Aktuell
Die westliche Moderne definiert sich über den Anspruch, allen Menschen die Freiheit zu bringen – im Gegensatz zu Gesellschaften, welche in der Freiheit das Privileg einer Minderheit sahen. Dieses moderne Projekt ist gescheitert.
Zu einem Zeitpunkt, wo soziale Ungleichheit explodiert und Freiheitsbeschränkungen um sich greifen, hinterfragt Aurélien Berlan die zugrunde liegende Idee der Freiheit radikal.
Eine Biografie eines der mächtigsten Nationalsozialisten – erzählt von seinem Enkel
Robert Ley war Reichorganisationsleiter der NSDAP und baute die Deutsche Arbeitsfront zum größten NS-Verband auf. Nach dem Krieg war er im Nürnberger Prozess einer der 24 Hauptangeklagten. Sein Enkel Axel Spilcker erzählt nun die Lebensgeschichte seines Großvaters und die seiner Familie. Wie geht man mit einem solchen Erbe um?
Hans und Hilde Coppi bezahlten ihren Widerstand gegen die NS-Diktatur mit dem Leben. Hans Coppi, 1916 im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen geboren, beteiligte sich als Mitglied des illegalen Kommunistischen Jugendverbands nach 1933 an der Verbreitung von Flugblättern gegen das Regime. Zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, wurde er im Februar 1935 aus der Jugendstrafanstalt Plötzensee entlassen.
Auch Hilde Coppi, 1909 geboren und in Berlin-Mitte aufgewachsen, beteiligte sich an Widerstandsaktivitäten. 1941 heirateten Hans und Hilde Coppi. Beide gehörten ab 1940 zu einem Widerstandsnetzwerk um Harro Schulze-Boysen. Diesem Netzwerk gab die Gestapo den Fahndungsnamen „Rote Kapelle“.
Inspiriert von Günther Anders' Diktum, die Atombombe verwandele die Welt in ein ausfluchtloses Konzentrationslager, entwickelt Christian Dries im Rekurs auf Anders, Hannah Arendt und Hans Jonas eine kritisch-philosophische Theorie der Moderne und bringt diese Modernisierungsphilosophie mit der soziologischen Modernisierungstheorie ins Gespräch.
Im Zentrum seiner Studie steht das sogenannte »Pandynatos-Prinzip« der Moderne. Es bezeichnet die idée fixe des Homo faber, dass schlechterdings alles möglich sei und dass, was möglich ist, schließlich auch gemacht werde – und sei es um den Preis totaler Konformierung und Vernichtung von Mensch und Welt.
Geistvolle Glanzstücke guten Stils - zwei Meisterwerke in einem Band
Mit dem streitbaren Plädoyer »Die Kunst, recht zu behalten« lieferte Schopenhauer eine brillante Einführung in die Tricks und Kniffe des erfolgreichen Argumentierens. Höchst unterhaltsam und überzeugend erläutert er anhand von 38 Kunstgriffen, auf welche Weise derjenige, der recht hat, am Ende auch tatsächlich recht behält.
Dazu Schopenhauers »Aphorismen zur Lebensweisheit«, sein heimliches Hauptwerk, an Klarheit, Wirkung und Prägnanz unübertroffen. Lebensweisheit definierte er selbst als »Kunst, das Leben möglichst angenehm und glücklich durchzuführen«, als »Anweisung zu einem glücklichen Dasein«, genau das ist dieses Buch.
Patrick Bateman sieht gut aus, ist gut erzogen und intelligent. Tagsüber sitzt er in seinem Büro in der Wall Street und vergrößert seinen Reichtum. Seine Nächte hingegen verbringt er auf unfassbare Weise. Er ist ein Serienmörder und lebt seinen ganz eigenen amerikanischen Traum.
»Eine literarische Markierung des ausgehenden 20. Jahrhunderts.« Hubert Winkels, Frankfurter Rundschau
Der Praxisleitfaden für leistungsstarke KI-Agentensysteme
Dieses Buch bietet einen klar strukturierten Rahmen, um robuste Agentensysteme zu entwickeln. Es zeigt, was moderne KI-Agenten ausmacht, welche Strategien für Planung, Ausführung und Tool-Nutzung funktionieren und wie Agenten durch Feintuning und Transfer Learning aus Erfahrung lernen. Das Buch liefert damit fundierte Antworten auf typische Fragestellungen aus der Praxis.
Dieses Handbuch zeigt dir, wie du eine vollständige KI-Infrastruktur selbst aufbaust - vom Server bis zum Modell. Du lernst, wie Hardware, Linux, Python und Docker ineinandergreifen, um ein stabiles Fundament für moderne KI-Systeme zu bilden. Schritt für Schritt entsteht aus Theorie ein funktionierendes Setup - privat, sicher und dauerhaft unter deiner Kontrolle.
Die afrikanische Literatur der Gegenwart ist so bunt und aufregend wie der Kontinent selbst.
Der Blick der Autorinnen und Autoren richtet sich auf die eigene Region, das eigene Land, die Familie, aber gleichzeitig auch auf den globalen Kontext von Migration und Exil. Afrikanische Literatur ist damit im eigentlichen Sinne Weltliteratur, indem sie für die Welt Bilder von Afrika zeichnet, aber auch ein Bild von Afrika in der Welt. Dieser Band versammelt eine Reihe von Porträts von anglophonen Autorinnen und Autoren, die international als maßgebliche literarische Stimmen des Kontinents wahrgenommen werden und die verschiedenen Facetten Afrikas widerspiegeln.
Dieses Buch erzählt von der Wirkmächtigkeit eines Feminismus »von unten«, der nicht für individuelle Rechte kämpft, sondern für die radikale Transformation des Lebens von allen, die in einem patriarchalen, rassistischen und kapitalistischen Ausbeutungssystem unterdrückt werden. Die feministischen Bewegungen in Lateinamerika zeigen, dass wir uns nur befreien können, wenn wir gemeinsam kämpfen.
Als die Journalistin Sophia Boddenberg 2014 in Lateinamerika ankommt, entsteht dort eine feministische Massenbewegung.




