnerungen – und immer wieder blitzen selige Augenblicke auf, die der Leser lange bewahren kann.« Der Spiegel
»Vallès’ ästhetisch herausragende Stilistik, seiner Zeit weit voraus, gibt Hunscha perfekt wieder: das Gehetzte seines Tons, das Fragmentarische, das Atemlos-Hingeworfene.« Enno Stahl nd-aktuell.de
»Ungezähmt und humorvoll erzählt Vallès im zweiten Band seiner Autobiografie vom gemeinsamen Schmieden revolutionärer Pläne.« SensCritique
Autoreninfos
Übersetzt von
Christa Hunscha, geboren 1935 in Berlin, arbeitete als Journalistin und Übersetzerin und gestaltete Film- und Hörfunkbeiträge, zum Beispiel für den WDR. 1974 verfasste sie eine kritische Studie zur Darstellung der Wirklichkeit in Kinderbüchern und Kinderfernsehen. Hunscha starb 1985 in Bonn. VLB-TiX (18.06.2026)