Schwere Knochen. Von David Schalko

Ein großes Epos über die schillerndste Verbrecherszene der Nachkriegszeit.Inspiriert durch wahre Begebenheiten, erzählt mit viel schwarzem Humor und dennoch großer Empathie: David Schalko ist mit seinem Verbrecher-Epos »Schwere Knochen« ein fulminanter, einzigartiger Roman über die österreichische Nachkriegsgesellschaft gelungen - und ein faszinierender Einblick in das Innere von Menschen, deren Seelen durch den Nationalsozialismus zerstört wurden.Wien, März 1938, »Anschluss« Österreichs ans Deutsche Reich: Am Tag, als halb Wien am Heldenplatz seinem neuen Führer zujubelt, raubt eine Bande jugendlicher Kleinganoven einen stadtbekannten Nazi aus. Sieben Jahre lang müssen die Kleinkriminellen daraufhin als sogenannte Kapos für die »Aufrechterhaltung des Betriebs« in den KZs Dachau und Mauthausen sorgen und wachsen so zu Schwerverbrechern heran.

ISBN 978-3-462-05340-1     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Nach Kriegsende übernimmt die Bande um Ferdinand Krutzler die Wiener Unterwelt. Mit ungekannter Brutalität nutzt sie ihre Macht nicht zuletzt, um ehemalige Nazi-Widersacher aus dem Weg zu räumen.

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Leseprobe des Verlags

Presse:

»Ein Glücksfall für die Literatur« (Tobias Döring, FAZ, 12.09.2018)

»Der Roman zeigt den Autor in Höchstform – hintersinnig, präzise und genau und sehr originell.« (Andrea Gerk, MDR Kultur, 12.06.2018)

»Ein Ton, den man so noch nie gehört hat.« (Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 29.05.2018)

»Schalko erzählt mit allergrößter Sorgfalt und Liebe – grimmig, lustig, brutal und morbide romantisch« (Rolling Stone, 24.05.2018)

»[E]ine großartige Groteske, vergnüglich und zynisch, beklemmend und erhellend, und sehr, sehr anders.« (Britta Schmeis, spiegel.de, 17.05.2018)

»[W]ie Schalko dieses Gesellschaftspsychogramm in eine saftig-tragische Mörder-Saga verpackt, ist schon sagenhaft« (Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 08.05.2018)

»Eine grandiose Mixtur aus wahren Ereignissen, gern Vergessenem und Verdrängtem« (ZDF aspekte, 04.05.2018)

»Ein Mordsvergnügen!« (Denis Scheck, ARD druckfrisch, 29.04.2018)

»David Schalko ist mit Schwere Knochen ein außergewöhnlicher Roman gelungen – eine Mischung aus Krimi-Groteske, knallharter Milieustudie und bizarrem zeitgeschichtlichen Thriller« (Günter Kaindlsdorfer, Ö1 Ex libris, 29.04.2018)

»Ein brillianter Roman« (BR Capriccio, 24.04.2018)

»Gewaltig« (David Baum, stern, 05.04.2018)

»[Schalko schreibt] mit viel schwarzem Humor, sehr genau und feinsinnig« (Passauer Neue Presse, 10.10.2018)

»Mit 'Schwere Knochen' hat er [David Schalko] einen fulminanten Roman über die schillernde Verbrecherszene der Wiener Nachkriegszeit geschrieben.« (ARD, 26.06.2018)

»Bei aller Brutalität und Skrupellosigkeit, mit der Schalkos Kapitalverbrecher agieren, spürt man in Schwere Knochen auch immer die Empathie des Autors für seine Figuren.« (FAS, 24.06.2018)

»Das Buch ist ein Knaller.« (Barbara, 07.06.2018)

»Es war einmal eine Grenze, die verlief zwischen anspruchsvoller Literatur und packender Unterhaltung. Und dann kam David Schalko und schrieb diese Grenze einfach weg.« (Wolfgang Popp, Ö1, 12.05.2018)

»Man möchte ihnen lieber nicht auf der Straße begegnen, doch wie Schalko von ihnen schreibt, [...] möchte man nicht aufhören von ihnen zu lesen« (Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 09.05.2018)

»Bei aller Brutalität und Skrupellosigkeit, mit der Schalkos Kapitalverbrecher agieren, spürt man in Schwere Knochen auch immer die Empathie des Autors für seine Figuren.« (Harald Staun, FAS, 06.05.2018)

»Ein Sittenbild der österreichischen Nachkriegsgesellschaft, ein beunruhigendes Lehrstück und ein großer Roman.« (Denis Scheck, ARD druckfrisch, 29.04.2018)

»David Schalko hat mit Schwere Knochen einen furiosen Wiener Gangsterroman geschrieben, der gleichzeitig ein atypischer Heimatroman ist.« (Maria Motter, FM4, 12.04.2018)

»Schwere Knochen setzt auch einer unehrenwerten Gesellschaft ein Denkmal, die heute wohl nur noch Geschichte ist.« (Wolfgang Huber-Lang, Kleine Zeitung, 11.04.2018)

»Verstörend und bitterböse« (Der Standard, 08.04.2018)

»Ein Sittenbild aus Hunderten Szenen, dessen satirisch-mitfühlender, origineller Ton genauso überzeugt wie seine solide Milieu-Recherche und die vielschichtige Zeichnung seiner wilden Charaktere.« (Julia Kospach, Trend Wirtschaftsmagazin, 06.04.2018)

»Eine monumentale, anekdoten- und figurenreiche Wiener Unterwelt-Saga« (Stefan Grissemann, Profil, 30.03.2018)

»Als Groteske der Empathielosigkeit eine Verhaltenslehre auf Knochenbasis – am Kaminfeuer zu lesen.« (Helmut Lethen, Süddeutsche Zeitung)

»David Schalko schafft das Wunder, Schreckensszenarien in ein Lesevergnügen zu verwandeln. Er ist ein Zauberer.« (Neue Presse)

»Mit seinem Neuling Schwere Knochen ist David Schalko erneut ein großer Wurf gelungen« (Heinz Sichrovsky, ORF 3 erLesen)

»Viele Kleinigkeiten, unterhalten mörderisch ... eine giftige MacMahon-Viper im Puff, das Krokodil am Brunnenmarkt, Pferdeabführmittel zum Frühstück. Im Kampf der “Partien” um die Aufteilung Wiens lernt man den Geldscheißer-Franz kennen, den G’schwinden, den Zaunerer, die Musch, das Kamel, den Bleichen.« (Peter Pisa, Kurier)

»Man möchte ihnen lieber nicht auf der Straße begegnen, doch wie Schalko von ihnen schreibt ... möchte man nicht aufhören von ihnen zu lesen.« (Berliner Zeitung)

Der Autor:

David Schalko, geboren 1973 in Wien, lebt als Autor und Regisseur in Wien. Er begann mit 22 Jahren als Lyriker zu veröffentlichen. Bekannt wurde er mit revolutionären Fernsehformaten wie der »Sendung ohne Namen«. Seine Filme wie »Aufschneider« mit Josef Hader und die Serien »Braunschlag« und »Altes Geld« genießen Kultstatus und wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Im Frühjahr 2019 wird seine neue Mini-Serie »M – Eine Stadt sucht einen Mörder« – ein Remake von Fritz Langs berühmtem Film – im ORF erstausgestrahlt. Sein Opus Magnum »Schwere Knochen« ist 2018 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Der Autor auf Wikipedia


"Schwere Knochen" von David Schalko - aspekte | ZDF
SuperfilmWien Youtube 07.05.2020


"Schwere Knochen" von David Schalko - druckfrisch | ARD
SuperfilmWien Youtube 02.05.2018


Leselounge „Ich habe mich immer als Autor verstanden “ David Schalko
im Gespräch → Büchereiverband Österreichs Youtube 16.04.2018

 

Erstellt: 01.05.2021 - 06:46  |  Geändert: 01.05.2021 - 06:47